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Singles haben Altersvorsorge nicht im Blick
05. Oktober 2017

Singles haben Altersvorsorge nicht im Blick

Fast jeder zweite Alleinlebende in Deutschland ist der Meinung, den Gürtel im Alter enger schnallen zu müssen. Dennoch sorgt keine andere Bevölkerungsgruppe so selten privat für den Ruhestand vor wie Singles, so das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Umfrage.


Fast jeder zweite Alleinlebende in Deutschland ist der Meinung, den Gürtel im Alter enger schnallen zu müssen. Dennoch sorgt keine andere Bevölkerungsgruppe so selten privat für den Ruhestand vor wie Singles, so das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Umfrage.

Singles haben Altersvorsorge nicht im Blick

Unter den Alleinlebenden in Deutschland geht fast die Hälfte (46%) davon aus, im Alter ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Nichtsdestrotrotz neigen Singles eher dazu, die Vorsorge für den Lebensabend aus den Augen zu verlieren, wie aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Postbank hervorgeht: Keine andere Bevölkerungsgruppe sorgt so selten für das Alter vor wie Alleinlebende. Lediglich 64% der Singles bilden privat Rücklagen für ihren Lebensabend. Im Vergleich dazu sorgen im Bevölkerungsdurchschnitt 71% der Befragten vor.

Mit Vorsorge von Steuerentlastung profitieren

Laut Postbank könnten aber gerade diejenigen, bei denen keine Kosten für Ausbildung der Kinder und Absicherung der Familie anfallen, mehr in die eigene Altersvorsorge investieren. „Für Singles sind solche Vorsorgewege attraktiv, mit denen sie von Steuererleichterungen profitieren“, meint Isabell Gusinde von der Postbank. Sie empfiehlt Alleinlebenden, sämtliche Steuersparregister zu ziehen und sich dahingehend beraten zu lassen. So könne jeder, der für den Ruhestand vorsorgt, in der Einkommensteuererklärung „Altersvorsorgeaufwendungen“ in begrenztem Umfang geltend machen. Neben der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung würden hierunter auch Aufwendungen für private Rentenversicherungen fallen. (tk)




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