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6. Oktober 2026
Inveda integriert neue Funktion in Kunden-App
Inveda erweitert App um neue Funktion

Inveda integriert neue Funktion in Kunden-App

Die Leipziger Inveda.net GmbH hat an der Anwendung „Versicherungszeiger“ gefeilt: Ab sofort können Makler mehrere Kunden- und Firmenakten aus dem Maklerverwaltungsprogramm Inveda Makler Assistent (IMA) für einen App-Nutzer freigeben.

Private Haftpflicht, Gebäudeversicherung der Firma oder Vertrag des Kindes: Was für Kunden zusammengehört, verwaltet der Makler aus guten Gründen oft in unterschiedlichen Akten. Der Softwareanbieter Inveda hat den „Versicherungszeiger“ nun um eine Funktion erweitert und führt damit diese Bestände jetzt in der App zusammen. Makler haben nun die Möglichkeit, mehrere Kunden- und Firmenakten aus dem Maklerverwaltungsprogramm Inveda Makler Assistent (IMA) für einen App-Nutzer freizugeben. Somit kann ein Kunde künftig beispielsweise seine privaten Versicherungsverträge und die Verträge seines Unternehmens über denselben Zugang einsehen. Ebenso lassen sich Akten von Kindern, Eltern oder Partnern einbinden, sofern der Makler sie entsprechend freigibt. Bislang war der Versicherungszeiger jeweils auf eine einzelne Kundenakte beschränkt.

Datenpflege weiterhin ausschließlich im MVP

„Unsere Kundenbeziehungen enden nicht an einer Aktennummer. Ein Unternehmer ist zugleich Privatkunde, Eltern kümmern sich um die Versicherungen ihrer Kinder und manchmal auch um die ihrer eigenen Eltern“, sagt Dirk Pappelbaum, Geschäftsführer der Inveda.net GmbH. „Genau diese Lebenswirklichkeit können Makler mit dem Versicherungszeiger jetzt abbilden, ohne dafür ihre Bestandsführung verändern zu müssen.“

Die einzelnen Kunden- und Firmenakten bleiben im MVP IMA bestehen, sie müssen laut Inveda weder zusammengefügt noch für die App neu angelegt werden. Der Makler legt nur fest, welche Akten für den jeweiligen Versicherungszeiger freigegeben werden. Die Datenpflege erfolgt weiterhin ausschließlich im Maklerverwaltungsprogramm (MVP) IMA.

Verschlüsselung der Daten innerhalb vom IMA

Über die App können Kunden außerdem ihrem Makler Nachrichten senden, Schäden melden oder auf Versicherungsverträge hinweisen, die bislang noch nicht in dessen Bestand erfasst sind. Diese Informationen erhält der Makler unmittelbar in seinem MVP und sie können dort weiterbearbeitet werden. Damit bleibt laut inveda die Kommunikation dort angebunden, wo bereits Kunden, Verträge und Vorgänge verwaltet werden.

In Sachen Datenschutz weist Inveda darauf hin, dass die Verschlüsselung nicht erst auf dem Übertragungsweg erfolgt, sondern bereits im IMA, bevor sie über das Internet übertragen bzw. bereitgestellt werden. Inveda verwendet dafür eine asymmetrische Verschlüsselung. Der Schlüssel, mit dem die Daten verschlüsselt werden, kann nicht zugleich zu deren Entschlüsselung verwendet werden. Entschlüsselt werden die Informationen erst in der für den Kunden freigeschalteten App.

Auch Nachrichten zwischen Kunde und Makler werden verschlüsselt übertragen. Welche Kunden- oder Firmenakten über einen Versicherungszeiger zugänglich sind, legt der Makler durch die jeweilige Freigabe im IMA fest.

Keine zweite Datenwelt neben dem Maklerverwaltungsprogramm

„Wir wollen dem Makler keine weitere Plattform hinstellen, die er anschließend ebenfalls pflegen muss“, erklärt Pappelbaum. „Der IMA bleibt die zentrale Anwendung. Der Versicherungszeiger bringt die dort vorhandenen und freigegebenen Informationen zum Kunden – und jetzt eben nicht mehr nur aus einer Akte.“ (tik)

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