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blau direkt und WIFO schließen sich zusammen
07. Februar 2020

blau direkt und WIFO schließen sich zusammen

Die Maklerpools WIFO und blau direkt bündeln ihre Kräfte und haben ihren Zusammenschluss bekanntgegeben. Im Rahmen einer umfassenden organisatorischen Fusion arbeiten künftig sämtliche operativen Abteilungen beider Häuser zusammen. Rechtlich bleiben die Unternehmen aber eigenständig.


Die Maklerpools WIFO und blau direkt bündeln ihre Kräfte und haben ihren Zusammenschluss bekanntgegeben. Im Rahmen einer umfassenden organisatorischen Fusion arbeiten künftig sämtliche operativen Abteilungen beider Häuser zusammen. Rechtlich bleiben die Unternehmen aber eigenständig.


blau direkt und WIFO schließen sich zusammen

WIFO und blau direkt schließen sich zusammen. Im Rahmen einer umfassenden organisatorischen Fusion wollen die Maklerpools ihre Kräfte bündeln. Sie sehen sich damit auf dem Weg zu einem neuen „Superpool“, wie es in der Pressemitteilung heißt. Sämtliche operativen Abteilungen beider Häuser sollen zusammenarbeiten, um den angeschlossenen Partnern die Zukunft zu sichern. Wie die Pools unterstreichen, wolle man in gegenseitigen Funktionsausgliederungen die Stärken des anderen nutzen, Schwächen durch die Leistungsfähigkeit des Partners ausgleichen und zugleich Kräfte in Einkauf und IT-Innovation bündeln und stärken.

Unternehmen bleiben eigenständig

Rechtlich bleiben beide Unternehmen eigenständig. Der Zusammenschluss umfasst keine Veränderung der Eigentümerstrukturen. Lars Drückhammer, der CEO von blau direkt, betrachtet den Zusammenschluss als eine „moderne Variante nach dem Vorbild der EU“. Drückhammer erklärt: „In der EU behält jedes Land seine eigene Regierung, seine territoriale Integrität und Eigenständigkeit. Doch alle unterwerfen sich gemeinsamen Regeln, verständigen sich auf Arbeitsteilung und unterstützen sich gegenseitig. Aus einem Flickenteppich unterschiedlicher Interessen erwächst eine Macht, die gerade durch ihre Mischung aus Gemeinsamkeit und Individualität ihre Stärke gegenüber anderen gewinnt.“ Gewinner der neuen Gemeinschaft seien die Makler und deren Kunden.

Ausbau der Unterstützung für bAV-Vertriebe

„Wir sind sehr glücklich, dass sich WIFO entschieden hat, mit uns gemeinsam in die Zukunft zu gehen“, so Drückhammer weiter. WIFO habe leistungsfähige Deckungskonzepte im Gewerbebereich. Somit hätten die Maklerpartner von blau direkt nun Zugriff auf völlig neue Kundengruppen. WIFO soll federführend die Abwicklung der biometrischen Lebensversicherungsrisiken für die gesamte Gruppe übernehmen und blau direkt und seinen anderen Poolpartnern damit die Möglichkeit geben, die Unterstützung seiner Partner zu verbessern. Auch der Ausbau der Unterstützung für bAV-Vertriebe soll unter Federführung von WIFO erfolgen.

Leistungsfähige IT

Wie Sven Burkart und Christian Wetzel von WIFO unterstreichen, war vor allem auch die Leistungsfähigkeit in der IT, die man mit blau direkt gewinne, ein starkes Argument für die Zusammenarbeit. Gemeinsam einen Provisionsumsatz von ca. 110 Mio. Euro allein im Bereich der Versicherungsvermittlung zu erwirtschaften, lautet das erklärte Ziel für 2020.

Die Digitalisierungsschlacht gewinnen

„Versicherer, InsurTech und internationale IT-Konzerne bemühen sich darum, mit der Digitalisierung immer weitere Teile der Wertschöpfungskette durch Technologie zu übernehmen. Dazu zählt vor allem auch der Vermittler selbst. Wenn wir wollen, dass unsere Vermittler im Spiel bleiben, müssen wir in Führung bleiben und unsere Technik zwischen Produktgebern und Konsumenten unersetzbar platzieren. Die Digitalisierung ist eine Schlacht, die wir auf keinen Fall verlieren dürfen,“ betont Oliver Pradetto, COO von blau direkt. Derzeit habe aber kein Vertrieb oder Pool die Kraft, dies allein zu schaffen. Kooperation sei deshalb eine notwendige und überlebenswichtige Konsequenz. (tk)

Bild: © zhukovvvlad – stock.adobe.com




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