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25. Mai 2021
So gelingt der Einstieg ins bAV-Geschäft
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So gelingt der Einstieg ins bAV-Geschäft

Für Vermittler steckt in der bAV ein oft unterschätztes, sehr profitables Beratungssegment. Denn obwohl das Problem der Rentenlücke mittlerweile dem Großteil der Bürger bekannt sein dürfte und Angestellte in Deutschland ein Recht auf die bAV haben, hat mehr als die Hälfte noch immer keinen Vorsorgevertrag.

Ein Beitrag von Florian Kammerl, Leiter Vertrieb bei der LV 1871

Dabei stellt die Betriebsrente auch in Krisenzeiten eine verlässliche Form der Altersvorsorge dar. Doch nicht nur Arbeitgeber und ihre Beschäftigten, sondern auch Vermittler haben oftmals noch Berührungsängste mit der betrieblichen Altersversorgung (bAV) – zu komplex und undurchsichtig erscheint sie auf den ersten Blick. Dabei bietet gerade dieser erhöhte Beratungsbedarf Vermittlern die Chance, sich im noch ungesättigten bAV-Markt als Vorsorgeberater zu positionieren und sich ein lohnendes Geschäftsfeld zu erschließen.

Mit attraktivem Angebot überzeugen

Gründe für die bAV gibt es auch für Unternehmen viele. So haben sie als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern und werden bei der finanziellen Absicherung ihrer Angestellten vom Staat in die Pflicht genommen. Durch das Betriebsrentengesetz ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, seinen Arbeitnehmern eine betriebliche Altersversorgung anzubieten. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen dient ein attraktives bAV-Angebot zudem als Instrument, im Wettbewerb um Fachkräfte als verantwortungsbewusster Arbeitgeber zu überzeugen. Wichtig ist: Die Argumente für den Abschluss einer bAV sollten inhaltlich fundiert beim Arbeitnehmer ankommen. Hier sind nicht nur die Unternehmen gefragt, sondern auch Berater, um die Vorteile einer bAV für alle Parteien klar zu kommunizieren und die Umsetzung aktiv zu begleiten.

Jetzt ins bAV-Geschäft einsteigen

Um die bAV für Arbeitgeber und Arbeitnehmer optimal zu gestalten, gilt es, zahlreiche rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten. Vermittler haben hier die Möglichkeit, sich mit Fachwissen, individuellen Konzepten und passgenauer Beratung als Vorsorgeexperten zu positionieren und Firmen so dabei zu unterstützen, aus der bAV das Beste rauszuholen. Durch Kollektivverträge lässt sich das Geschäft im bAV-Segment zudem skalieren und ausbauen. Zusätzlich tritt ab 2022 der Arbeitgeberpflichtzuschuss von 15% auch für bereits bestehende Verträge in Kraft. Diese Gesetzesänderung können Vermittler nutzen, um mit gewerblichen Bestandskunden aus anderen Versicherungsfeldern wie zum Beispiel dem Sachgeschäft auch zur betrieblichen Altersvorsorge ins Gespräch zu kommen.

Expertise von Versicherern nutzen

Die betriebliche Altersversorgung wirkt auf den ersten Blick für viele Vermittler wie ein Buch mit sieben Siegeln? Vorsorgeberater stehen beim Einstieg in den bAV-Vertrieb nicht alleine da. Sie können auf umfassende Expertise und Erfahrungswerte von Versicherern zurückgreifen. Die LV 1871 unterstützt ihre Geschäftspartner beispielsweise mit breit gefächerten digitalen und analogen Informations- und Weiterbildungsangeboten rund um die Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung.

 

Der Beitrag erscheint im Rahmen der Veranstaltung AssCompact Forum betriebliche Versorgung, die am 29. und 30. Juni in digitalem Format stattfindet. Auch die LV 1871 ist als Partner mit einem Vortrag dabei. Weitere Informationen finden Sie unter asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung.

Bild: © Peshkova – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Florian Kammerl