Im Rahmen der Frühjahrsumfrage 2026 zu den Sparmotiven der Bundesbürger hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen über 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt. Wie die Ergebnisse zeigen, bleibt die Altersvorsorge in der Liste der Sparmotive nach wie vor auf dem 1 Platz mit 59% der Nennungen. Es folgt das Sparen für Konsumzwecke mit 43%. Auf Platz 3 rangiert das Sparziel Wohneigentum mit 43% Nennungen. Die Kapitalanlage wird von 35% als Sparmotiv angegeben. Deutlich seltener werden der Notgroschen mit 3% und die Ausbildung der Kinder mit 2% als Gründe fürs Sparen genannt. Mehrfachnennungen waren möglich.
„Die Menschen in Deutschland haben ein sehr klares Gespür dafür, dass sie zusätzlich vorsorgen müssen. Die Altersvorsorge bleibt deshalb das mit Abstand wichtigste Sparmotiv. Zugleich zeigt die Umfrage: Wohneigentum bleibt für viele ein relevantes Ziel, auch wenn die Hürden beim Erwerb weiter hoch sind“, erklärt Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen.
„Wohneigentum ist für viele Menschen nicht nur ein Wohnwunsch, sondern ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge“, so König weiter. Wenn Eigenkapitalhürden, Erwerbsnebenkosten sowie hohe Bau- und Finanzierungskosten den Zugang erschweren, werde aus einem breiten gesellschaftlichen Wunsch für viele ein kaum erreichbares Ziel. Deshalb müsse die Reform der privaten Altersvorsorge die Wohneigentumsbildung konsequent mitdenken.“ (tik)
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