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Ziele aufschreiben und verinnerlichen für Höchstleistungen auf Dauer
29. Oktober 2020

Ziele aufschreiben und verinnerlichen für Höchstleistungen auf Dauer

Die Speaker’s Corner ist auch bei der diesjährigen DKM digital.persönlich der Ort, an dem sich Versicherungsbranche und Spitzensport begegnen. In der virtuellen Welt treffen sich München und Girona, Moderator Axel Robert Müller und APKV-CEO Nina Klingspor unterhalten sich mit Ironman-Champion Jan Frodeno.


Die Speaker’s Corner ist auch bei der diesjährigen DKM digital.persönlich der Ort, an dem sich Versicherungsbranche und Spitzensport begegnen. In der virtuellen Welt treffen sich München und Girona, Moderator Axel Robert Müller und APKV-CEO Nina Klingspor unterhalten sich mit Ironman-Champion Jan Frodeno.


Ziele aufschreiben und verinnerlichen für Höchstleistungen auf Dauer

Was bringt Erfolge und wie hält man Höchstleistungen auf Dauer? Eine Managerin und ein Spitzensportler geben im Rahmen der DKM digital.persönlich am Mittwochnachmittag Auskunft: Der Triathlet Jan Frodeno ist Olympiasieger und amtierender Champion des Ironman Hawaii. Nina Klingspor ist CEO der Allianz Private Krankenversicherung (APKV). Gemeinsam mit Radio- und Fernsehmoderator Axel Robert Müller sprechen sie in der Speaker’s Corner der DKM 2020 über die Herausforderungen im Spitzensport und in der Versicherung, über die Motivation, sich ständig weiterzuentwickeln sowie über die Partnerschaft zwischen Jan Frodeno und der APKV. Grundlage für die Partnerschaft sei das gemeinsame große Interesse an der Wichtigkeit der Themen Gesundheit, körperliche und mentale Fitness und passende Ernährung, wie beide Seiten bekräftigen.

Corona-Situation beim Versicherer und beim Sportler

Für den Versicherer beschrieb Klingspor dann die „Höchstleistungen“ der vergangenen Monate: Die Umstellung auf Home-Office-Betrieb für die Mitarbeiter, die individuelle Unterstützung der Kunden in Problemsituationen, die Umwandlung von Roadshows und sonstigen Vertriebsveranstaltungen in Formate, die auch online funktionieren, und sprach in diesem Zusammenhang ein großes Lob an die eigenen internen und externen Mitarbeiter aus.

Rund um das Stichwort „Digitalisierung“ berichtete Klingspor von KI-Prüfdiensten bei der Antragsprüfung und Erleichterungen für Kunden durch die Allianz-Gesundheits-App mit digitalem Postfach und der Möglichkeit, eingescannte Rechnungen direkt einzureichen bzw. den Status dieser Rechnungen verfolgen zu können. Außerdem wurden die Online-Services der Allianz, „Doc on Call“ und „Check my back“, vorgestellt.

Frodeno erzählte im Talk von seinem Alltag als Spitzensportler im Lockdown mit Homeschooling für’s Kind und Hometraining auf dem Rad, dem Laufband oder im hauseigenen Schwimmbad, das extra für seine Idee des „Ironman zuhause“ mit einer Gegenstromanlage ausgestattet worden war. Das Event, das auch von der Allianz begleitet worden sei, habe 0,25 Mio Euro für den guten Zweck und 320 Millionen Kontakte eingebracht, so Frodeno.

Zielsetzung und Partner, die den Weg mitgehen

Unter anderem aufgrund von abgesagten Wettkämpfen sei seine Motivation stellenweise nicht so hoch gewesen wie gewöhnlich. So habe er im Lockdown wöchentlich bis zu 25 Stunden plus Physio trainiert, anstatt wie sonst 32 bis 35 Stunden. Von Moderator Axel Robert Müller danach gefragt, wie man sich in einer solchen Situation dann wieder motivieren könne und wie es möglich sei, dauerhaft Spitzenleistungen zu bringen, betonte Frodeno, dass hierbei die Zielsetzung absolut entscheidend sei. Man müsse sich ein Fernziel setzen, dieses aufschreiben, sich immer wieder durchlesen und verinnerlichen.

Frodeno als „Fan des Versagens“

Den Weg zum Ziel könne man sich dann selbst suchen und eruieren, wie man es erreichen wolle. Wichtig seien aber Partner, die den Weg mitgingen, sodass man gemeinsam ein gutes Team bilden könne. Und: Bei aller Seriosität sei auch der Spaß an der Arbeit ganz wichtig. Aber auch schwere Zeiten gehören laut Frodeno dazu. Auf sein abgebrochenes Studium angesprochen stellt der Triathlet klar, dass er ein Fan des Versagens sei. Scheitern sei keine Schande Denn wenn man nicht ab und zu an seinen Aufgaben scheitere, fordere man sich nicht mehr richtig heraus, um neue Ziele zu erreichen.

Auch als Unternehmen habe man Ziele, schlug Klingspor den Bogen zurück zur Versicherungsbranche. Wichtig sei aber auch, dass die Mitarbeiter Sinn und Zweck ihrer Arbeit verstünden und verinnerlicht hätten. Mit Blick auf den Vertrieb der Zukunft sprach Klingspor dann von einem hybriden Modell: Persönlicher Kontakt sei wichtig, aber es brauche Online-Videoberatung für mehr Kundenkontakte. (ad)

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