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Cyberrisiken und Naturkatastrophen bedrohen Widerstandsfähigkeit von Unternehmen
12. Mai 2017

Cyberrisiken und Naturkatastrophen bedrohen Widerstandsfähigkeit von Unternehmen

Der FM Global Resilience Index 2017 stuft 130 Länder und Territorien danach ein, wie widerstandsfähig ihre Unternehmen gegenüber Gefahren wie Cyberbedrohungen, Naturkatastrophen oder politische Unruhen sind. An der Spitze des Rankings liegt erneut die Schweiz, Deutschland belegt den 5. Platz.


Der FM Global Resilience Index 2017 stuft 130 Länder und Territorien danach ein, wie widerstandsfähig ihre Unternehmen gegenüber Gefahren wie Cyberbedrohungen, Naturkatastrophen oder politische Unruhen sind. An der Spitze des Rankings liegt erneut die Schweiz, Deutschland belegt den 5. Platz.


Cyberrisiken und Naturkatastrophen bedrohen Widerstandsfähigkeit von Unternehmen

Der Industrieversicherer FM Global hat den Resilience Index 2017 veröffentlicht. In dem interaktiven Tool sind 130 Länder und Territorien nach der Resilienz ihrer Unternehmen gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen bewertet. So können Cyberbedrohungen, Naturkatastrophen oder politische Unruhen die betriebliche Widerstandsfähigkeit gefährden, zu Betriebsunterbrechungen führen und sich langfristig negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken. „Der FM Global Resilience Index dient Führungskräften als eine erste Orientierungshilfe. Sie können ihn zum Beispiel heranziehen, wenn sie Entscheidungen über neue Produktionsstandorte treffen müssen“, erläutert Achim Hillgraf, Hauptbevollmächtigter von FM Global in Deutschland.

Bewertung um Cyberrisiko und Transparenz der Lieferkette ergänzt

Der Index hat zwölf Treiber, die sich auf die Widerstandsfähigkeit von globalen Lieferketten auswirken, zu den drei Faktoren Wirtschaft, Risikoqualität und Lieferkette zusammengefasst und mit einer Punkteskala von 0 bis 100 gewertet. Wie FM Global mitteilt, wurden zur Bewertung der Resilienz in der mittlerweile vierten Ausgabe des Index drei neue Treiber aufgenommen: zum einen das inhärente Cyberrisiko, das bewertet, wie anfällig ein Land gegenüber Cyberangriffen ist, aber auch seine Fähigkeit beleuchtet, sich von einem solchen Angriff zu erholen. Außerdem wurde als Treiber der Grad der Urbanisierung ergänzt, der für Belastungen der Wasser- und Stromversorgung sowie sonstiger Infrastruktur steht, die durch Naturkatastrophen wie Unwetter oder Erdbeben verschärft würden. Beim dritten neuen Treiber handelt es sich um die Transparenz der Lieferkette, die die Nachverfolgbarkeit von Gütern über die Lieferkette eines Landes hinweg abbildet.

Schweiz erneut ganz vorn, Deutschland auf Platz 5

Ihre Spitzenposition im Ranking behauptet die Schweiz dank guter Bewertungen für die Qualität der Infrastruktur, die politische Stabilität, die Qualität der örtlichen Zulieferer sowie den Umfang der Korruptionskontrolle. Deutschland schafft es mit einem 5. Platz unter die Top 5 im Resilience Index 2017. Laut FM Global sei dies unter anderem auf die gute Nachverfolgbarkeit der Transportwege von Bauteilen, Komponenten oder Produkten zurückzuführen. Am Ende des Rankings steht Haiti, unter anderem aufgrund der Risiken von Naturkatastrophen. (tk)




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