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Was bei Online-Weiterbildungen zu beachten ist
17. November 2020

Was bei Online-Weiterbildungen zu beachten ist

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Versicherungsagenturen in Sachen Weiterbildung auf Anbieter zurückgreifen, die eine Zertifizierung sicherstellen können. Ein smarter Weg, die geforderten Bildungszeiten zu erwerben, stellt E-Learning dar, beispielsweise bei der IDD-Akademie von VIWIS.

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Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Versicherungsagenturen in Sachen Weiterbildung auf Anbieter zurückgreifen, die eine Zertifizierung sicherstellen können. Ein smarter Weg, die geforderten Bildungszeiten zu erwerben, stellt E-Learning dar, beispielsweise bei der IDD-Akademie von VIWIS.


Was bei Online-Weiterbildungen zu beachten ist

Angestellte und Selbstständige, die im Versicherungswesen beratend tätig sind, müssen seit Februar 2018 im Rahmen der Weiterbildung sogenannte Bildungszeiten erwerben. Das betrifft selbstständige Makler genauso wie größere Agenturen mit Angestellten. Die Insurance EU-Richtlinie Distribution Directive (IDD) regelt diese Vorgabe gesetzlich.

Ähnlich wie bei Weiterbildungen in anderen Branchen müssen pro Jahr 15 Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden – durch klassische Weiterbildungen mit Präsenztrainings vor Ort, durch Vorträge, Webinare oder in Online-Angeboten.

Prüfung der Einhaltung der Weiterbildungspflicht durch regionale Industrie- und Handelskammern

Geprüft werden die Nachweise von den regionalen Industrie- und Handelskammern. Gelingt der Nachweis über die Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung nicht, kann im schlimmsten Fall abgemahnt werden. Versicherungsvermittler können dann ihrem Beratungsauftrag nicht mehr nachkommen, da ihre Kompetenz in Zweifel steht. Erste Zertifikate wurden seitens der IHK bereits nicht akzeptiert.

Versicherungsmakler und -agenturen sollten die Pflicht entsprechend ernst nehmen und die Folgen nicht unterschätzen.

Ein Diskussionspunkt in diesem Jahr: Manche Themen in der Weiterbildung werden von einigen Industrie- und Handelskammern kritisch gesehen. Die aktualisierten Leitlinien und FAQ zur Interpretation der IDD unter Beteiligung der BaFin wurden Ende Oktober vorgelegt (AssCompact berichtete).

Große Versicherer nehmen das Thema Bildungszeiten ernst: Sie stellen so sicher, dass sie nur mit qualifizierten Beratern zusammenarbeiten. Zudem sind die Nachweise einer systematischen Weiterqualifikation gut für die Außendarstellung. Für Selbstständige oder kleinere Agenturen sind die Bildungszeiten aber eine zeitaufwendige Zusatzaufgabe zum laufenden Betrieb: Der Kern ihrer Arbeit ist das Beratungsgeschäft, um Abschlüsse zu machen. Weiterbildungen bringen dabei keine unmittelbaren Vorteile. Gerade hier sind unkomplizierte Angebote zur Erfüllung der Bildungszeit wichtig und willkommen.

Weiterbildung in versicherungsfachlichen Themen und Soft Skills

Für die Weiterbildungen sind alle Themen relevant, die die Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz des Vermittlers oder Beraters gewährleisten. Aus der Bezeichnung/Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme muss sich ein Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung ergeben.

Der Full-Service-Bildungsanbieter VIWIS hat für die Weiterbildungsverpflichtung von Versicherungsvermittlern und Beratern die IDD-Akademie aufgebaut. VIWIS hat langjährige Erfahrung als Anbieter von E-Learning für Finanzdienstleister und Versicherungen: Vorhandene Inhalte wurden erweitert und an die neuen Erfordernisse der IDD angepasst mit dem Anspruch, ein größtmögliches Weiterbildungsportfolio anbieten zu können.

Die Inhalte der IDD-Akademie werden laufend ergänzt und aktualisiert – zurzeit werden unter anderem Lernprogramme zu den Themen Bauherrenversicherung, Drohnen- und Oldtimerversicherungen entwickelt.

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