Welche Folgen hätte ein Wahlsieg Donald Trumps für Anleger? | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Welche Folgen hätte ein Wahlsieg Donald Trumps für Anleger?
29. September 2016

Welche Folgen hätte ein Wahlsieg Donald Trumps für Anleger?

Bezüglich der amerikanischen Präsidentschaftswahl wird an den Börsen ein Wahlsieg von Hillary Clinton erwartet. In diesem Fall dürften die Auswirkungen für die Märkte somit begrenzt sein. Was aber würde passieren, wenn Donald Trump die Wahl doch gewinnt? Diese Frage hat das unabhängige Portal www.finanzkun.de seinen Finanzberatern gestellt.


Bezüglich der amerikanischen Präsidentschaftswahl wird an den Börsen ein Wahlsieg von Hillary Clinton erwartet. In diesem Fall dürften die Auswirkungen für die Märkte somit begrenzt sein. Was aber würde passieren, wenn Donald Trump die Wahl doch gewinnt? Diese Frage hat das unabhängige Portal www.finanzkun.de seinen Finanzberatern gestellt.


Welche Folgen hätte ein Wahlsieg Donald Trumps für Anleger?

Finanzkun.de wollte von seinen Finanzberatern wissen, was sie ihren Kunden raten, wenn sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen würde, dass Donald Trump der nächste Präsident der USA wird bzw. die Wahl im November tatsächlich gewinnt. Sollten die Kunde etwa Geldanlagestrategie ändern? Nein, meint Matthias Krapp von der ABATUS VermögensManagement GmbH & Co. KG: „Politische Börsen haben bekanntermaßen kurze Beine. Weltweit investieren und auf Kurs bleiben mit der vereinbarten Strategie wird am Ende Investoren wie immer belohnen und Spekulanten werden das Nachsehen haben.“

Struktur und Disziplin wichtiger als Timing

Ähnlicher Meinung ist Volker Hildebrand von VERMÖGENSWERKSTATT. „Wer sich von politischen Börsen kurzfristig leiten lässt, läuft Gefahr, sich auch von anderen stimmungsgetriebenen Marktgeschehnissen verunsichern zu lassen und dadurch eine möglicherweise falsche Anlageentscheidung zu treffen“, so Hildebrand. Eine langfristig erfolgversprechende Anlagestrategie brauche eine auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtete Struktur – und Disziplin diese auch durchzuhalten. Auch Frank Frommholz von der Finanzberatung Frommholz würde nichts machen. Viele vermeintlich kluge Prognosen der Vergangenheit wie etwa zum Brexits hätten gezeigt, dass an den Börsen absolut nichts mehr seriös vorhersehbar sei.

Defensiver ausrichten

Karl-Heinz Stroscher von Alpha Finanz würde hingegen zumindest kurzfristig den Aktienanteil senken und das Depot defensiv ausrichten. „Gold als Absicherung beimischen. Dollaranteil/USA reduzieren“, so Stroscher. „Aufgrund nicht auszuschließender Börsenturbulenzen nach einer ‚Trump-Wahl‘ würde ich für langfristig orientierte Anleger verstärkt auf Sachwert-Investitionen setzen: Wohn-Immobilien als Direktanlage oder in Investmentfonds und 10% des Vermögens in Gold“, rät hingegen Rolf Haake von der Haake WirtschaftsBeratung.

Hervorragende Einstiegschance

Rainer Braun von der Braun Finanzberatung aus Bamberg sieht in einem vermeintlichen Kursrutsch nach einem Wahlsieg Trumps hervorragende Einstiegschancen. Wer Aktien als Teil der Geldanlagestrategie besitzt, müsse mit solchen Schwankungen umgehen können.“ (mh)




Ähnliche News

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor einer Verwechslungsgefahr. Diese betrifft die Fondsgesellschaft Acatis um Starfondsmanager Hendrik Leber. Diese dürfe nicht mit Acatis Investment und Acatrades.com verwechselt werden. weiterlesen
Die Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, wurde lange Zeit belächelt. Die Behörde musste sich nicht selten den Vorwurf des zahnlosen Tigers vorwerfen lassen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die BaFin beißt heute fleißig zu – und das ist auch gut so. Ein Kommentar von AssCompact-Redakteur Michael Herrmann. weiterlesen
Eine aktuelle Umfrage des PropTechs Exporo hat sich mit dem Verhältnis der Deutschen zur Finanzberatung beschäftigt. Demnach misstraut die Mehrheit der Bundesbürger professionellen Anlageberatern. Zudem sei deren Arbeit zu teuer. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.