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20. Juli 2026
SIGNAL IDUNA feilt an Unfallschutz für ältere Menschen
SIGNAL IDUNA feilt an Unfallschutz für ältere Menschen

SIGNAL IDUNA feilt an Unfallschutz für ältere Menschen

SIGNAL IDUNA will die Unfallversicherung für ältere Menschen flexibel an längere Erwerbsbiografien anpassen. Deshalb führt der Versicherer mit „Unfallschutz 60 Plus“ nun ein grundlegend überarbeitetes Tarifwerk ein. Der Abschluss ist uneingeschränkt für Personen von 60 bis 84 Jahren möglich.

SIGNAL IDUNA hat den Unfallschutz für die Generation 60 plus modernisiert. Das grundlegend überarbeitete Tarifwerk ist ausgerichtet auf die veränderten Lebensentwürfe der Menschen ab 60 Jahren, die heute auch im höheren Alter aktiv im Berufsleben stehen und ihr Leben aktiv sowie selbstbestimmt gestalten.

Ältere Erwerbstätige seien beim Abschluss einer Unfallversicherung häufig mit Einschränkungen konfrontiert oder während der Vertragslaufzeit von Beitragserhöhungen betroffen, wie es seitens des Versicherers heißt. Beim neuen Tarifwerk verhält es sich anders. Der Abschluss des „Unfallschutz 60 Plus“ steht ab sofort uneingeschränkt allen Personen von 60 bis 84 Jahren offen – unabhängig davon, ob sie bereits im Ruhestand sind oder noch Voll- oder Teilzeit einer Berufstätigkeit nachgehen.

Außerdem hat SIGNAL IDUNA das maximale Eintrittsalter für die günstigere Tarifstufe von 74 auf 75 Jahre erhöht. Damit können Kunden von SIGNAL IDUNA, die aus einer klassischen Einzelunfallversicherung in den Unfallschutz 60 Plus wechseln, länger die preiswertere Beitragsklasse nutzen. Einmal eingestuft, bleibe der Beitrag konstant, heißt es vom Versicherer. Es erfolgt keine Altersumstellung und somit keine Beitragserhöhung.

Absicherung unfallbedingter Pflegebedürftigkeit

Darüber hinaus hat SIGNAL IDUNA die Absicherung um das neue Paket „Optimal“ erweitert: Bei einem unfallbedingten Pflegegrad erstattet der Versicherer die Kosten für den entstehenden Pflegeeigenanteil ab Pflegegrad 2 mit monatlich bis zu 3.000 Euro. In der Tarifstufe „Top“ liegt diese monatliche Erstattung bis zu 5.000 Euro. Übernimmt ein Angehöriger die Pflege, so erfolgt die Leistung in Form der „Pflege-Pauschale“ von bis zu 500 Euro im Monat – abhängig von Tarifstufe und Pflegegrad. Kann der eigene Haushalt aufgrund eines Unfalls nicht mehr oder nur noch eingeschränkt selbst geführt werden, sieht die Police zusätzlich eine monatliche Haushaltsführungspauschale vor.

Insgesamt können Kunden damit nun aus den vier Tarifstufen Start, Plus, Optimal und Top wählen.

Langfristige finanzielle Absicherung

Eine weitere Anpassung betrifft die langfristige finanzielle Absicherung. Bei dieser optionalen Leistung gibt es unabhängig von einer Pflegebedürftigkeit bei einer dauerhaften Beeinträchtigung nach einem Unfall eine Kapitalleistung. Diese greift ab einem Invaliditätsgrad von mehr als 20% und beträgt bei Vollinvalidität bis zu 100.000 Euro. Flankiert werden diese Neuerungen durch angepasste Versicherungssummen bei Bergungskosten und kosmetischen Operationen sowie erweiterten Assistance- und Reha-Leistungen, die automatisch im Versicherungsschutz eingeschlossen sind. (tik)

News zu weiteren neuen Produkten und Anpassungen finden Sie in unserer Rubrik Assekuranz.