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So glauben die Deutschen, lässt sich ein Vermögen aufbauen
06. Januar 2020

So glauben die Deutschen, lässt sich ein Vermögen aufbauen

Ein Neujahrsvorsatz könnte sein, sich mehr mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen. Was dabei den Vermögensaufbau angeht, sind die Deutschen gar nicht so pessimistisch. Sie glauben allerdings weiterhin vor allem an eine Wunderwaffe. Wenn die doch nicht wirken sollte, könnte es auch ein Lottogewinn richten.


Ein Neujahrsvorsatz könnte sein, sich mehr mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen. Was dabei den Vermögensaufbau angeht, sind die Deutschen gar nicht so pessimistisch. Sie glauben allerdings weiterhin vor allem an eine Wunderwaffe. Wenn die doch nicht wirken sollte, könnte es auch ein Lottogewinn richten.


So glauben die Deutschen, lässt sich ein Vermögen aufbauen

Eine eigene Immobilie bleibt ein wichtiges Lebensziel der Deutschen. Sie verleiht finanzielle Sicherheit, das Gefühl von Vermögensbesitz und die Hoffnung auf Wertsteigerung. So ist rund jeder vierte Deutsche der Meinung, dass ihm Wohneigentum zu einem Vermögen von einer halben Million Euro verhelfen könnte. Das hat eine Postbankumfrage unter rund 2.500 volljährigen Deutschen aus dem vergangenen Jahr ergeben. Bei den jüngeren Umfrage-Teilnehmern war es sogar jeder Dritte. Immobilien gewinnen in vielen Regionen weiter an Wert, was wohl Grund für die optimistische Einschätzung sein dürfte.

In Ostdeutschland glauben jedoch nur 19% der Befragten daran, dass sie durch Immobilien ein Vermögen aufbauen können – im Vergleich zu 27% der Befragten im Westen. Die Postbank-Experten erklären das durch die regional unterschiedliche Wertentwicklung von Wohneigentum. In einigen ostdeutschen Regionen verlieren Immobilien deutlich an Wert, insbesondere durch den dortigen Bevölkerungsrückgang. Laut Daten des aktuellen Postbank Wohnatlas liegen sieben der zehn Landkreise, in denen die Immobilienpreise im vergangenen Jahr am stärksten eingebrochen sind, im Osten der Republik.

Die Hoffnung auf einen Lottogewinn

Statt auf Immobilien zu setzen, hofft jeder dritte Befragte in Ostdeutschland auf einen Lottogewinn. Im Bundesdurchschnitt spekuliert nur jeder Fünfte auf einen Geldsegen durch Glücksspiel.

Knapp 9% aller Deutschen hoffen laut Postbank-Umfrage auf eine Erbschaft. Lediglich 7% glauben daran, dass man durch Arbeit ein Vermögen von 500.000 Euro aufbauen kann. Ebenso viele setzen auf die Anlage in Fonds und Aktien, 6% aufs Sparen. Insgesamt herrscht aber offenbar durchaus eine optimistische Grundstimmung, denn nur knapp jeder Vierte zweifelt daran, dass er je ein Vermögen besitzen wird.

Noch einmal im Überblick

500.000 Euro - So glauben die Deutschen, dieses Vermögen erreichen zu können:

  • Immobilienbesitz (26%)
  • Im Lotto gewinnen (19%)
  • Erben (9%)
  • Arbeiten (7%)
  • Anlagen in Aktien und Fonds (7%)
  • Sparen (6%)
  • Gar nicht (22%)

Bild: © Fiedels – stock.adobe.com



Kommentare

von Bruno Steiner am 07.01.2020 um 10:53 Uhr
Schöne Worte und Empfehlungen von unseren Politikern bei Bund, den Ländern und Kommunen, die aber gleichzeitig durch Erfinden von noch mehr Bürokratie und Abgaben (Steuer, Sozialabgaben, Gebühren, Selbstbeteiligung, Wegfall von Leistungen usw.), auch rückwirkend, jede vernünftige und planbare Vorsorge vernichten.


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