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26. April 2026
Immobilien auf den Balearen weiter hoch im Kurs
Immobilien auf den Balearen weiter hoch im Kurs

Immobilien auf den Balearen weiter hoch im Kurs

Die Balearischen Inseln, allen voran Mallorca, Menorca und Ibiza, bleiben einer der attraktivsten und sichersten Immobilienstandorte in Europa. Laut einem Marktbericht von Engel & Völkers treffen stabile Transaktionszahlen und eine positive Preisentwicklung auf eine anhaltend hohe Nachfrage.

Laut dem aktuellen Engel & Völkers neue Marktbericht Balearen 2025/2026 stehen Immobilien insbesondere auf den Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza weiterhin hoch im Kurs. In bestechen die Balearen in Zeiten globaler Volatilität durch Sicherheit und Wertbeständigkeit. „Die Balearen gehören nach wie vor zu den begehrtesten Destinationen Europas für vermögende internationale Käufergruppen, die hochwertige Lifestyle-Immobilien und langfristige Wertbeständigkeit suchen“, sagt Florian Hofer, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Balearen. „Die Treiber der Nachfrage nach Erst- und Zweitwohnsitzen sind zunehmend struktureller Natur – etwa flexiblere Arbeitsformen, die eine Verlagerung des Lebensmittelpunkts ermöglichen. Zudem rücken Sicherheit und Stabilität als entscheidende Faktoren stärker in den Fokus.“

Wertbeständigkeit machen die Balearen gefragt

Neben natürlicher Schönheit und hoher Lebensqualität überzeugen die Balearen mit einer starken lokalen Wirtschaft, sicheren Rahmenbedingungen sowie einem Immobilienmarkt, der Resilienz, Transparenz und Rechtssicherheit aufweist. Dies erhöht laut Engel & Völkers das Interesse an der Region bei Anlegern und untermauert das Vertrauen in die langfristige Wertbeständigkeit. Dies lässt sich auch an der Preisentwicklung und den Transaktionen ablesen: So haben 2025 die durchschnittlichen Quadratmeterpreise laut Notariatskammer um 9% zugelegt, während die Zahl der Transaktionen um 6,5% gewachsen ist.

Knappes Angebot trifft auf hohe Nachfrage

Insgesamt zeigte sich die Inselgruppe als Markt mit geringer Volatilität und einer nicht zuletzt von Angebotsknappheit getriebenen Dynamik. Die anhaltend hohe Nachfrage sowohl von internationalen wie auch lokalen Investoren beruht den Experten von Engel & Völkers zufolge auf bewussten Entscheidungen zum Lebensstil und langfristigen Eigentumsplänen. International zählen die Balearen zu den begehrtesten Regionen für Zweitwohnsitze und rücken zunehmend auch bei Käufern in den Fokus, die ihren Lebensmittelpunkt dorthin verlagern wollen.

Große Interesse bei Käufern aus Deutschland

Die größte Käufergruppe stammt aus Deutschland, gefolgt von Spanien, Großbritannien, der Schweiz und Österreich sowie aus Skandinavien, den Benelux-Staaten und den USA.

„Oftmals als ein einziger Markt wahrgenommen, verfügen Mallorca, Menorca und Ibiza über klar differenzierte Profile und unterscheiden sich durchaus voneinander, unter anderem in ihrer Käuferstruktur. Die Inseln funktionieren so als eigenständige Immobilienmärkte“, erklärt Hofer.

Mallorca mit stabiler Entwicklung

Auf Mallorca als tragende Säule des balearischen Immobilienmarktes ist eine stabile, nachhaltige Entwicklung zu verzeichnen. Die Nachfrage inländischer sowie internationaler Käufer ist solide, während das Angebot begrenzt bleibt. Zu den wichtigsten strukturellen Veränderungen der vergangenen Jahre zählt der Nachfrageanstieg nach Erstwohnsitzen sowie semi-permanenten Wohnorten. Das Urlaubsziel von früher ist inzwischen Lebensmittelpunkt von Investoren. Zu den exklusivsten Immobilienlagen Mallorcas gehört Son Vida nahe der Hauptstadt Palma mit Durchschnittspreisen in Höhe von 11 Mio. Euro für Häuser in Toplagen. Ebenfalls hoch im Kurs steht der Südwesten der Insel rund um Puerto de Andratx und Santa Ponsa (10 Mio. Euro), der Norden der Insel mit Orten wie Pollensa (10 Mio. Euro), der Westen mit Sóller und Valldemossa (7,5 Mio. Euro) sowie die Hauptstadt Palma de Mallorca (5,5 Mio. Euro).

Moderatere Einstiegspreise auf Menorca

Auf Menorca ist eine Mischung aus inländischen und europäischen Käufern zu beobachten. Vor allem bei spanischen, französischen und britischen Käufern ist die Nachfrage groß. In Ciutadella und der umliegenden Region werden in Toplagen Durchschnittspreise von 2,6 Mio. Euro für Häuser erzielt. In der Region um die Hauptstadt Mahón bewegen sich die Preise bei 1,9 Mio. Euro. Im Osten der Insel liegen sie bei 1,6 Mio. Euro und im Zentrum bei 1,25 Mio. Euro. Somit zeichnet sich Menorca nach wie vor durch relativ moderate Einstiegspreise aus.

Hohe internationale Nachfrage auf Ibiza

Die internationale Nachfrage bleibt ein prägendes Merkmal des lokalen Marktes auf Ibiza. Besonders gefragt ist die Insel bei Käufern aus den USA und Nordeuropa. Die hohe Nachfrage trifft auf ein strukturell begrenztes Angebot, was die Exklusivität der Insel und die langfristige Wertstabilität stützt. Im Süden und Norden der Insel sowie in Ibiza-Stadt liegen die Durchschnittspreise für Häuser in Toplagen bei 5,5 Mio. Euro. Es folgen der Osten mit Preisen von 4,2 Mio. Euro und der Westen mit 4 Mio. Euro.

Hohe Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot

Was die künftige Entwicklung angeht, verweisen die Autoren des Marktberichts auf die anhaltend hohe und diversifizierte Nachfrage bei naturgemäß limitiertem Angebot. Diese Kombination stütze auch weiterhin die Preise und festige die Position der Balearen als stabilen und langfristig wertbeständigen Markt, so die Experten von Engel & Völkers. „Unabhängig davon, ob Käufer durch Investitionen, den Lebensstil oder eine Kombination aus beidem motiviert sind – die Balearen bleiben einer der attraktivsten Immobilienmärkte in Europa“, fasst Hofer zusammen. „Käufer investieren nicht nur in Immobilien, sondern in eine hohe Lebensqualität – geprägt vom mediterranen Klima, Kultur, Wohlbefinden und auch Sicherheit. Dieses Zusammenspiel bleibt ein zentraler Faktor für die dauerhafte Attraktivität der Balearischen Inseln.“ (tik)

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