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Fort- & Weiterbildung

Gewerbekundengeschäft: „Es verändert sich viel“

Das Gewerbesegment unterliegt einer hohen Dynamik. Infolge der Corona-Krise wandeln sich viele Unternehmen und damit auch ihr Absicherungsbedarf. Für Gewerbemakler ergeben sich neue Herausforderungen, aber auch enormes Potenzial, erklärt Sven Schönfeld, Chief Sales Officer bei der Thinksurance GmbH.

<h5>Herr Schönfeld, Makler messen dem Gewerbesegment eine große Bedeutung zu und auch die Produktseite zeigt eine enorme Dynamik. Wie nehmen Sie die Entwicklung in dieser Sparte aktuell wahr – gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise?</h5><p>Die Entwicklungen sind extrem spannend und das Potenzial enorm! Weshalb? Es gibt rund 3,5 Millionen KMU in Deutschland. Ihnen steht eine Anzahl von rund 200.000 eingetragenen Versicherungsvermittlern gegenüber. Und das Potenzial wird noch größer, wenn man den Absicherungsbedarf einbezieht, den viele Unternehmen haben. Die Makler liegen also mit ihrer Einschätzung goldrichtig. Gleichzeitig gibt es gerade wegen der Corona-Krise viel zu tun. Zum einen ist da die Umstellung der eigenen Arbeitsprozesse – Digitalisierung ist hier wie in vielen anderen Bereichen das Wort der Stunde, zum anderen verändern sich viele Unternehmen momentan stark: Umsatzänderungen, Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur, gestiegener Kostendruck und auch hier Digitalisierung, um nur einige Beispiele zu nennen.</p><p>Hier gilt es für Makler aktiv zu werden und den bestehenden Schutz zu prüfen oder beratend, etwa hinsichtlich neuer Absicherungsbedarfe, zu unterstützen. Hinzu kommt: Viele Kleinunternehmer versuchen sich neue Einkommensströme zu erschließen, um das durch die Pandemie weggebrochene Geschäft zu kompensieren. Die Anzahl der Mischgewerbe steigt. Diese Mischgewerbe zu erfassen und abzusichern ist, insbesondere mit diesem neuen Variantenreichtum, sicherlich derzeit eine neue Herausforderung im Vermittleralltag. </p><h5>Geht der Trend immer mehr weg vom standardisierten Produkt hin zu Lösungen, die sich flexibel an die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens anpassen lassen bzw. hin zu speziellen Zielgruppenkonzepten?</h5><p>Definitiv! Sicherlich verändern sich nach und nach die Zielgruppen: Kunden werden jünger, digital affiner, informierter und preissensitiver. Zudem haben viele Menschen unabhängig vom Alter die Vorteile von Individualisierung und Flexibilität zu schätzen gelernt. Diese Ansprüche übertragen sie auch auf Versicherungsprodukte. </p><p>Zudem sind wir durch die zunehmende Digitalisierung von Beratungs- und Vertriebsprozessen in der Lage, Trends im Nachfrage- und Einkaufsverhalten zu identifizieren und für die Produktentwicklung nutzbar zu machen. Tarife werden so nicht mehr im stillen Kämmerlein entwickelt, sondern auf Basis der realen Nachfrage. Und weil sich diese wiederum verändert, weil sich auch die Unternehmen verändern, sind flexible Versicherungsprodukte die logische Konsequenz. Spezielle Zielgruppenkonzepte sind im Grunde ein bereits fest etablierter Schritt in diese Richtung und vermutlich werden wir auch da noch einmal eine deutliche Flexibilisierung erleben.</p><h5>Werden die Versicherungslösungen, die den komplexen Anforderungen des Gewerbegeschäfts gerecht werden, damit nicht auch komplizierter? Schließlich gilt es darüber hinaus, neue Risiken abzusichern – Stichwort Cyber.</h5><p>Cyber ist ein gutes Beispiel. Da ist der Markt noch immer sehr heterogen und auch die Beratung ist hier nicht immer einfach: Die Risikosituation ist schwieriger zu erfassen und die Tarife und Bedingungen sind komplex. Sicherlich ist das auf den ersten Blick komplizierter und führt auch dazu, dass man sich erst einmal rantrauen und auch reinfuchsen muss. Schaut man allerdings näher hin, entwickelt sich ja nicht nur der Produktbereich. Auch die Technologie macht von Jahr zu Jahr größere Schritte und ist immer besser in der Lage, bei der Lösung komplexer Probleme zu unterstützen – so auch im Versicherungsgeschäft. Das bedeutet, dass Maklern ganz neue Möglichkeiten zur Verfügung stehen, nicht nur mit dieser Situation umzugehen, sondern sie erfolgreich zu meistern.