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13. April 2026
Makler-Votum: Welche Maklerpools bleiben eigenständig und welche nicht?

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Makler-Votum: Welche Maklerpools bleiben eigenständig und welche nicht?

Makler-Votum: Welche Maklerpools bleiben eigenständig und welche nicht?

Seit Zusammenschlüsse und Beteiligungen die Landschaft der Maklerpools zunehmend prägen, rückt die Frage, welche Pools auch künftig eigenständig am Markt agieren werden, in den Fokus. Wie Versicherungsmakler dazu stehen, zeigt die aktuelle Studie „AssCompact AWARD – Pools und Dienstleister 2026“.

Für viele Versicherungsmakler bleibt die Zusammenarbeit mit Maklerpools ein fester Bestandteil ihres Geschäftsmodells. Gleichzeitig können sie sich der Dynamik innerhalb der Pool-Landschaft nicht entziehen. Auf der einen Seite nimmt die Zahl eigenständiger Pools durch Zusammenschlüsse, Beteiligungen und Übernahmen allmählich ab. Auf der anderen Seite konzentriert sich ein immer größerer Anteil des vermittelten Geschäfts auf weniger Marktteilnehmer. Hinzu kommt, dass einige bekannte Marken heute schon unter dem Dach anderer Pools oder von Finanzinvestoren agieren.

Für Versicherungsmakler stellt sich damit zunehmend die Frage, wie zukunftsfähig die bestehenden Partner tatsächlich sind. Schließlich wurde die Auswahl der Pools, mit denen man zusammenarbeitet, einst sorgfältig getroffen. Entsprechend stößt es nicht bei allen auf Zustimmung, wenn sich ein Pool plötzlich in einem veränderten oder von einem anderen Akteur geprägten Konstrukt wiederfindet. Andere wiederum bewerten eine solche Entwicklung durchaus positiv, etwa dann, wenn sich im Zuge dessen Angebote und Services spürbar verbessern.

Makler erwarten mehrheitlich moderate Marktveränderungen

Die Entwicklungen im Poolmarkt dürften noch längst nicht abgeschlossen sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche konkreten Veränderungen Versicherungsmakler in den kommenden Jahren erwarten. Antworten dazu finden sich in der aktuellen Maklerbefragung im Rahmen der AssCompact AWARD-Studie „Pools und Dienstleister 2026“. Demnach steht der Markt aus Sicht der Praxis eher vor einer Phase moderater, zugleich aber erkennbarer Umbrüche.

Mit 46% geht knapp die Hälfte der Befragten davon aus, dass die Anzahl der Pools und Verbünde in den kommenden fünf Jahren leicht schrumpfen wird und 13% gehen sogar von einer deutlichen Marktbereinigung aus. Gleichzeitig erwarten jedoch 10% einen starken und 17% einen leichten Anstieg. 14% vertreten die Meinung, dass sich an der Zahl der Pools vorerst nichts verändern wird.

Auch wenn ein Großteil der Versicherungsmakler keine disruptiven Veränderungen erwartet, geraten einzelne Entwicklungen dennoch schnell in den Fokus der Branche und werden intensiv diskutiert. Zuletzt galt dies etwa für den Zusammenschluss von blau direkt und der Netfonds AG unter dem Dach des Investors Warburg Pincus und der Übernahme von MAXPOOL durch die blau direkt Gruppe. 

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