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8. Februar 2026
Schluss mit Rückstand: Wie KIM Prozesse radikal verändert
Schluss mit Rückstand: Wie KIM Prozesse radikal verändert

Schluss mit Rückstand: Wie KIM Prozesse radikal verändert

Die Versicherungswelt steht vor einem grundlegenden Wandel: Der Einsatz von KI verändert nicht nur den Kundenservice, sondern auch die Abläufe in der Schadenregulierung. Wie DOMCURA dabei den KI-Mitarbeiter KIM konkret einsetzt, zeigt ein Blick in die Praxis.

Ein Artikel von Marcus Wollny, Vorstand für Betrieb und IT bei der DOMCURA AG

Künstliche Intelligenz ersetzt keine Menschen. Sie befreit sie von repetitiven Aufgaben. Wer KI konsequent einsetzt, investiert nicht in Software, sondern in Entlastung, Geschwindigkeit und messbar höhere Kundenzufriedenheit. Auch in der Versicherungswirtschaft. Denn die Versicherungsbranche steht unter Druck: Rückstände, steigende Erwartungen und vielerorts überlastete Schadenabteilungen. DOMCURA verspricht an dieser Stelle mit KI-Mitarbeiter KIM Abhilfe. Standard-Schadenfälle werden dadurch eigenständig reguliert – schnell und rund um die Uhr. So bleibt den Kollegen mehr Zeit für verantwortungsvolle Entscheidungen, komplexe Sachverhalte und den empathischen Umgang mit Kunden.

Warum Standardfälle automatisiert gehören

Vergessen wir für einen Moment die Hochglanzbilder der digitalen Versicherungswelt. Im Alltag vieler Schadenabteilungen herrscht eine andere Realität: Rückstände, Überstunden, Frust – bei Mitarbeitenden ebenso wie bei Kunden und Vermittlern.

DOMCURA zog daraus eine klare Konsequenz: Standardfälle in der Schadenbearbeitung, die etwa 80% ausmachen, sollen die menschlichen Mitarbeiter nicht mehr länger aufhalten. KIM, der erste KI-Mitarbeiter der deutschen Versicherungsbranche, bearbeitet bereits seit 2024 Schäden eigenständig – vom Eingang der Schadenmeldung bis zur Auszahlung. Rund um die Uhr, ohne Wartezeiten und ohne manuelle Schleifen.

Die Logik dahinter ist einfach – und gerade deshalb so wirkungsvoll: Die meisten Schadenprozesse sind branchenweit weitgehend identisch. Und trotzdem entwickeln Versicherer dafür ihre eigenen Systeme – mühsam und kostenintensiv. DOMCURA durchbricht dieses Muster. Denn KIM kann diese Routinefälle überall vollständig autonom übernehmen. Die Maschine erledigt die Standardarbeit konsequent und kompromisslos effizient.

Routine entlasten, Qualität sichern

Das Ergebnis: wertvolle Zeit und volle Fokussierungsoption für die menschlichen Kollegen – auf jene rund 20% der Fälle, in denen Regeln allein nicht ausreichen, sondern fachliche Tiefe, Erfahrung und menschliche Empathie tatsächlich den Unterschied machen. Den „Human in the Loop“ definiert DOMCURA dabei bewusst neu: Der Mensch ist nicht Teil einer endlosen Schleife, sondern der Spezialist für das, was sich nicht automatisieren lässt. Rückstände sinken, weil man aufhört, vorhersehbare Standardfälle manuell zu verwalten – und den Menschen dort einsetzt, wo er unersetzlich ist. Mitarbeitende werden spürbar entlastet und Entscheidungen werden schneller.

Vor diesem Hintergrund öffnete DOMCURA KIM kürzlich auch für andere Versicherer. Der Gedanke dahinter ist pragmatisch: Wenn Schadenprozesse zu großen Teilen identisch sind, ergibt es wenig Sinn, dass jede Gesellschaft dieselben Automatisierungsfragen für sich neu löst. KIM wird deshalb als produktives System angeboten – nicht als Pilotprojekt, sondern im laufenden Betrieb. Erste Unternehmen nutzen die Lösung bereits.

Lesen Sie auch: DOMCURA-KI unterstützt nun auch andere Firmen

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Ein Artikel von
Marcus Wollny