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So sieht es in Deutschlands Depots aus
31. März 2015

So sieht es in Deutschlands Depots aus

Eine aktuelle und repräsentative Studie der „Aktion pro Aktie“ zeigt wie deutsche Anleger ihr Geld in Aktien investieren. Zudem hat das Bündnis dabei analysiert wie sich Streuung und Gesamtvermögen auf die Rendite von Aktieninvestments auswirken.


Eine aktuelle und repräsentative Studie der „Aktion pro Aktie“ zeigt wie deutsche Anleger ihr Geld in Aktien investieren. Zudem hat das Bündnis dabei analysiert wie sich Streuung und Gesamtvermögen auf die Rendite von Aktieninvestments auswirken.

So sieht es in Deutschlands Depots aus

Im Schnitt halten Deutschlands Aktienanleger in ihren Depots sechs Positionen. Der Median liegt sogar nur bei 3,5 Positionen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Studie der „Aktion pro Aktie“, für die rund 1,6 Millionen anonymisierte Wertpapierdepots von comdirect bank, Consorsbank, DAB Bank und ING-DiBa ausgewertet wurden. Während 37% lediglich in einen oder zwei Werte investieren, halten demnach 28% der Anleger drei bis fünf Werte im Portfolio. Immerhin 21% der Anleger haben sechs bis zehn Werte im Depot und weitere 15% mehr als zehn.

Je mehr Positionen, desto höher die Renditen

Die Studie hat auch die Auswirkungen der unterschiedlichen Streuung untersucht. Demnach erzielten Aktienanleger mit über zehn Werten im Depot im Jahr 2014 eine Rendite von durchschnittlich 6,7%. Privatanleger mit sechs bis zehn Positionen erreichten eine Performance von 6,0%. Bei drei bis fünf Positionen reduzierte sich die Rendite auf durchschnittlich 5,0% und nur noch 3,0% erwirtschafteten Aktionäre mit ein bis zwei Werten im Depot. Anleger, die mehrere Positionen in ihrem Depot haben, streuen somit nicht nur das Risiko, sondern erzielen auch eine höhere Rendite.

50% investieren unter 5.000 Euro

Die Analyse zeigt zudem, dass viele Anleger aauch mit kleineren Summen am Aktienmarkt agieren. Ein Viertel hat ein Aktienvolumen von maximal 1.000 Euro im Depot. Bei einem weiteren Viertel liegt die Anlagesumme zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Rund die Hälfte der Anleger investierte allerding auch mehr als 5.000 Euro in Wertpapiere. Das mittlere Depotvolumen liegt bei 34.000 Euro, der Median bei 7.500 Euro.

Durchschnittsertrag steigt mit Depotvolumen

Die Gesamthöhe des Kapitaleinsatzes spielt auch in Sachen Rendite eine Rolle. Größere Depotvolumen realisieren der Studie zufolge höhere Renditen. Während Kunden mit einem Depotvolumen von bis zu 1.000 Euro im Jahr 2014 nur einen Wertzuwachs von 0,1% schafften, waren es bei Depots zwischen 1.000 und 5.000 Euro bereits 3,6%. Anleger, die über einen Depotwert von 5.000 bis 10.000 Euro verfügten, konnten sich über eine Performance von 5,1% freuen, bei Depotsalden zwischen 10.000 und 20.000 Euro waren es bereits 5,7%, darüber lag die Performance sogar bei 6,2%. (mh)




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