Internationale Krankenversicherung braucht mehr als weltweiten Versicherungsschutz: Gefragt sind schnelle digitale Prozesse, Zugang zu medizinischer Versorgung und verlässlicher Service vor Ort. Mit APRIL International erweitert die Hallesche deshalb ihr internationales Partnernetzwerk. Dennis Warrelmann erklärt, was hinter der Partnerschaft steckt und welchen Mehrwert sie für Kunden und Vermittler bietet.
Redaktion: Die Hallesche arbeitet bereits mit Henner Group und MD Medicus zusammen. Warum kommt APRIL International hinzu?
Dennis: Dahinter steht unsere Multi-TPA-Strategie. Die Anforderungen internationaler Kunden unterscheiden sich je nach Region, medizinischer Versorgung und regulatorischen Rahmenbedingungen. Mit mehreren leistungsfähigen Partnern können wir Services gezielt nach dem jeweiligen Bedarf auswählen. APRIL ergänzt unser Netzwerk insbesondere durch digitale Lösungen und eine starke Expertise im asiatischen Markt.
Redaktion: Was hat bei APRIL besonders überzeugt?
Dennis: APRIL verfügt über langjährige Erfahrung im internationalen Krankenversicherungsgeschäft, ein großes Provider-Netzwerk und moderne digitale Lösungen. Dazu gehört beispielsweise eine virtuelle Kreditkarte, mit der bestimmte medizinische Leistungen direkt bezahlt werden können. Das vereinfacht den Prozess für Versicherte und kann gleichzeitig zu einem effizienten Kostenmanagement beitragen.
Redaktion: Was bedeutet das konkret für Versicherte?
Dennis: Unser Ziel ist, dass Versicherte möglichst selten mit größeren Beträgen in Vorleistung gehen müssen und schnell Unterstützung erhalten. APRIL bietet dafür digitale Prozesse und Direktabrechnungsmöglichkeiten. Erstattungen über die App erfolgen zu 100 % innerhalb von fünf Tagen, Kostenzusagen innerhalb von drei Tagen und Krankenhausfreigaben im Notfall innerhalb von zwei Stunden.*
Redaktion: Welche Rolle spielen internationale medizinische Netzwerke?
Dennis: Eine zentrale. Versicherte benötigen im Ausland nicht nur Kostenerstattung, sondern auch Zugang zu geeigneten Ärzten und Kliniken sowie Assistance-Leistungen. Provider-Netzwerke ermöglichen zudem Direktabrechnungen und unterstützen ein professionelles Kostenmanagement.
Redaktion: Wie geht es mit dem Partnernetzwerk weiter?
Dennis: Unser Ansatz bleibt bedarfsgesteuert. Wir erweitern unser Netzwerk dort, wo zusätzliche regionale oder fachliche Kompetenzen einen Mehrwert schaffen. So entsteht ein flexibles internationales Service-Ökosystem.
Redaktion: Was bedeutet das für Vermittler?
Dennis: Mit unserem Multi-TPA-Ansatz gewinnen wir zusätzliche Flexibilität. APRIL erweitert unsere Möglichkeiten durch Technologie, internationale Netzwerke und regionale Expertise. Vermittler können ihren international tätigen Kunden damit eine Lösung anbieten, die auf ein breit aufgestelltes Service- und Partnernetzwerk zurückgreift.
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