Der weltweit tätige Risiko- und Versicherungsmakler Marsh hat personelle Änderungen bekannt gegeben. Nick Studer wird ab dem 01.04.2026 den Posten als President und CEO von Marsh Risk übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Martin South an, der ebenfalls ab Anfang April eine konzernweite Rolle als Chief Client Officer von Marsh übernimmt. South wird eng mit den Leitern der Geschäftsbereiche zusammenarbeiten. Studer wie auch South sollen beide weiterhin dem Executive Committee des Unternehmens angehören und an John Doyle, President und CEO von Marsh, berichten.
Nick Studer kam 1997 zu Oliver Wyman und hatte leitende Beratungsfunktionen in den Bereichen Consumer, Industrial und Financial Services inne. 2021 wurde er zum President und CEO ernannt. Er war in mehreren branchenübergreifenden Organisationen tätig, unter anderem als Gründungsdirektor von TheCityUK und als Gründungsmitglied des Beratungsgremiums des FICC Markets Standards Board.
Konzernweite Rolle als COO für Martin South
Martin South hat jahrzehntelange Erfahrung in der Kundenbetreuung und in der Förderung von Innovationen. Als Chief Client Officer soll er Unternehmensangaben zufolge die Kompetenzen von Marsh bündeln, um Kunden im hochkomplexen makroökonomischen Umfeld noch besser unterstützen zu können. Zudem soll South daran arbeiten, KI und weitere neue Technologien für ein verbessertes Kundenerlebnis einzusetzen.
Martin South kehrte 2007 zu Marsh zurück und war CEO des Geschäfts in mehreren Regionen, darunter Asien/Pazifik, UK und Irland, Europa sowie USA und Kanada. 2022 wurde er President und CEO von Marsh Risk. Erstmals war er 1985 bei dem Unternehmen (Bowring Marsh) tätig. Zu seinen Führungsstationen gehörten Positionen bei Zurich Financial Services. Dort war er Mitglied des Group Management Boards sowie CEO der Londoner Geschäftseinheit von Zurich. (tik)
News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
Bild: © Marsh
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