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Mit 78 Jahren ... durchschnittliches Sterbealter gestiegen
15. Dezember 2015

Mit 78 Jahren ... durchschnittliches Sterbealter gestiegen

Das Statistische Bundesamtes hat die Todesfallstatistik veröffentlicht. Demnach sind 2014 die Todesfälle um 2,8% gesunken, während das Sterbealter um fast zwei Jahre auf 78,1 Jahre gestiegen ist. Die häufigste Todesursache bleiben Herz-Kreislauferkrankungen.


Das Statistische Bundesamtes hat die Todesfallstatistik veröffentlicht. Demnach sind 2014 die Todesfälle um 2,8% gesunken, während das Sterbealter um fast zwei Jahre auf 78,1 Jahre gestiegen ist. Die häufigste Todesursache bleiben Herz-Kreislauferkrankungen.

Mit 78 Jahren ... durchschnittliches Sterbealter gestiegen

Im Jahr 2014 verstarben in Deutschland insgesamt 868.356 Menschen, davon 422.225 Männer und 446.131 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr um 2,8% gesunken. Die steigende Lebenserwartung spiegelt sich im durchschnittlichen Sterbealter wider. Es ist in den letzten zehn Jahren um fast zwei Jahre auf 78,1 Jahre gestiegen.

Todesursache Nr. 1: Herz- und Kreislauferkrankungen

Die häufigste Todesursache im Jahr 2014 war, wie schon in den Vorjahren, eine Herz-/Kreislauferkrankung. 38,9% aller Sterbefälle waren darauf zurückzuführen. Von den 338.056 Menschen, die an einer Herz-/Kreislauferkrankung verstarben, waren 148.538 Männer und 189.518 Frauen. Vor allem bei älteren Menschen führten diese Erkrankungen zum Tod. 92% der an einer Krankheit des Herz-Kreislaufsystems Verstorbenen waren 65 Jahre und älter. An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe gehört, verstarben im Jahr 2014 insgesamt 50.104 Menschen. Davon waren 56,9% Männer und 43,1% Frauen.

Krebs zweithäufigste Todesursache

Zweithäufigste Todesursache waren, wie schon in den Vorjahren, die Krebserkrankungen: Ein Viertel aller Verstorbenen (223.758 Menschen) erlag im Jahr 2014 einem Krebsleiden, darunter 121.766 Männer und 101.992 Frauen. Bei Männern waren die bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane beziehungsweise der Atmungsorgane die am häufigsten diagnostizierten Krebsarten. Frauen waren ebenfalls am häufigsten von einer bösartigen Neubildung der Verdauungsorgane betroffen. Häufigste Einzeldiagnose bei den Krebserkrankungen von Frauen war jedoch der Brustkrebs.

Suizidzahlen bei Männern dreimal so hoch

4,0% aller Todesfälle waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung zurückzuführen (34.667 Sterbefälle). Entgegen des allgemeinen Rückgangs bei allen Sterbefällen ist bei den nicht natürlichen Todesursachen ein leichter Anstieg um 1,6% zu verzeichnen. In 11.582 Fällen (5.363 Männer und 6.219 Frauen) war ein Sturz die Ursache für den Tod. Durch einen Suizid beendeten 10.209 Menschen ihr Leben, wobei der Anteil der Männer mit 74,7% fast dreimal so hoch war wie der Anteil der Frauen mit 25,3%. (sg)

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