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30. März 2026
Was bedeutet der Gender Health Gap für Makler?
Was bedeutet der Gender Health Gap für Makler?

Was bedeutet der Gender Health Gap für Makler?

Der Gender Health Gap gewinnt in Medizin und Politik spürbar an Bedeutung. Auch für Makler kann ein gendersensibler Blick auf die Gesundheitsversorgung sinnvoll sein, wie der neue Blogartikel des Versicherungskammer Maklermanagements zeigt.

Rund um den Weltfrauentag wird sichtbar, dass Gleichberechtigung auch eine Gesundheitsfrage ist. Der Gender Health Gap beschreibt systematische Unterschiede in Forschung, Diagnostik und Versorgung, denn Studien, Medikamente und Standards haben sich lange nur am männlichen Körper orientiert. Das wirkt bis heute nach, etwa bei Symptomen, Dosierungen und Therapieentscheidungen. Ein Problem, das mittlerweile auch in der Politik angekommen ist. Bundesgesundheitsministerin Dorothee Bär stellte im Januar Investitionen von 90 Mio. Euro für die bessere medizinische Versorgung von Frauen in Aussicht.

Katharina Jessel, Vorständin Vertrieb & Marketing Konzern Versicherungskammer, meint dazu: „In der Beratung stellen wir fest, dass Frauen immer häufiger nach umfassender Absicherung und gezielten Vorsorgeleistungen fragen, insbesondere bei Lücken im gesetzlichen Schutz. Maklerinnen und Makler, die diese Anforderungen aktiv aufgreifen und genderspezifisch beraten, leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einer besseren Gesundheitsvorsorge, sondern erschließen auch neue Marktpotenziale. Deshalb setzen wir 2026 gezielt auf das Thema Vorsorge.“

Besonders deutlich wird die Lücke bei Erkrankungen, die vor allem Frauen betreffen. Beschwerden wie starke Regelschmerzen oder ungewöhnliche Blutungen wurden historisch häufig bagatellisiert. Endometriose ist ein bekanntes Beispiel. Viele Betroffene erleben lange Diagnosewege, wiederholte Arztbesuche und hohe Belastungen, teils mit Folgen für die Fertilität. Auch rund um die Menopause bestehen spürbare Wissens- und Versorgungsdefizite, obwohl Millionen Frauen in Deutschland in den Wechseljahren sind.

Der Gender Health Gap zeigt sich aber ebenso bei Krankheiten, die beide Geschlechter betreffen wie Herz-Kreislauf- oder Krebs-Erkrankungen. Prävention wird dadurch umso wichtiger, wird jedoch nicht konsequent von Frauen in Anspruch genommen. Den allgemeinen Gesundheitscheck-up zur Früherkennung von Herz-Kreislauf -Risiken nimmt beispielsweise nur etwa die Hälfte der Frauen in Deutschland als Angebot wahr.

Für die Beratung von Maklern ergibt sich daraus ein klarer Qualitätsanspruch: Gesundheitsabsicherung sollte entlang realer Lebensphasen gedacht werden, nicht entlang standardisierter Vorgaben. Relevant sind verlässliche Vorsorgeleistungen, spezialisierte Diagnostik, schneller Zugang zu Fachärzten, Versorgung bei chronischen Themen sowie je nach Lebenssituation Leistungen rund um Reproduktionsmedizin. Premium-Lösungen wie der PKV-Tarif GesundheitVARIO bilden solche Bedarfe ab, inklusive Leistungen im Kontext Kinderwunsch, und bleiben durch modulare Bausteine flexibel über Lebensphasen anpassbar, ohne dass jeder Schritt eine neue Gesundheitsprüfung auslöst.

Wie gendersensible Gesundheitsvorsorge die Beratung präziser macht und welche Leistungsbereiche wirklich zählen, zeigt der vollständige Beitrag im Blog des Versicherungskammer Maklermanagements. Jetzt weiterlesen