Die Maklergenossenschaft VEMA und die Technologieplattform für den Vertrieb von Cyberversicherungen und digitalen Präventionslösungen CyberDirekt starten eine strategische Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen sie einen Beitrag leisten, die Verbreitung von Cyberversicherungen im Mittelstand voranzubringen. Cyberangriffe zählen heute zu den größten Geschäftsrisiken, dennoch bleit die Cyberversicherung für viele Betriebe weiterhin ein blinder Fleck. Cyber ist deshalb die mit Abstand größte Deckungslücke im Gewerbemarkt.
Cyberversicherung soll Standardprodukt werden
CyberDirekt und die VEMA erklären diese Situation zur „Branchenbaustelle Nr. 1“, wie sie in der Pressemitteilung schreiben, und wollen mit ihrer gemeinsamen Offensive den Markt nachhaltig verändern. Cyber müsse für Makler zum Standardprodukt werden, heißt es weiter.
Die mehr als 5.000 Maklerbetriebe im VEMA-Netzwerk bekommen ab sofort direkt über das VEMA-Portal Zugang zur CyberDirekt-Plattform. Damit sollen die Makler Ununterstützung erhalten, Cyberrisiken qualitativ zu bewerten, Versicherungen zu vergleichen, Kunden besser zu beraten und Policen direkt abzuschließen – voll digital für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 250 Mio. Euro und Versicherungssummen bis zu 7,5 Mio. Euro.
Zugang auch zu Präventionsleistungen
Außerdem können VEMA-Partnerbetriebe auf wichtige Präventionsleistungen sowie einen Krisendienstleister für den Schadenfall zurückgreifen.
„Bei der VEMA stehen unsere Makler im Mittelpunkt. Ihre Arbeit verändert sich, und gerade beim Thema Cyber wird das besonders deutlich“, sagt Dr. Johannes Neder, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VEMA eG. Mit CyberDirekt hole sich die VEMA einen spezialisierten Partner mit an Bord. „Cyberabsicherung ist für viele Maklerkollegen noch kein Standardprodukt. Daher möchten wir ihnen alles an die Hand geben, was ihnen eine optimale Beratung ihrer Kunden in diesem Bereich erleichtert“, so Neder weiter. Denn Cyber gilt als eine der komplexesten Gewerbesparten. Fehlende Markttransparenz, unterschiedliche Risikomodelle und eine hohe Tarifdynamik würden den Zugang erschweren.
„Cyber ist die größte Deckungslücke im Mittelstand. Genau hier setzt unsere Partnerschaft mit der VEMA an“, unterstreicht Ole Sieverding, Geschäftsführer von CyberDirekt. Cyberversicherung dürfe kein Nischenprodukt für Spezialisten bleiben, sondern müsse für Makler und Betriebe so selbstverständlich werden wie die Betriebshaftpflicht- oder Gebäudeversicherung. „Wir geben Maklern digitale Prozesse, Transparenz, marktführende Deckungen und Zugang zu erfahrenen Cyber-Experten, um ihre Kunden künftig deutlich einfacher vor Cyber-Gefahren schützen zu können“, so Sieverding weiter. (tik)
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