Welchen Zeitaufwand die Makler in die DSGVO gesteckt haben | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Welchen Zeitaufwand die Makler in die DSGVO gesteckt haben
19. Februar 2019

Welchen Zeitaufwand die Makler in die DSGVO gesteckt haben

Wenn ein Versicherungsmakler, wie im AfW-Vermittlerbarometer abgefragt, durchschnittlich 34 Stunden aufgewandt hat, um das eigene Unternehmen DSGVO-konform aufzustellen, so ergibt dies einen Wert von über 1,5 Mio. Stunden für alle registrierten Makler zusammen.


Wenn ein Versicherungsmakler, wie im AfW-Vermittlerbarometer abgefragt, durchschnittlich 34 Stunden aufgewandt hat, um das eigene Unternehmen DSGVO-konform aufzustellen, so ergibt dies einen Wert von über 1,5 Mio. Stunden für alle registrierten Makler zusammen.


Welchen Zeitaufwand die Makler in die DSGVO gesteckt haben

Wie stark die Versicherungsmakler und unabhängigen Finanzanlagenvermittler im Jahr 2018 durch Regulierungsmaßnahmen wie IDD-Umsetzung und DSGVO 2018 beansprucht worden sind, geht aus dem AfW-Vermittlerbarometer hervor. Seit dem 25.05.2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Auf die Frage „Ist Ihr Unternehmen DSGVO-konform aufgestellt?“ antworteten 64% der Vermittler mit „Ja“ und 4% mit „Nein“ während sich 28% immer noch unsicher sind, ob sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Ergänzend wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt, wie viele Stunden sie für die DSGVO-Umsetzung benötigt haben. Der durchschnittliche Zeitaufwand pro registriertem Makler oder Finanzanlagenvermittler wurde laut AfW-Vermittlerbarometer mit 34 Stunden angegeben.

„34 Stunden durchschnittlicher Zeitaufwand pro Makler bedeutet, dass allein alle registrierten Makler die unglaubliche Zahl von 1.587.732 Stunden für die Umsetzung der DSGVO aufgewandt haben“, so Rechtsanwalt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW und selbst ausgebildeter Datenschutzbeauftragter. Gesamtwirtschaftlich scheine der Aufwand Dimensionen zu haben, die durch die Politik sehr zu hinterfragen sein sollten, so Wirth. (ad)




Ähnliche News

Der Bundesrat hat den Weg für die E-Roller freigemacht. E-Scooter dürfen künftig legal in deutschen Städten unterwegs sein, die Gehwege bleiben allerdings tabu. Zudem soll ein Mindestalter von 14 Jahren gelten. Etliche Gesellschaften stehen bereits mit Versicherungen für E-Roller in den Startlöchern. weiterlesen
Im Gegensatz zu den Kunden, die sich Sorgen um Versorgungslücken machen, sind Versicherer weniger stark auf Veränderungen durch neue Risiken eingestellt. Das ergibt der World Insurance Report 2019 von Efma und Capgemini. Demnach hätten die Versicherer aber die Chance, Technologie und Partnerschaften zu nutzen, um Makrotrends vorwegzunehmen und proaktivere Partner ihrer Kunden zu werden. weiterlesen
Unter den Namen andsafe hat die Provinzial NordWest einen eigenen digitalen Gewerbeversicherer gegründet. Das Start-up wendet sich mit Online-Produkten insbesondere an digitalaffine Gewerbekunden aus dem Bereich der Kleinunternehmen. Zum Start bietet der Gewerbeversicherer eine Betriebshaftpflicht an. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.