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9. Juni 2021
Zu optimistische Zielrenditen: Studie kritisiert Fondspolicen
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Zu optimistische Zielrenditen: Studie kritisiert Fondspolicen

Smart Asset Management Service hat erneut den Markt der Fondspolicen unter die Lupe genommen. Das Investmentangebot ist demnach über alle Kundenprofile hinweg deutlich ausbaufähig. Zudem seien die kommunizierten Zielrenditen zu optimistisch. Zugleich wurden aber auch die sechs besten Anbieter gekürt.

Für den „Fondspolicenreport Classic 2021“ hat Smart Asset Management Service wieder marktbreit die Leistungsfähigkeit von 21 für den Maklermarkt wichtigen Tarifen fondsgebundener privater Rentenversicherungen analysiert. Ein Kernergebnis lautet: Die an die Kunden kommunizierten Zielrenditen sind zu optimistisch.

Zielrenditen zu optimistisch

„Das Investmentangebot ist über alle Tarife und Kundenprofile hinweg deutlich ausbaufähig. Die an die Kunden kommunizierten Zielrenditen sind zu optimistisch und haben keinen Bezug zu aktuellen Marktrenditen“, sagt Vladimir Skendzic, Investmentspezialist und Partner bei Smart Asset Management. Mehr als die Hälfte der untersuchten Tarife verfüge über kein ausreichend diversifiziertes Investmentangebot von Core- und Satelliten-Asset-Klassen. „Dieses ist jedoch entscheidend, um eine strategische Asset-Allokation umzusetzen und gleichzeitig dem jeweiligen Kundenprofil hinsichtlich Renditeerwartung und Risikobudget gerecht zu werden“, so Skendzic.

Richtige Auswahl hat nichts mit Glück zu tun

Der Fondspolicenreport soll zeigen, dass die richtige Fondsauswahl bzw. Investmentauswahl in Fondspolicen nichts mit Glück zu tun hat und dass große Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen bestehen. Das Ergebnis der Untersuchung soll Vermittlern und Kunden eine klare Aussage darüber geben, welche Tarife aus Investmentsicht besonders gut für spezielle Kundenprofile geeignet sind.

Gleiche Erwartungen, unterschiedliche Ergebnisse

Smart Asset Management Service hat unter den Gesellschaften im „Fondspolicenreport Classic 2021“ zu jedem Kundenprofil die Top sechs ermittelt und über alle Klassen hinweg ebenso die besten sechs Gesellschaften dargestellt. „Wir wollen mit dem Report zeigen, dass Kunden mit gleichen Rendite- und/oder Risikoerwartungen unterschiedliche Ergebnisse in den entsprechenden Tarifen erzielen können bzw. höhere oder geringere Risiken eingehen müssen, um ihre angestrebten Zielrenditen zu erreichen“, sagt Thorsten Dorn, Geschäftsführer von Smart Asset Management. „Die Basis dafür bilden das im Tarif zur Verfügung stehende Investmentangebot sowie Tarifrestriktionen, die nur bestimmte Portfoliozusammensetzungen ermöglichen.“

Das sind die Top sechs

Zu den Gesamt-Top-sechs zählen LV 1871, Swiss Life, InterRisk, Zurich, Barmenia und Continentale. Im Kundenprofil „Defensiv“ ist die LV 1871 Sieger der Auswertung, im Kundenprofil „Ausgewogen“ ebenfalls die LV 1871 und im Kundenprofil „Wachstum“ die Continentale. Diese Gesellschaften weisen jeweils die beste Rendite unter Berücksichtigung des Risikobudgets auf.

Strategische Asset Allokation als A und O von Fondspolicen

Die Analysen des Reports basieren auf den Regeln und Methoden der Strategischen Asset Allokation (SAA). Die Analysemethodik wurde mit dem Institut für Vermögensaufbau (IVA) weiterentwickelt. Hierfür kam unter anderem die Analysemethode Maximum Drawdown Optimization (MDDO) zum Einsatz. „Ziel der Analyse ist zu zeigen, ob eine strategische Asset Allokation in den jeweiligen Tarifen umsetzbar ist oder nicht. Denn nur sie ermöglicht auf Basis einer ausgewogenen Investmentfondsauswahl und von flexiblen Tarifrestriktionen den Bau eines robusten und zukunftsgerichteten Portfolios“, erläutert Thorsten Dorn. (mh)

Der Report mit allen ausführlichen Analysen und allen Einzelfondskombinationen ist kostenpflichtig auf www.fondspolicenreport.de abrufbar.

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