</p><h5>Sie haben sich die Digitalisierung im Gewerbebereich auf die Fahne geschrieben. Wie sehr hat die Corona-Krise die digitalen Prozesse und Geschäftsmodelle vorangetrieben? In welcher Hinsicht profitieren denn Vermittler davon?</h5><p>Im Alltag der Gewerbemakler hat sich viel verändert. Zum einen ist die Arbeit deutlich digitaler geworden, von der Kommunikation über E-Mail, hin zu Video-Beratungsgesprächen und Online-Abschlussstrecken. Das Spannende daran ist, dass die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigen, dass diese neue Beratungsformen funktionieren und angenommen werden. Hauptgrund ist meiner Einschätzung nach der Faktor Zeit. Nicht nur digitale Verwaltungs- oder Organisationsprozesse sparen einiges an Zeit, mittels digitaler Beratungsansätze entfallen beispielsweise auch längere Fahrtzeiten. Diese Zeit können Vermittler wiederum in die Kundenberatung und zusätzliche Vertriebsaktivitäten investieren, die direkten Einfluss auf den eigenen Erfolg haben.</p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Wie unterstützen Sie Vermittler konkret dabei?--><h5>Wie unterstützen Sie Vermittler konkret dabei?</h5><p>Nun, wir haben eine Plattform entwickelt, die Vermittler in jedem Schritt des Beratungsprozesses digital unterstützt – von der Bedarfsanalyse und der Risikoerfassung über den Tarifvergleich und die Ausschreibung anfragepflichtiger Risiken bis hin zum Abschluss und der IDD-konformen Dokumentation. Dabei ergeben sich natürlich an vielen Stellen Vorteile für Makler, deshalb mal drei konkrete Beispiele. Ein digitaler Beratungsprozess führt erstens einer erheblichen Effizienzsteigerung und mehr Zeit, etwa weil automatisch aus dem MVP an die Plattform übertragen und so Doppeleingaben vermieden werden. </p><p>Zweitens ist unser System intelligent. So gibt es beispielsweise bei der Ausschreibung anfragepflichtiger Risiken eine Tendenz dazu ab, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Versicherer das Risiko zeichnen werden. Das hilft gewerbeerfahrenen Vermittlern ebenso wie Neueinsteigern dabei, reflektierte Entscheidungen zu treffen. </p><p>Ein dritter Aspekt ist die Transparenz, die digitale Lösungen im Allgemeinen und unsere Plattform im Besonderen mit sich bringen. Digitale Tools machen eine Vielzahl von Informationen zugänglich, der Vergleich verschiedenster Angebote ist so detailliert und passgenau möglich wie nie zuvor und damit kann genau das Absicherungsangebot gemacht werden, dass sich der Kunde wünscht. </p><h5>In diesem Jahr sind Sie Kooperationspartner des AssCompact Gewerbe-Symposiums. Welche Impulse sollte ein solches Forum aus Ihrer Sicht der Branche denn bieten?</h5><p>Einerseits geht es um Wissensaufbau, denn das Gewerbegeschäft ist komplex und es verändert sich viel. Andererseits wünsche ich mir, dass wir gemeinsam darauf hinarbeiten, Makler nicht mehr nur als Vermittler zu verstehen, sondern als Berater und Risikomanager des Kunden. Das ist meiner Meinung das beste und zukunftssicherste Selbstverständnis, dass Makler entwickeln können. </p><h5>Zum AssCompact Gewerbe-Symposium 2021</h5><p>Das AssCompact Gewerbe-Symposium findet in diesem Jahr erstmals in digitalem Format statt, und zwar am 11. und 12. Mai 2021 auf der von der DKM 2020 bekannten Online-Plattform. Neben fachlicher Weiterbildung rund um das Thema Gewerbeversicherung wird Networking großgeschrieben. Nach jedem Live-Vortrag besteht die Möglichkeit, sich mit den Referenten und Branchenkollegen in „Lounges“ auszutauschen und über den Inhalt des Vortrags zu diskutieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Thinksurance als fachlichem Partner statt.</p><p>Wenn Sie sich direkt <a target="_blank" href="https://www.asscompact.de/veranstaltungen/gewerbesymposium/anmeldung&qu…; target="_blank" >zum Gewerbe-Symposium anmelden</a> oder mehr zum <a target="_blank" href="https://www.asscompact.de/gewerbe-symposium/programm&quot; target="_blank" >Programm</a> und den Vorträgen erfahren möchten, finden Sie <a target="_blank" href="https://www.asscompact.de/gewerbe-symposium&quot; target="_blank" >hier</a> weitere Informationen. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/37A08CFC-9072-476C-80F6-8953D5FF23AC"></div>

