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27. September 2019
Jeder dritte Versicherungskunde hat Angst vor Fallen im Kleingedruckten

Jeder dritte Versicherungskunde hat Angst vor Fallen im Kleingedruckten

Einer Studie zufolge trägt sich fast ein Drittel der Kunden beim Abschluss einer Versicherung mit Bedenken, etwa dass der Versicherer im Schadenfall nicht zahlt oder Fallen im Kleingedruckten lauern. Einer der vorrangigen Beweggründe, eine Police abzuschließen, ist die Empfehlung, wie die Analyse zudem zeigt.

Fast ein Drittel der Kunden trägt sich beim Versicherungsabschluss mit Bedenken. Dies geht aus der Studie „Kundenpfade Versicherungen 2019“ von research tools hervor. Skeptisch sind vor allem jüngere Versicherungsnehmer, während sich die ältere Generation als deutlich gelassener erweist. So äußert in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen lediglich jeder fünfte Kunde Bedenken, wohingegen der Prozentsatz bei den 18- bis 24-Jährigen mit 40% fast doppelt so hoch ist.

Das sind die Bedenken beim Versicherungsabschluss

Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis sorgen sich die Kunden beim Abschluss einer Police vor allem um mögliche Fallen im Kleingedruckten. Zudem bestehen dahingehend Bedenken, dass der Versicherer im Schadenfall nicht zahlt.

Die Studie beleuchtet Produktnutzung und Wechselverhalten von insgesamt 1.862 Versicherungskunden. Unter den analysierten Versicherungsabschlüssen gehören Haftpflicht-, Hausrat- und Kfz-Versicherungen zu den am häufigsten genutzten Produktgruppen. Bei etwa jedem fünften Kunden (20%) liegt ein Jahr oder weniger zwischen zwei Abschlüssen einer Police. Im Gesamtdurchschnitt sind es drei Jahre.

Empfehlung als vorrangiger Anlass, eine Police abzuschließen

Wie die Studie weiter zeigt, erweist sich neben dem konkreten Bedarf und dem vorhandenen Wunsch nach Absicherung als weiterer Anlass für den Abschluss einer Police die Empfehlung. So sind Empfehlungen für über ein Drittel der Versicherungsabschlüsse verantwortlich. Jeder Dritte schließt die Police also aufgrund einer Empfehlung ab. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob es sich um eine mündlich ausgesprochene Empfehlung oder einen Ratschlag durch ein Online-Vergleichsportal handelt. Laut Analyse von research tools sind beide Empfehlungsgeber ähnlich bedeutsam.

Sind Männer empfänglicher für Vergleichsportale und Werbung?

Im Vergleich der Geschlechter stellt sich heraus, dass Männer stärker auf Vergleichsportale oder wahrgenommene Werbung reagieren als Frauen. Darüber hinaus zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Alter und Werbung: Je jünger die Altersgruppe ist, desto stärker fällt die Reaktion auf wahrgenommene Werbung aus. (tk)

Bild: © fergregory – stock.adobe.com

 

Leserkommentare

Gespeichert von Wilfried Strassnig am 30. September 2019 - 15:19

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Aber unsere Beamten sind spitze die verdoppeln diese Seiten noch locker. Wenn man im Gestern lebt-null Problemo. Der Kunde, der keine Lust auf solche Scherze hat, geht ins Netz macht 3 mal Klick, weil er es Selbst macht muss er sich auch nicht selbst schützen und fertig. Ahnung hat er trotzdem keine. Das ist die Weitsicht von Beamten, Finanztestern, Politikern und unseren Medien. Keine Ahnung vom realen Leben, davon aber sehr viel.