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Standard Life startet neue Produktgeneration
02. Juli 2020

Standard Life startet neue Produktgeneration

Standard Life Deutschland hat sein gesamtes Portfolio einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen. Eine zentrale Veränderung bildet die Umstellung von der Netto- auf die Bruttoillustration. Zudem hat das Unternehmen provisionsfreie Anteilsklassen eingeführt und die Fondspalette erweitert.


Standard Life Deutschland hat sein gesamtes Portfolio einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen. Eine zentrale Veränderung bildet die Umstellung von der Netto- auf die Bruttoillustration. Zudem hat das Unternehmen provisionsfreie Anteilsklassen eingeführt und die Fondspalette erweitert.


Standard Life startet neue Produktgeneration

Standard Life Deutschland hat seine gesamte Produktpalette grundlegend überarbeitet. Als „vermutlich größte Veränderung“ für Makler und Kunden bezeichnet das Unternehmen den Umstieg von der Netto- auf die Bruttoillustration. Bei der Bruttodarstellung werden neben dem Illustrationszins und den Versicherungskosten auch die Auswirkungen der Fondskosten auf die Ablaufleistung berücksichtigt. Künftig sind die Investment- und Versicherungskosten klar voneinander getrennt und für den Kunden nachvollziehbar ausgewiesen.

Standard Life setzt auf Transparenz

„Die Produktüberarbeitung steht unter dem Vorsatz, dass wir moderner, transparenter und fairer werden wollen. Die Umstellung auf die Bruttoillustration ist hier ein zentrales Element. Die Bruttomethode wird sowohl von Verbraucherschützern als auch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft empfohlen, weil sie für den Kunden deutlich mehr Transparenz und Fairness bringt und die Vergleichbarkeit verschiedener Produkte und Anbieter deutlich erhöht“, erklärt Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life Deutschland.

Einführung provisionsfreier Anlageklassen

Als zweite wesentliche Änderung wird das Fondsangebot künftig aus kostengünstigeren Investments bestehen. In der gesamten Fondspalette setzt Standard Life auf provisionsfreie Anlageklassen, sogenannte „clean share classes“, die gegenüber der üblichen Retail-Anteilsklasse deutlich günstiger sind. Nach Berechnungen des Unternehmens könne sich der Kostenvorteil der Clean Shares gegenüber der Retail-Klasse bei einem Fonds auf bis zu 0,85% belaufen. Auch mit dem strategischen Partner Aberdeen Standard Investments konnten für die internen Fonds verbesserte Bedingungen vereinbart werden.

Erweiterung der Fondspalette

Darüber hinaus hat Standard Life seine Fondspalette um zehn passive Fonds von Vanguard Asset Management ausgebaut. Der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt Vanguard gilt als Pionier des passiven Investierens. Künftig stehen den Kunden passive Fonds aus den wichtigsten Anlageklassen zur Verfügung. Die Fondspalette umfasst auch zwei Nachhaltigkeitsfonds von Vanguard. Wie Standard Life weiter mitteilt, wurden auch Produktdetails und Optionen überarbeitet. So ist nun beispielsweise das Startmanagement bei allen Einmalbeitragsprodukten verfügbar und läss sich auch für Zuzahlungen wählen. Die Beitragsdynamik kann beliebig oft deaktiviert werden, ohne dass sich dies negativ auf die weitere Vertragsgestaltung auswirkt. „Hier haben wir die ausdrücklichen Wünsche unserer Vertriebspartner umgesetzt“, unterstreicht Nuschele. (tk)

Bild: © Fokussiert – stock.adobe.com




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