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Insolvenzen treiben PSV-Beitragssatz 2019 nach oben
07. Oktober 2019

Insolvenzen treiben PSV-Beitragssatz 2019 nach oben

Laut Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) wird der Beitragssatz 2019 deutlich höher ausfallen als noch im Juli angenommen. Ursache hierfür sind mehrere große Insolvenzen in den vergangenen Monaten. Möglich ist ein Wert zwischen 3,0‰ und 3,5‰. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt bei 2,7‰. 


Laut Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) wird der Beitragssatz 2019 deutlich höher ausfallen als noch im Juli angenommen. Ursache hierfür sind mehrere große Insolvenzen in den vergangenen Monaten. Möglich ist ein Wert zwischen 3,0‰ und 3,5‰. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt bei 2,7‰. 


Insolvenzen treiben PSV-Beitragssatz 2019 nach oben

Wie der Pensionssicherungsverein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) nun mitgeteilt hat, wird der Beitragssatz 2019 deutlich höher ausfallen als zu Jahresmitte prognostiziert. Im Juli war der PSVaG noch von einem Beitragssatz von unter 2‰ ausgegangen. Derzeit rechnet der PSVaG mit einem Wert zwischen 3,0‰ und 3,5‰. Der langjährige durchschnittliche Beitragssatz des PSVaG beträgt 2,7‰. 

Mehrere große Insolvenzen als Grund

Die Ursache für die nach oben korrigierte angepasste Prognose sind mehrere große Insolvenzen in den vergangenen Monaten. Laut PSVaG werden diese Insolvenzen nach derzeitigem Stand zu einem deutlich höheren Schadenvolumen führen als im Juli angenommen. Wegen des dem PSVaG gesetzlich vorgeschriebenen Umlageverfahrens hat das Schadenvolumen direkte Auswirkungen auf den Beitragssatz. Der endgültige Beitragssatz wird Anfang November 2019 festgelegt. 

Der PSVaG ist der gesetzliche Träger der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung. Er dient der Gewährleistung der betrieblichen Altersversorgung für den Fall der Insolvenz eines Arbeitgebers in der Bundesrepublik Deutschland und im Großherzogtum Luxemburg. (tk)

Bild: © freshidea – stock.adobe.com




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