Die Anforderungen an die Wohngebäudeversicherung verändern sich spürbar – und damit auch die Rolle der Makler. Steigende Schadenaufwände, ein höheres Risiko für Elementarschäden und eine zunehmend differenzierte Risikobewertung erfordern eine Beratung, die weit über Tarifvergleiche hinausgeht.
Für Jens van der Wardt, Leiter Maklervertrieb bei der GEV Grundeigentümer-Versicherung, steht fest: Um Wohngebäudeschutz bezahlbar zu halten, ist das Verständnis für das einzelne Objekt und seine konkreten Risiken entscheidend.
Spezialversicherer für Immobilien wie die GEV reagieren mit einer deutlich präziseren Risikobewertung: Geokodierte Modelle beziehen neben klassischen Hochwasserzonen auch Faktoren wie Geländeprofil, Bebauungsstruktur und Rückstaurisiken ein. Auch die „inneren Werte“ der Immobilie rücken noch stärker in den Fokus: Bauzustand, Sanierungsgrad und vorhandene Präventionsmaßnahmen entscheiden zunehmend über Versicherbarkeit und Konditionen.
Gleichzeitig gibt es bei der GEV verschiedene Stellschrauben, um Premium-Schutz zu fairen Beiträgen zu ermöglichen – etwa durch einen innovativen Schadenfreiheitsbonus, individuelle Rabattmodelle oder flexible Selbstbeteiligungen. Attraktive Tariflösungen machen aber nur einen Teil der Beratung aus. Ebenso wichtig kann es sein, Kunden bei der Risikominimierung zu begleiten.
Die regelmäßige Wartung von Dach, Leitungen und Gebäudehülle sowie technische Maßnahmen wie Rückstausicherungen und smarte Wassersensoren können Schäden wirksam reduzieren. Makler, die solche Aspekte aktiv ansprechen, leisten einen echten Mehrwert – sowohl für die Schadenvermeidung als auch für die langfristige Versicherbarkeit der Immobilie.
Wer Objekte ganzheitlich betrachtet und Risiken verständlich macht, schafft die Basis für stabile, zukunftsfähige Versicherungskonzepte und für eine langfristig erfolgreiche Kundenbeziehung.
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