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Digitale Sprachassistenten: Beliebtheit steigt trotz Datenschutzbedenken
24. April 2019

Digitale Sprachassistenten: Beliebtheit steigt trotz Datenschutzbedenken

60% der Deutschen haben bereits digitale Sprachassistenten wie Siri oder Alexa verwendet. Einen Wachstumsdämpfer bekommen die Smartspeaker aber hauptsächlich aufgrund von Datenschutzbedenken. Das hat eine aktuelle Studie ergeben.


60% der Deutschen haben bereits digitale Sprachassistenten wie Siri oder Alexa verwendet. Einen Wachstumsdämpfer bekommen die Smartspeaker aber hauptsächlich aufgrund von Datenschutzbedenken. Das hat eine aktuelle Studie ergeben.

Digitale Sprachassistenten: Beliebtheit steigt trotz Datenschutzbedenken

Sechs von zehn Bundesbürgern haben bereits einen digitalen Sprachassistenten genutzt. Dabei sind Amazons Alexa, der Google Assistant und Apples Siri die meist genutzten Tools. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research. Das Unternehmen hat eine Umfrage zum Thema digitale Sprachassistenten und Smartspeaker durchgeführt. Im Einzelnen wurde dabei untersucht, wofür digitale Sprachassistenten verwendet werden und welche Ablehnungsgründe bei Nicht-Nutzern bestehen. Darüber hinaus wurde ermittelt, welches Kaufpotenzial in den Smartspeakern steckt.

Sprachassistenten mit unterschiedlichen Stärken

Die Nutzer sprachen den jeweiligen Assistenten unterschiedliche Stärken zu: Für 81% der Nutzer hat Alexa eine angenehme Stimme. Drei Viertel der Nutzer bewertet die praktischen Funktionen vom Google Assistant positiv. Siri hingegen liegt bei allen Eigenschaften hinter den Assistenten von Amazon und Google. Während Alexa für 33% der Befragten quasi „zur Familie“ gehört, wird Siri nur von 9% als Familienmitglied gezählt. zur Familie. Fast jedem Fünften macht Siri sogar manchmal Angst, so die Studie. Über die Hälfte der Nutzer (53%) verwenden den Smartspeaker, um das aktuelle Nachrichtengeschehen zu verfolgen. Ein Großteil der Nutzer streamen Musik und Hörspiele mit dem Gerät, gut die Hälfte nutzen die Assistenten als Suchmaschinentool (51%) und als Radio (50%).

Datenschutzbedenken

Datenschutzbedenken sind der Hauptgrund für eine Nichtnutzung: 35% der Nicht-Nutzer – und damit zehn Prozentpunkte mehr als noch 2017 – verwenden aufgrund von Datenschutzbedenken keinen Sprachassistenten. Ferner sieht die Mehrheit der bisherigen Ablehner schlichtweg keine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für einen digitalen Sprachassistenten.

Smartspeaker

Nach wie vor interessiert sich lediglich ein kleiner Teil der Bundesbürger für die Verwendung von Smartspeakern wie Amazon Echo, Google Home oder Apples HomePod. Zwar hat sich die Kaufwahrscheinlichkeit für Smartspeaker seit 2017 von 2 auf 5% mehr als verdoppelt, allerdings ist diese Gruppe immer immer noch sehr klein im Vergleich zu den Nicht-Interessierten. Die Preisbereitschaft für die Anschaffung von Smartspeakern liegt bei Interessierten bei durchschnittlich 115 Euro (+37 Euro im Vergleich zu 2017). Amazons Echo hat bei Kaufinteressenten von Smartspeakern klar die höchste Präferenz: 69% können sich vorstellen, das Gerät zu kaufen, 28% ziehen Google Home in Betracht, Apples HomePod kommt hingegen nur für 16% infrage.

Zur Studie

SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung digitaler Sprachassistenten und Smartspeaker befragt. Die vollständige Studie gibt es kostenlos hier. (sg)






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