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2. November 2020
Kfz-Versicherung: Das sind die besten Tarife 2020

Kfz-Versicherung: Das sind die besten Tarife 2020

Mit einem neu justierten Rating hat das Analysehaus Franke und Bornberg 117 am Markt befindliche Kfz-Tarife einer genauen Prüfung unterzogen. Die neue Höchstbewertung FFF+ erhalten 13 Policen. Auch die Absicherung von Kfz-Cyberrisiken und Hybrid- oder E-Fahrzeugen spielt eine Rolle.

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist als eine der Folgen des im ersten Halbjahr 2020 um 18,3% gesunken. Das wird die Schaden-/Kostenquote in der Kfz-Versicherung für das Gesamtjahr 2020 laut Experten voraussichtlich von 98 auf 91% drücken. Die steigenden Erträge, die die Corona-Pandemie der Kfz-Sparte auf diese Weise in die Kassen spült, werden den ohnehin schon intensiven Wettstreit um Marktanteile zusätzlich befeuern, prognostiziert Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer des Analysehauses Franke und Bornberg. Damit die Qualität nicht unter die Räder kommt, wenn der Wettbewerb nur über den Preis ausgetragen wird, zieht das aktuelle Kfz-Rating von Franke und Bornberg ausschließlich qualitative Aspekte zur Untersuchung der Tarife heran. In diesem Jahr wurde die Hürde für Höchstbewertungen neu justiert. Franke erläutert die Beweggründe: „Gute Kfz-Tarife leisten mehr als je zuvor. Mittlerweile bieten alle Top-Tarife eine Neupreisentschädigung für mindestens 24 Monate. Eigenschäden sind ebenfalls versichert. Wir stellen fest, dass unsere Ratinganforderungen von vielen Versicherern bei der Produktentwicklung berücksichtigt werden.“ Die Leistungsspirale zeige weiter nach oben. Erste Gesellschaften verlängerten die Neuwertenschädigung ihrer Top-Tarife auf 48 oder sogar 60 Monate. Eigenschäden seien immer öfter versichert, und der Schutz beim Zusammenstoß mit Haarwild müsse immer öfter dem weiter gefassten „Zusammenstoß mit Tieren“ weichen.

Neue Höchstbewertungsstufe „hervorragend“ (FFF+)

Franke und Bornberg folgt daher der Marktentwicklung und baut die Ratingskala um die Top-Note FFF+ (hervorragend) aus. Es gibt nun also insgesamt sieben Ratingklassen von FFF+ („hervorragend“) bis F- („ungenügend“). Eine ergänzende Schulnote mit einer Nachkommastelle erlaubt die weitere Differenzierung innerhalb einer Ratingstufe. Insgesamt wurden 177 Tarife nach 65 Kriterien untersucht. Die Bewertungskriterien und deren Gewichtung wurden überarbeitet und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Als Quellen dienten ausschließlich die Versicherungsbedingungen sowie gegebenenfalls verbindliche Verbraucherinformationen, Antragsformulare, der Versicherungsschein und Geschäftsberichte. Geschäftsplanmäßige oder sonstige Erklärungen/Auslegungen der Versicherer, Selbstauskünfte sowie werbliche Veröffentlichungen wurden nicht berücksichtigt. Aber erstmals sind nun auch Erweiterungen des Leistungsumfangs für Elektro- und Hybridfahrzeuge im Kriterienkatalog vertreten. Und auch die Absicherung von Kfz-Cyberrisiken sei ebenfalls mehr als ein kurzlebiger Trend, so Christian Monke, Fachlicher Leiter Analyse bei Franke und Bornberg. Bislang hätten sich aber noch keine Cyberstandards im Markt etabliert. Anhand der im Bewertungsverfahren erhaltenen Gesamtpunktzahl wurden die Tarife in die entsprechende Ratingklasse eingeordnet.

13 Tarife an der Spitze

Im aktuellen Kfz-Versicherungsrating erreichen 13 Tarife die Top-Klasse FFF+, wobei Bausteine nur berücksichtigt wurden, wenn sie zu einer Verbesserung der Ratingnoten führen. Bei den 13 Tarifen handelt es sich um die ADAC Autoversicherung Premium, Zusatzleistung Elektro-/ Hybridfahrzeug, den Tarif Allianz Premium, Basler All-in, Generali Optimal, HUK Classic inkl. KaskoPlus, HUK24 Classic inkl. KaskoPlus, Itzehoer Top Drive, Kravag Logistik KfzPolice plus, KRAVAG KfzPolice, R+V KfzPolice-Plus, VRK Classic inkl. KaskoPlus, Württembergische Premium inkl. Wertausgleich und WWK KFZ plus inkl. Kasko XtraSchutz.

45% der Produkte sind obere Mittelklasse (FF+)

Weitere 23 Produkte erreichen die Note FFF (sehr gut). Damit machen die beiden obersten Bewertungsstufen rund ein Fünftel aller Bewertungen aus. Die obere Mittelklasse FF+ ist mit fast der Hälfte aller Bewertungen (45%) vertreten. Dahinter folgen 23 Tarife mit der Bewertung FF und 35 mit FF+. Am unteren Ende der Skala reicht es für vier Tarife nur zu einem F (mangelhaft). F- (ungenügend), die schlechteste Note, mussten die Analysten nicht vergeben. (ad)

Die neuen Bewertungsgrundlagen für das Kfz-Rating 2020 sowie sämtliche untersuchten Kfz-Tarife gibt es hier.

Bild: © Photographee.eu – stock.adobe.com