Die agentenbasierte KI-Plattform von Safebird erhebt im Vertriebsprozess anfallende Kundendaten strukturiert, wertet sie aus und übergibt sie in aufbereiteter Form an die individuell eingesetzten (Vertriebs-)Systeme der Versicherungs- und Finanzanlagevermittler.
Die zum Start verfügbaren Funktionen unterstützen die Lead-Qualifizierung, die Beratungsvor- und -nachbereitung, die systematische Bedarfsanalyse und die Dokumentation von Kundeninteraktionen am Point of Sale. Der KI-Assistent soll den Aufwand für ressourcenintensive, sich wiederholende Arbeiten verringern und Makler so zu mehr Zeit für die Kundenbetreuung verhelfen. Gleichzeitig können Kunden und Berater durch die Anwendung noch besser asynchron miteinander interagieren, wie es von Safebird heißt.
„Digitalisierung im Vertrieb scheitert selten an der Oberfläche, sondern in der Regel an der Datenbasis darunter. Wer Kundeninformationen nicht strukturiert erhebt und sauber an seine Systeme übergibt, kann sie später weder auswerten noch nutzen„, sagt Marcel Heinz, Gründer und Geschäftsführer von Safebird. „Wir liefern genau diese Grundlage – und zwar so, dass die Kundenbeziehung und das Ansprache-Konzept in der Vermittlerhoheit verbleiben.“
Auf dieses Preismodell setzt Safebird
Das Start-up setzt auf ein Preismodell, bei dem selbstständigen Vermittlern, die das Angebot nutzen möchten, zunächst keine Basiskosten entstehen. Die Nach einer kostenfreien Registrierung haben Nutzer Zugang zur Plattform. Erst wenn der KI-Assistent im Auftrag des Beraters tätig wird, ergeben sich Kosten: Abgerechnet werde laut Safebird nur das, was tatsächlich genutzt wird. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge insbesondere kleine und mittelständische Vermittler dabei unterstützen, ohne große IT-Projekte mit der Digitalisierung mitzuhalten.
„Um wachsende Bestände ohne Qualitätsverlust zu betreuen, müssen die Effektivität und Effizienz im Vermittleralltag erhöht werden, und zwar ohne große IT-Projekte“, betont Dr. Timo Biskop, Mitgründer von Safebird.
Datenerhebung erfolgt per Chat- oder Voice-Bot
Safebird nimmt Erstkontakte per Chat oder Anruf entgegen. Der KI-Assistent ermöglicht eine strukturierte Bedarfsanalyse, um Leads zu qualifizieren. Im Beratungsgespräch erstellt das Assistenzsystem ein Transkript und entwirft einen Dokumentationsvorschlag – sowohl bei einem Videocall oder einem Präsenztermin.
Inhaltlich orientiert sich Safebird im Standardprodukt an der DIN 77230. Ansprache- und Analysekonzept des KI-Assistenten seien jedoch auch von Nutzern individualisierbar, wie das Unternehmen mitteilt. Alle durch den KI-Assistenten erhobenen Informationen werden in ein einheitliches Datenmodell überführt, das spätere Analysen und digitale Folgeaktivitäten ermöglicht. (tik)
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