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21. April 2026
Industrieversicherung: GGW Marktreport zu Prämien und Risiken

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Industrieversicherung: GGW Marktreport zu Prämien und Risiken

Industrieversicherung: GGW Marktreport zu Prämien und Risiken

Der Industrieversicherungsmarkt wird unübersichtlich im Detail, folgt aber klaren Trends: Statt einheitlicher Bewegungen prägen differenzierte Entwicklungen je nach Branche, Risiko und Prävention das Bild. Der Marktreport 2026 der GGW Group zeigt, wie sich Prämien und Kapazitäten entwickeln.

Der Industrieversicherungsmarkt 2026 entzieht sich zunehmend einfachen Mustern. Einheitliche Marktbewegungen sind kaum noch zu erkennen. Stattdessen entwickeln sich Prämien und Zeichnungspolitiken je nach Branche, Risikosituation und Präventionsniveau hochgradig differenziert. Diese wachsende Heterogenität spiegelt einen Markt wider, der Risiken heute deutlich granularer bewertet als in den vergangenen Jahren. Diese Einschätzung geht aus dem aktuellen Marktreport 2026 der GGW Group hervor.

Versicherungsmakler als „Übersetzer“ im komplexen Marktumfeld

In diesem Umfeld gewinne die Rolle der Versicherungsmakler weiter an Bedeutung, so Malte Mengers und Johannes von Rauchhaupt, beide Geschäftsführer der GGW GmbH. In einem Markt, der von zunehmend unterschiedlichen Prämienentwicklungen und steigenden Anforderungen an das Risikomanagement geprägt ist, reiche es nicht mehr aus, Versicherungslösungen allein über den Preis zu vergleichen. Gefragt sei vielmehr ein tiefes Verständnis der individuellen Risikosituation der Kunden ebenso wie der jeweiligen Zeichnungsphilosophien der Versicherer. Makler werden damit immer stärker zu Übersetzern zwischen den zunehmend technisierten Underwriting-Ansätzen der Versicherer und der konkreten Risikowirklichkeit in den Unternehmen.

Stabile Prämien, aber steigende Anforderungen an das Risikomanagement

In der Schaden- und Unfallversicherung zeigen sich dabei laut GGW weiterhin weitgehend stabile Prämien- und Kapazitätsverhältnisse. Für das kommende Renewal rechnet das Maklerhaus insgesamt mit stabilen bis leicht rückläufigen Preisen.

Gleichzeitig steigen jedoch die Anforderungen der Versicherer an das betriebliche Risikomanagement und die Präventionsmaßnahmen der Unternehmen weiter an. Besonders betroffen sind dabei Branchen wie Chemie, Entsorgung, Holzverarbeitung, Lebensmittelproduktion, Oberflächenbehandlung sowie Kunststoffverarbeitung und Logistik. In diesen Segmenten rückt die Qualität der Risikosteuerung zunehmend in den Fokus und wird damit zu einem zentralen Faktor für die zukünftige Versicherbarkeit und Prämienkalkulation.

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