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24. November 2021
Investmentfonds: Ombudsstelle verzeichnet wenige Beschwerden

Investmentfonds: Ombudsstelle verzeichnet wenige Beschwerden

Die Zahl der Verbraucherbeschwerden in Hinsicht auf Investmentfonds verharrt weiter auf niedrigem Niveau. Das geht aus dem Quartalsbericht der Ombudsstelle für Investmentfonds hervor. Die meisten Beschwerden drehen sich demnach um fondsbasierte Altersvorsorgeverträge.

Die Ombudsstelle für Investmentfonds vermeldet ein niedriges Beschwerdeaufkommen von Verbrauchern. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Beschwerdeeingänge auf Neun-Monatssicht sogar noch leicht unter dem Vergleichszeitraum 2020.

Leichter Beschwerderückgang

Im dritten Quartal 2021 verzeichnete die Ombudsstelle für Investmentfonds demnach lediglich 18 Eingänge. Von Januar bis September 2021 gingen insgesamt 59 Verbraucheranfragen oder -beschwerden bei der Ombudsstelle ein. Im Vorjahr waren es im Vergleichszeitraum exakt 60 Verbraucherkontakte.

Beschwerdeaufkommen seit 2020 niedriger

Das Beschwerdeaufkommen betrug 2017 bis 2019 immer ungefähr 90. Im vergangenen Jahr fiel die Zahl an Verbraucherkontakten dann deutlich auf 81. Dieses Jahr könnte perspektivisch noch erfreulicher für die Schlichtungsstelle ausfallen.

Zankapfel fondsbasierte Altersvorsorge

Die meisten Verbraucherbeschwerden betreffen in diesem Jahr bisher fondsbasierte Altersvorsorgeverträge. Dahinter rangieren Eingaben zum Depotgeschäft sowie zur Verwaltung geschlossener Immobilienfonds. Im Zusammenhang mit dem BGH-Urteil zu AGB-Änderungen mittels stillschweigender Zustimmung gingen kaum Beschwerden bei der Ombudsstelle ein.

Der komplette Quartalsbericht kann hier auf der Seite der Ombudsstelle eingesehen werden. (tku)

Bild: © fotogestoeber – stock.adobe.com