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Dieses PKV-Quartett punktet im Anbietervergleich
10. Oktober 2019

Dieses PKV-Quartett punktet im Anbietervergleich

Nach der Zusammenlegung des Analysehauses ASCORE und der früheren softfair analyse liegt nun das erste gemeinsame PKV-Unternehmensscoring vor. Darin wurden die Kennzahlen von 32 privaten Krankenversicherern bewertet. Für insgesamt vier PKV-Anbieter gab es die Höchstwertung.


Nach der Zusammenlegung des Analysehauses ASCORE und der früheren softfair analyse liegt nun das erste gemeinsame PKV-Unternehmensscoring vor. Darin wurden die Kennzahlen von 32 privaten Krankenversicherern bewertet. Für insgesamt vier PKV-Anbieter gab es die Höchstwertung.


Dieses PKV-Quartett punktet im Anbietervergleich

Im Mai 2018 hat softfair das Analysehaus ASCORE Das Scoring GmbH erworben. Inzwischen wurden die Rating-Teams von ASCORE und dem weiteren Tochterunternehmen softfair analyse zusammengelegt. Unter der Marke „ASCORE Analyse“ wurde nun der erste Jahrgang des neuen PKV-Unternehmensscorings präsentiert. Bei der Auswertung setzt ASCORE Analyse auf ein Scoring-Verfahren, bei dem die einzelnen Kennzahlen im Vergleich zum Markt betrachtet bzw. mit Scores von 0 sowie 0,5 und 1 bewertet werden. Für jedes erfüllte Kriterium wird ein oder ein halber Punkt zugewiesen. Die Gesamtpunktzahl wird auf sechs Kompasse umgelegt.

32 private Krankenversicherer im Scoring

Für das Scoring wurden anhand festgelegter Kennzahlen die Geschäftsberichte aus den Jahren 2016 bis 2018 sowie die Solvabilitätsberichte von 32 PKV-Anbietern analysiert und bewertet. Insgesamt vier private Krankenversicherer erhalten die Höchstwertung von sechs Kompassen: die ARAG, LVM, die R+V und die Universa.

Für diese elf Gesellschaften gab es fünf Kompasse: Allianz, ALTE OLDENBURGER, Barmenia, Debeka, DEVK, HALLESCHE, HanseMerkur, INTER, Münchener Verein, Provinzial Krankenversicherung Hannover, SIGNAL IDUNA.

Ebenfalls elf Versicherer kommen auf vier Kompasse und ein Versicherer schneidet mit zwei Kompassen ab.

Unterschiedliche Kennzahlen

Die Analysten haben für das neue Scoring insgesamt 17 bewertungsrelevante Kennzahlen sowie 19 nicht-bewertungsrelevante Kennzahlen und sechs Info-Kennzahlen herangezogen. Zu den Info-Zahlen zählen die Ergebnisse anderer Ratinghäuser. Bei den Kennzahlen werden die letzten drei Jahre ausgewertet und ein ungewichteter Mittelwert gebildet.

Veränderung der Versicherten im Bestand unter der Lupe

Betrachtet wurde unter anderem die Veränderung der Versicherten im Bestand, und zwar im Mittelwert der letzten drei Jahre. Wie es in der Erläuterung zu den Kennzahlen heißt, sei ein Wachstum an Versicherten positiv zu bewerten, da einer Gesellschaft eher junge und gesunde Kunden zufließen würden und sich das Kollektiv gut durchmische. Ohne ein solches Wachstum sei die Gefahr von Beitragserhöhungen für die Zukunft größer, da die Versicherten immer älter würden.

Um zu beurteilen, ob ein Beitragswachstum aus einer Erhöhung der Versichertenzahl im Bestand herrührt oder sich auf Beitragserhöhungen stützt, wird neben dem Beitragswachstum auch das Personenwachstum getrennt nach Voll- und Zusatzversicherungen bewertet. Aufschlussreich sei den Analysten zufolge insbesondere eine Erhöhung der Personenzahl bei den Vollversicherten.

Die Bewertung der 32 untersuchten PKV-Anbieter bietet ASCORE in einer Übersicht. (tk)

Bild oben: © Андрей Яланский – stock.adobe.com

 




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