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Stimmung der Versicherungsmakler zu Jahresende eigentlich ganz ok
18. Dezember 2017

Stimmung der Versicherungsmakler zu Jahresende eigentlich ganz ok

Die Vertriebsstimmung der Versicherungsmakler hat sich zum Jahresende hin verbessert. Zudem scheint die Zufriedenheit mit dem Jahresendgeschäft 2017 auch höher als im Vorjahr zu sein. Einen wichtigen Anteil daran hat das Kompositgeschäft.


Die Vertriebsstimmung der Versicherungsmakler hat sich zum Jahresende hin verbessert. Zudem scheint die Zufriedenheit mit dem Jahresendgeschäft 2017 auch höher als im Vorjahr zu sein. Einen wichtigen Anteil daran hat das Kompositgeschäft.


Stimmung der Versicherungsmakler zu Jahresende eigentlich ganz ok

Sich nicht verrückt machen lassen, sondern einfach seine Arbeit tun – das haben sich sicherlich in diesem Jahr viele Versicherungsmakler gedacht und sich auf ihre Geschäfte konzentriert. Und so hat sich dann im Umfeld von Regulierung und Digitalisierung auch die Vertriebsstimmung zum Jahresende hin verbessert. Im Vergleich zum 3. Quartal sogar um 4,2 Prozentpunkte. Sie steht damit aktuell sogar bei über 50,3% und damit auch höher als zum Ende 2016. Blickt man neben der Zufriedenheit auf einen weiteren Indikator – die Motivation – stellt man fest, dass diese mit fast 65% ebenfalls gestiegen ist. Das hat die Studie „AssCompact TRENDS IV/2017“ ergeben.

Warum die gute Laune?

Die relativ gute Stimmung ergibt sich aus verschiedenen Aspekten. In offenen Statements führen die Makler in der Studie an, dass die allgemeine Geschäftslage dank laufender Konjunktur gut sei. Immer wieder geben die Befragten auch an, dass die Kundennachfrage steige und sich insbesondere aus den Kundenbeziehungen wiederum die Motivation für den Beruf ziehen lasse.

Manche Befragte können auch der Regulierung Gutes abgewinnen, vielen geht dann aber der damit verbundene Anstieg von Auflagen, Bürokratie und Verwaltung zu weit. Die Laune vermiesen dem ein oder anderen auch die Versicherer. Als Grund für eine negative Grundstimmung werden in dem Zusammenhang sinkende Provisionen, ineffiziente Prozesse und intransparente Produkte genannt.

Gute Aussichten für das Kompositgeschäft

Spartenseitig läuft es für die Versicherungsmakler aktuell laut Studie im privaten Schaden-/Unfallgeschäft besonders gut. Hier gaben im Schnitt mehr als die Hälfte der Makler an, dass das vergangene Quartal gut oder sogar sehr gut lief. Aber auch die Aussicht auf die nächsten fünf Jahre spiegelt die Motivation und den damit einhergehenden Optimismus wider. So sind die Makler überzeugt, dass das Geschäft eher noch besser laufen wird. Das gilt auch für das gewerbliche Schaden-/Unfallgeschäft und bezieht sich etwa auf das Versichern von Cyberrisiken. Hier erwarten die Befragten ein großes Wachstumspotenzial.

Über die Studie

Die Studie AssCompact TRENDS wird vierteljährlich durchgeführt. An den AssCompact TRENDS IV/2017 haben 396 Makler und Mehrfachagenten teilgenommen, die als Stichprobe ein gutes Abbild des Marktes darstellen. Die Studie gibt Auskunft über Vertriebsstimmung, favorisierte Produktanbieter und zentrale Aspekte im Vertrieb. In der aktuellen Ausgabe ist die Sonderbefragung „Gütesiegel“ enthalten. Mehr Informationen zur Studie und Bestellmöglichkeit gibt es hier.

Lesen Sie auch: Diesen Gütesiegeln vertrauen Versicherungsmakler




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