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26. März 2021
Kunstmarkt bricht weltweit stark ein
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Kunstmarkt bricht weltweit stark ein

Der Global Art Market Report von Art Basel und UBS analysiert jährlich den weltweiten Markt für Kunstinvestments. Die aktuelle Ausgabe wurde nun veröffentlicht. Demnach ist der Kunstmarkt im Corona-Jahr 2020 stark geschrumpft.

50,1 Mrd. US-Dollar wurden weltweit mit Investments in Kunst umgesetzt. Das geht aus dem „Global Art Market Report 2021“ von Art Basel und UBS hervor. Damit ist der Kunstmarkt im Corona-Jahr stark geschrumpft. 2019 wurden noch 64,4 Mrd. US-Dollar mit Kunstinvestments umgesetzt. Somit ist der weltweite Umsatz mit Kunst im vergangenen Jahr um 22% gesunken. Dabei hatte der Kunstmarkt schon im Vorjahr ein Minus von rund 5% hinnehmen müssen.

Niedrigster Wert seit 2009

Das bisherige Rekordjahr verbuchte der weltweite Kunstmarkt im Jahr 2018. Damals wurden 67,7 Mrd. US-Dollar in Kunst investiert. Niedriger als 2020 war das Volumen zuletzt vor über zehn Jahren. 2009 wurden im Zuge der Weltfinanzkrise lediglich 39,5 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Mit Abstand wichtigster Markt bleiben die USA. Dort wurden 2020 insgesamt 42% aller Kunstinvestments registriert. Damit bleiben sie zum sechsten Mal in Folge über der Marke von 40%. Platz 2 teilen sich das Vereinigte Königreich und Greater China mit Marktanteilen von jeweils 20%. Deutschland hat dagegen nur einen Marktanteil von 2%.

Jede vierte Transaktion fand online statt

Ein Trend, der auch am Kunstmarkt nicht vorbeigeht, ist die Digitalisierung. Online-Verkäufe von Kunst und Antiquitäten erzielten 2020 ein Rekordvolumen von 12,4 Mrd. US-Dollar. Das entsprach mehr als einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr und einem Rekordmarktanteil am gesamten Kunstmarkt von 25%. (mh)

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