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Stellenanzeigen texten, gestalten und schalten
11. September 2019

Stellenanzeigen texten, gestalten und schalten

Stellenanzeigen sind ein wichtiges Instrument der Personalsuche – auch im Internet-Zeitalter. Doch je härter der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter wird, umso treffsicherer müssen sie formuliert und gestaltet sein, sagt Alexander Walz, Geschäftsführer der Personalberatung Conciliat aus Stuttgart (www.conciliat.de).

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Stellenanzeigen sind ein wichtiges Instrument der Personalsuche – auch im Internet-Zeitalter. Doch je härter der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter wird, umso treffsicherer müssen sie formuliert und gestaltet sein, sagt Alexander Walz, Geschäftsführer der Personalberatung Conciliat aus Stuttgart (www.conciliat.de).

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„Wir bieten ...“: die gebotenen Leistungen

Hier schildert das Unternehmen, was es dem Bewerber bietet. Diese Passage ist, wenn die gesuchte Qualifikation rar ist und die potenziellen Kandidaten die Qual der Wahl haben, von großer Bedeutung. Hier sollten Unternehmen alles auflisten, was bei Stellensuchern das Gefühl erzeugt: Das könnte ein interessanter Arbeitgeber für mich sein.

Selbstverständlich ist ein attraktives Gehalt. Doch das bieten auch die Mitbewerber – zumindest laut Stellenanzeige. Also können Unternehmen hiermit nicht punkten. Anders sieht es bei den freiwilligen Sozialleistungen und den Aufstiegsmöglichkeiten aus. Und nicht jeder Betrieb unterstützt seine Mitarbeiter bei der Wohnungssuche. Oder bei Suche eines Hortplatzes. Auch mit den Weiterbildungsmöglichkeiten können Unternehmen punkten – insbesondere bei Informatikern, Technikern und Ingenieuren, deren Fachwissen schnell veraltet.

„Wir bitten …“: die Bewerbungsmodalitäten

Hier steht unter anderem, wie sich die interessierten Personen bewerben sollten; des Weiteren, welche Unterlagen sie ihren Bewerbungen beifügen sollten. Sind elektronische Bewerbungen möglich, sollte das Unternehmen angeben, welche Dateiformate erwünscht sind und wie groß Dateien maximal sein sollten.

Sinnvoll ist es auch, einen Ansprechpartner mit Durchwahl und Mail-Adresse zu nennen. Sonst landen Bewerber bei telefonischen Rückfragen zunächst in der Zentrale. Werden sie dann von Pontius zu Pilatus verbunden, fragen sie sich automatisch: Wie professionell ist das Unternehmen organisiert?

Meist enden Stellenanzeigen mit einem steifen Satz wie: „Senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen bis zum 31. Mai an unsere Personalabteilung.“ Sympathischer wäre ein Schlusssatz wie: „Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.“ Beachten Unternehmen die genannten Punkte, dann sind und bleiben Anzeigen ein wirksames Instrument der Personalsuche.

Bild: © Eigens – stock.adobe.com

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