Jamestown, Anbieter von geschlossenen US-Immobilienfonds in Deutschland, baut sein Angebot aus um einen europäischen Immobilienfonds für Privatanleger aus. Mit dem Start von „Jamestown Europa“ legt der Fondsanbeiter einen neuen geschlossenen Publikumsfonds auf. Der Vermietungsfonds soll ein diversifiziertes Immobilienportfolio aufbauen und investiert dafür gezielt in vornehmlich gemischt genutzte Objekte sowie Einzelhandels- und Büroimmobilien mit Wertsteigerungspotenzial, wie das Unternehmen mitteilt. Geplant ist, bis zum 31.03.2027 Anteile mit einem Emissionsvolumen in Höhe von 50 Mio. Euro zu platzieren. Der Fonds konzentriert sich dabei aufe Deutschland und die Niederlande sowie auf Regionen mit Wachstumspotenzial wie Spanien und Portugal, wo Jamestown jeweils über lokale Präsenzen verfügt.
Private Investoren können sich ab 10.000 Euro beteiligen
Privatanleger können sich ab einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro zzgl. Agio beteiligen. Die jährliche Ausschüttung von 5% auf das investierte Eigenkapital vor Steuern solle durch die laufenden Vermietungseinkünfte generiert werden. Zum planmäßigen Ende der Fondslaufzeit nach sieben bis zwölf Jahren seien durch den Verkauf der Fondsimmobilien Rückflüsse von 110% vor Steuern angestrebt, wie es von Jamestown weiter heißt.
„Mit unserem Schritt nach Europa erweitern wir unser Angebot, ohne unseren bewährten Anspruch aufzugeben. Unser erster Europafonds für Privatanleger markiert den Beginn einer neuen Produktlinie, die sorgfältig ausgewählte Immobilien mit hohem Wertsteigerungspotenzial bietet“, erklärt Fabian Spindler, Geschäftsführer bei Jamestown. „Als Alternative oder Ergänzung unseres weiter bestehenden Angebots an US-Immobilienfonds können Privatanlegerinnen und Privatanleger nun ohne Währungsrisiko ihr Portfolio mit europäischen Immobilien-Beteiligungen abrunden“, so Spindler weiter.
Für die erste Immobilie wurde der Kaufvertrag bereits unterschrieben: eine gemischt genutzte Liegenschaft in der Oranienburger Straße in Berlin (siehe Foto oben). (tik)
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