Die OVB Holding AG, europäischer Finanzvermittlungskonzern aus Köln, konnte ihre Erträge aus Vermittlungen im Geschäftsjahr 2025 um 8,2% auf 437,2 Mio. Euro erhöhen. Für das Unternehmen ist das ein erneuter historischer Bestwert.
Das operative Ergebnis (EBIT) reduzierte sich laut OVB im Berichtsjahr auf 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 20,3 Mio. Euro). Neben gezielten Investitionen, vor allem in die weitere digitale Transformation, wirkte sich hauptsächlich ein temporärer Sondereffekt auf das Ergebnis aus. Denn im Zuge der Liquidation eines Produktpartners, mit dem OVB in vier Ländern des Segments Süd und Westeuropa geschäftlich in Kontakt stand, kam es zu erhöhten Rechts- und Beratungskosten sowie zusätzlichen Rückstellungen. Laut OVB liegen Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT 2025 damit innerhalb der Prognose.
Zudem teilt das Unternehmen mit, dass die Zahl der betreuten Kunden und Kundinnen um 4,1% auf 4,90 Millionen (2024: 4,70 Millionen) stieg, während die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler und -vermittlerinnen um 4,2% auf 6.539 Personen (2024: 6.278 Personen) kletterte. In Deutschland kann OVB für die Erträge aus Vermittlungen 59,4 Mio. Euro verbuchen. Sie liegen leicht unter dem Vorjahresniveau von 61,1 Mio. Euro. Mittel- und Osteuropa war OVB zufolge im Geschäftsjahr 2025 der Wachstumsmotor des Konzerns. Diese Region konnte die Erträge aus Vermittlungen erneut deutlich um 15,8% steigern.
Hierzulande sank das EBIT durch höhere Investitionen in die Zukunftsfähigkeit und die Führungskräfteentwicklung im Vertrieb, heißt es. Das Konzernergebnis der Anteilseigner der OVB Holding AG fiel auf 8,6 Mio. Euro (2024: 19,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie reduzierte sich laut OVB entsprechend auf 0,60 Euro (2024: 1,35 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat der OVB Holding AG planen der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten.
Blick in die Zukunft
Für 2026 erwartet die OVB weiteres Wachstum, wie das Unternehmen mitteilt. Die Erträge aus Vermittlungen sollten in einer Range von 430 bis 470 Mio. Euro liegen, das operative Ergebnis wird zwischen 10 und 15 Mio. Euro erwartet. (lg)
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