Die Versicherungsrechtsdatenbank versdb ist jetzt auch auf dem deutschen Markt verfügbar. Zum Start bietet das Unternehmen einen Onlinekommentar zu den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB). Neben der klassischen Kommentierung sollen insbesondere KI-gestützte Funktionen Versicherer und Vermittler bei der täglichen Arbeit unterstützen.
AUB-Kommentar wird laufend aktualisiert
Der AUB-Onlinekommentar liefert kompakte und praxisorientierte Hintergrundinformationen zu den Versicherungsbedingungen. Verantwortlich für die Kommentierung ist versdb-Gründer Ewald Maitz, der bereits die österreichischen AUVB sowie die Bedingungen zur österreichischen Haftpflichtversicherung kommentiert hat. Der Kommentar wird laufend aktualisiert, insbesondere durch die Einarbeitung neuer Rechtsprechung.
KI unterstützt bei Fragen und Schadenfällen
Ergänzt wird der klassische Kommentar um KI-gestützte Funktionen. Über einen KI-Fachchat können Nutzer Fragen zur Unfallversicherung stellen. Das System greift dabei sowohl auf den AUB-Kommentar als auch auf die in der Datenbank hinterlegten Unfallversicherungsbedingungen verschiedener Versicherer zurück.
Darüber hinaus kann die KI bei der fachlichen Einschätzung von Schadenfällen unterstützen. Nutzer können einen konkreten Fall eingeben und erhalten eine Einschätzung sowie Hinweise auf relevante Quellen aus der versdb-Datenbank. Die abschließende Prüfung müsse jedoch weiterhin durch den Nutzer erfolgen, betont das Unternehmen, da auch KI-Systeme Fehler machen können.
Ausbau des Angebots im Austausch mit dem Markt
versdb wurde 2017 für den österreichischen Markt gegründet und hat sich dort als Informationsquelle für Versicherer und Versicherungsvermittler etabliert. Mit dem Deutschlandstart soll das Angebot nun auf den hiesigen Markt ausgeweitet werden. Die Bedingungsdatenbank umfasst zum Start aktuelle AUB von beliebten Maklerprodukten auf Grundlage der aktuellen AssCompact Marktstudie. Individuelle Erweiterungswünsche von Kunden sollen ebenfalls berücksichtigt werden.
„Ich freue mich sehr, dass wir unsere praxisorientierte Versicherungsrechtsdatenbank nun auch in Deutschland anbieten können“, sagt Ewald Maitz, Gründer von versdb. Besonders die KI-Funktionen sollen deutschen Versicherern und Vermittlern einen praktischen Nutzen bieten. Der Fokus liege dabei auf einer einfachen Nutzbarkeit, und das auch für Nicht-Juristen.
Darüber hinaus entwickelt versdb individuelle Wissensplattformen für größere Unternehmen. Diese können neben versicherungsrechtlichen Informationen auch internes Wissen sowie Inhalte zu weiteren Sparten und Themengebieten integrieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Buchung des Angebots stehen auf der Website von versdb zur Verfügung. (bh)
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