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25. September 2026
Unfallversicherung: Einer von sieben Tarifen mit Bestbewertung
Unfallversicherung: Einer von sieben Tarifen mit Bestbewertung

Unfallversicherung: Einer von sieben Tarifen mit Bestbewertung

Franke und Bornberg hat das Unfallversicherungs-Rating 2026 veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr sinkt die Zahl der geprüften Tarife und Versicherer, gleichzeitig erreichen aber eine größere Anzahl die Spitzenbewertung – trotzdem ist nur jeder siebte Tarif „hervorragend“.

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat den aktuellen Jahrgang des Unfallversicherungs-Ratings veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr sinkt die Anzahl der geprüften Versicherer und Tarife – trotzdem können mehr Tarife es in die Spitzengruppe schaffen.

Zusätzlich hat Franke und Bornberg den bisherigen Untersuchungsbereich zu Sofortleistungen und Schmerzensgeld in zwei eigenständige Untersuchungsbereiche aufgeteilt, deren Anzahl somit von 18 auf 19 ansteigt. Die Anzahl der Detailkriterien klettert von 62 auf 66. Ziel der Aufsplittung sei eine genauere Einzelbewertung der zugesagten Leistungen, erklären die Experten.

Das Rating stützt sich ausschließlich auf die Versicherungsbedingungen sowie verbindliche Verbraucherinformationen. Selbstauskünfte der Versicherer fließen nicht in die Bewertung mit ein. Mindeststandards verhindern, dass gute Werte in weniger bedeutsamen Kriterien Schwächen bei zentralen Leistungsmerkmalen überdecken, beispielsweise beim Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen oder bei den Leistungsausschlüssen zu Bewusstseinsstörungen.

Einer von fünf Tarifen nicht besser als „ausreichend“

Unfallversicherung: Einer von sieben Tarifen mit Bestbewertung

Insgesamt erreichen rund 14% der insgesamt 474 bewerteten Tarife die Höchstbewertung von FFF+ („hervorragend“), rund einer von drei erreicht die Note FFF („sehr gut“). Etwa ein Drittel der Tarife bewegen sich im Mittelfeld, einer von fünf kommt über ein F+ („ausreichend“) nicht hinaus, darunter auch rund 5% „mangelhafte“ und etwa 4% „ungenügende“ Tarife.

Von 86 bewerteten Versicherer bieten 28 mindestens einen mit Bestbewertung; im Vorjahr waren es noch 25 von 93. Die Anzahl der geprüften Tarife sinkt gegenüber dem Vorjahr um zwölf.

„Dass in diesem Jahr mehr Versicherer einen Tarif in der Spitzengruppe platzieren, obwohl der Markt insgesamt kleiner wird, zeigt: Qualität und Selektion schließen sich in der Unfallversicherung nicht aus“, so Christian Monke, Leiter Ratings Gesundheit und Private Risiken bei der Franke und Bornberg GmbH.

So sieht das Marktumfeld in der Unfallversicherung aus

Die private Unfallversicherung ist für Versicherer ein einträgliches Geschäft, erklärt das Analysehaus. Nach vorläufigen Zahlen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) lag die Schaden-Kosten-Quote im Jahr 2025 bei rund 75% und damit stabil im Vergleich zum Jahr davor. (js)

Die vollständigen Ergebnisse des Ratings können auf der Website von Franke und Bornberg eingesehen werden.