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22. Dezember 2021
Wohnimmobilienpreise im Schnitt um 12% gestiegen
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Wohnimmobilienpreise im Schnitt um 12% gestiegen

Laut Statistischem Bundesamt haben die Preise für Wohnimmobilien hierzulande im dritten Quartal 2021 um durchschnittlich 12,0% gegenüber dem Vorjahresquartal zugelegt. Dabei handelt es sich zum zweiten Mal in Folge um den größten Preisanstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000.

Auch im dritten Quartal des Jahres 2021 sind die Preise für Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr weiter nach oben geklettert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Preise im dritten Quartal im Schnitt um 12,0% gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Dies ist zum zweiten Mal in Folge die stärkste Zunahme bei den Wohnimmobilientransaktionen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Bereits im zweiten Quartal 2021 haben sich die Preise um 10,8% gegenüber dem zweiten Quartal 2020 erhöht. Den aktuellen Daten zufolge sind Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber dem Vorquartal im Schnitt um 4,2% teurer geworden.

Markanter Preisanstieg in Metropolen aber auch ländlichen Kreisen

Besonders nach oben gedriftet sind die Preise in den Top-7-Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Aber auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen sei laut Destatis eine starke Zunahme zu beobachten. So legten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen in den Metropolen jeweils um 14,5% gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Noch deutlicher fällt der Preisanstieg mit +15,5% gegenüber dem Vorjahresquartal bei Ein- und Zweifamilienhäusern in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen aus. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 11,2%. Doch auch in dichter besiedelten ländlichen Kreisen kletterten die Preise für Häuser und Wohnungen sichtlich nach oben: Für Ein- und Zweifamilienhäuser mussten Käufer im Schnitt 12,0% mehr ausgeben als im Vorjahresquartal, bei Eigentumswohnungen waren es 12,3% mehr.

Bild: © SERSOLL – stock.adobe.com