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Kaum noch Hoffnung auf Corona-Schnäppchen bei Immobilien
27. Oktober 2020

Kaum noch Hoffnung auf Corona-Schnäppchen bei Immobilien

Die Hoffnungen auf ein Immobilienschnäppchen infolge der Corona-Krise haben sich in Luft aufgelöst. Die Mehrheit der Deutschen glaubt nicht mehr daran, dass die Immobilienpreise wegen der Pandemie fallen. Die Kriterien und die Art der Immobiliensuche haben sich hingegen tatsächlich geändert.


Die Hoffnungen auf ein Immobilienschnäppchen infolge der Corona-Krise haben sich in Luft aufgelöst. Die Mehrheit der Deutschen glaubt nicht mehr daran, dass die Immobilienpreise wegen der Pandemie fallen. Die Kriterien und die Art der Immobiliensuche haben sich hingegen tatsächlich geändert.


Kaum noch Hoffnung auf Corona-Schnäppchen bei Immobilien

Die Berliner Maklerfirma Homeday hat Yougov damit beauftragt, zu untersuchen, wie sich die Corona-Krise auf die Einstellung der Deutschen zu Immobilien auswirkt. Die Anfangs gehegte Hoffnung auf sinkende Preise und damit auf ein Schnäppchen am Immobilienmarkt hat sich demnach bereits weitestgehend in Luft aufgelöst.

Mehrheit erwartet keine fallenden Preise mehr

Nicht einmal jeder Dritte in Deutschland rechnet mit sinkenden Immobilienpreisen infolge der Corona-Krise. Im Mai hatte noch fast jeder Zweite niedrigere Immobilienpreise erwartet. 27% der Bundesbürger gehen davon aus, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland nicht von der Pandemie beeinflusst werden. Weitere 34% erwarten weiterhin steigende Preise. Die Zahlen untermauern diese Erwartungen. Bisher hat der Immobilienmarkt in Deutschland der Corona-Krise weitestgehend getrotzt, vor allem im Bereich der Wohnimmobilien.

Geänderte Suchkriterien

Geändert haben sich allerdings die Präferenzen der Immobilieninteressenten. Etwa vier von zehn Befragten geben an, dass sich sie ihre Suchkriterien wegen der Corona-Krise geändert haben. Eine größere Immobilie steht nun für 35% auf der Prioritätenliste. Im Mai war das nur bei 20% der Fall. Home-Office, Home-Schooling & Co. haben offenbar den Bedarf an mehr Wohnraum erhöht. Dagegen hat ein niedriger Preis an Bedeutung verloren.

Digitalisierungsschub in der Vermittlung

Corona könnte zudem einen Digitalisierungsschub beim Kauf von Wohnimmobilien ausgelöst haben. Zwar schließen immer noch 50% einen Immobilienerwerb ohne persönlichen Termin aus. Auf der anderen Seiten können sich aber auch 44% vorstellen, eine Immobilie auch ohne Vor-Ort-Termin zu kaufen. „Wir gehen davon aus, dass der durch Corona ausgelöste Digitalisierungsschub beim Immobilienkauf unumkehrbar ist”, meint Steffen Wicker, Gründer und CEO von Homeday. „Die Digitalisierung wird im Markt mittelfristig für mehr Wettbewerb, mehr Effizienz und eine bessere Leistung sorgen. Als technologiegestütztes Maklerunternehmen sind wir dabei in einer guten Ausgangsposition.” (mh)

Bild: © Andrey Popov – stock.adobe.com




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