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Maklerbüros trotzen der Corona-Krise überraschend gut
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Maklerbüros trotzen der Corona-Krise überraschend gut

Bei Versicherungsmaklern und Finanzanlagenvermittlern lief es im vergangenen Jahr besser als gedacht. Das spiegelt zumindest das aktuelle AfW-Vermittlerbarometer wider. Die Befragung gibt Aufschluss darüber, was die Vermittlerbüros im vergangenen Jahr verdient haben.

Trotz der Corona-Krise konnten ungebundene Vermittler und Vermittlerinnen im Jahr 2020 ihren Gewinn um über 8% und ihren Umsatz um 11% steigern. Diese Werte ergeben sich aus dem 13. AfW-Vermittlerbarometer, an dem im November 2020 über 1.250 Vermittlerunternehmen teilgenommen hatten.

Gewinn liegt bei knapp 60.000 Euro

Bei den Umsätzen gibt es laut Erhebung überraschend einen zweistelligen Zuwachs. Sie stiegen im Vergleich zu den Vorjahreswerten um die genannten 11% auf nun rund 120.000 Euro.

Im Durchschnitt erzielten die Betriebe einen Gewinn von 59.850 Euro. Dieser Wert aus dem aktuellen AfW-Vermittlerbarometer liegt damit 4.850 Euro über dem Vorjahreswert. Dennoch bleiben mehr als die Hälfte (55%) unter einem Gewinn von 50.000 Euro pro Jahr und nur 16% der Befragten geben einen Gewinn von über 100.000 Euro an.

Kein Traumergebnis, aber dennoch überraschend

Mit Blick auf den durchschnittlichen Gewinn ist das weiterhin kein Traumergebnis. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise zeugen die Ergebnisse allerdings von Stabilität und Anpassungsfähigkeit. Eine Erklärung für das gute Abschneiden findet der AfW in der Digitalisierung, die zu mehr Effizienz geführt hat. Aber auch eine andere Entwicklung könnte zu dem Ergebnis geführt haben: Nämlich, dass kleine und unrentablere Vermittlerbüros aufgeben oder von größeren Unternehmen übernommen werden, die dann effizienter mit den Beständen arbeiten können. (bh)

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