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10. Oktober 2021
Kunden die beste Behandlung im Krankenhaus sichern

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lächelnde frau im krankenhaus

Kunden die beste Behandlung im Krankenhaus sichern

Wollen gesetzlich Krankenversicherte im Krankenhaus eine leistungsstarke Versorgung, müssen sie tief in die eigene Tasche greifen. Doch es gibt einen Ausweg: die Krankenhauszusatzversicherung, die Eigenleistungen abfedert. Der Münchener Verein will mit KlinikGesund den Weg in die Komfortzone ebnen.

Ein Beitrag von Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe

Gesetzlich Krankenversicherte können kaum selbst entscheiden, in welcher Klinik sie behandelt werden möchten. Eine Chefarztbehandlung mit Einzelzimmer ist durchaus möglich, jedoch nur für den, der die Kosten selbst übernimmt. Wer sich die hohen Rechnungen sparen möchte, schließt am besten eine kostengünstige und leistungsstarke Krankenhauszusatzversicherung ab. Damit wird ein Behandlungslevel mit privatärztlichen Leistungen erreicht, die über das Niveau der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen und sonst nur von einer privaten Krankenvollversicherung übernommen werden. Eine Statista-Umfrage im Jahr 2019 hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Befragten noch keine stationäre Absicherung haben. Für den Vertrieb ist das ein großes Potenzial.

Warum eine Krankenhaus­zusatzversicherung so wichtig ist – Ein Kostenüberblick

Bauchschmerzen um den Bauchnabel herum oder in der Magengegend, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Fieber: Bei diesen Symptomen wird meistens eine Blinddarmentzündung diagnostiziert. Muss der Blinddarm operativ entfernt werden, dauert der Klinikaufenthalt fünf Tage. Die gesetzliche Krankenkasse deckt die pauschalen Kosten in Höhe von rund 3.500 Euro ab. Die Unterbringung in einem 1-Bett-Zimmer kostet etwa 600 Euro, zusätzliche Behandlungskosten für eine chirurgische, internistische und anästhesiologische Chefarztbehandlung ziehen ca. 1.300 Euro nach sich. Gesamtkosten für den Selbstzahler: rund 1.900 Euro. Das sind durchschnittliche Werte, die je nach Krankenhaus und Behandlung unterschiedlich hoch sein können.

Bei einer Bypass-OP am Herzen wird es deutlich teurer. Hier würde eine Eigenbeteiligung von 7.020 Euro anfallen. Ein Leistenbruch mit dreitägigem Klinikaufenthalt kommt ohne Zusatzversicherung auf 2.860 Euro, eine Knie-OP am Meniskus auf 3.280 Euro, eine Entbindung mit fünf Tagen im Krankenhaus auf 2.000 Euro. Mit einer Krankenhauszusatzversicherung zahlen die Patienten und Patientinnen nichts. Die Kosten für das Einzelzimmer und Chefarztbehandlung werden erstattet. Der Münchener Verein bietet hierfür die Zusatzversicherung „KlinikGesund“ an.

Was geleistet wird

KlinikGesund gibt es für gesetzlich Krankenversicherte und Personen mit freier Heilfürsorge in den beiden Tarifen Premium und Komfort in je zwei Beitragsvarianten. Die „Supergünstig“-Variante ist insbesondere für jüngere Personen gedacht. Alterungsrückstellungen sind hier nicht kalkuliert, daher erhöht sich der Beitrag in vordefinierten Altersschritten. Bei der „Ansparen“-Variante wird ein Teil der Beiträge in Form von Alterungsrückstellungen angelegt. Die Kundinnen und Kunden zahlen zu Beginn etwas mehr, in der Folge steigen die Beiträge nicht allein durch das Älterwerden. Wer sich am Anfang für die „Supergünstig“-Variante entscheidet, kann später in die „Ansparen“-Variante ohne erneute Gesundheitsprüfung bei gleichem Leistungsumfang wechseln. Alle Tarife bieten Wahlleistungen für eine privatärztliche Behandlung.

Der Premium-Tarif bietet die Kostenerstattung für die Wahlleistung zur gesondert berechenbaren Unterbringung im Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer. In allen Tarifen umfasst die ärztliche Leistung auch die stationäre psychotherapeutische Behandlung ohne Begrenzung der Behandlungstage. Erstattet werden ärztliche Leistungen über die Höchstgrenzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hinaus. Die KlinikGesund-Tarife inkludieren auch Komfort-Leistungen: Erstattet werden Kosten für verbesserte Verpflegung durch das Krankenhaus sowie Bereitstellungskosten für Telefonanschluss, WLAN, Radio und TV.

Kostenfreie Gesundheitsservices sind inklusive. Hierzu gehören beispielsweise ein Zweitmeinungs-Service, ein Klinik-Such-Service sowie ein Case-Management bei bestimmten schweren Erkrankungen. Eine Gesundheitshotline ist darüber hinaus 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Zudem können sich die Patienten über ein Gesundheitsportal über Krankheiten, Diagnosen und Behandlungsverfahren informieren.

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Ein Artikel von
Dr. Rainer Reitzler