 

Die Stuttgarter verleiht zum zehnten Mal bAV-Preis

Erneut hat die Stuttgarter den bAV-Preis für herausragende Hochschularbeiten vergeben. Gewürdigt wurde eine Abschlussarbeit, die sich mit den Auswirkungen einer Entgeltumwandlung auf die sozialstaatlichen Transferleistungen bei Personen mit Einkommen im Niedriglohnsektor befasst.

Zum inzwischen zehnten Mal hat die Stuttgarter mit dem mit 1.000 Euro dotieren bAV-Preis hervorragende Hochschularbeiten in der betrieblichen Altersversorgung prämiert. Diesjährige Preisträgerin ist Katharina Zey, bAV-Betriebswirtin (FH) von der Hochschule Koblenz. In ihrer Abschlussarbeit beleuchtet sie die Auswirkungen einer Entgeltumwandlung auf die sozialstaatlichen Transferleistungen bei Personen mit einem Einkommen im Niedriglohnsektor.

Dr. Henriette Meissner, Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH, betonte in ihrer Laudatio, dass die Preisträgerin in überzeugender Weise nicht nur theoretisch das komplexe Fachgebiet durchdrungen habe, sondern auch den Transfer in die Praxis leisten konnte. Zey sei es in hervorragender Weise gelungen, eine tiefgründige Erarbeitung der anspruchsvollen Materie mit einer praktischen Hilfestellung für betroffene Beschäftigte und Makler zu verbinden.

Lobend erwähnt wurden die Abschlussarbeiten von Ronja Wanda Behmer mit dem Titel „Betriebliche Altersversorgung im Versorgungsausgleich – Interne versus externe Teilung im Lichte der aktuellen BVerfG-Rechtsprechung“ (Bachelor, TH Köln) und von Benjamin Trimborn mit dem Titel „Informationspflichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach EbAV II: Was muss die Ausbildung der Makler beinhalten?“ (Abschlussarbeit, bAV-Betriebswirt (FH), Hochschule Koblenz). Beide erhielten jeweils einen Bildungsgutschein von Ulrike Hanisch, Vorständin des CAMPUS INSTITUT, das die Ausbildung zum bAV-Betriebswirt an der Hochschule Koblenz begleitet. (tk)

Bild Dr. Henriette Meissner, Generalbevollmächtigte für die bAV der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. und Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH: © Stuttgarter; Bild Katharina Zey, bAV-Betriebswirtin (FH): © privat

 

Weiterbildung: „gut beraten“ sieht anhaltend hohes Engagement

Laut Brancheninitiative „gut beraten“ setzen die Vermittler nach wie vor auf Weiterbildung. So liegt das Engagement der vertrieblich Tätigen im ersten Quartal 2021 nur knapp unter dem Niveau der Zeit vor Corona. Schon jetzt haben 7.539 „gut beraten“-Teilnehmer ihre Weiterbildungsverpflichtung für 2021 erfüllt.

Vermittler nehmen ihre Weiterbildungsverpflichtung auch in Corona-Zeiten ernst, wie aktuelle Zahlen der Brancheninitiative „gut beraten“ belegen. Demnach weisen die „gut beraten“-Bildungskonten für das erste Quartal 2021 bereits 560.844 Stunden Bildungszeit aus. Damit liegt das Engagement der vertrieblich Tätigen nur knapp unter dem Niveau der Zeit vor Corona, da waren es 614.185 Stunden zum Stand 31. März. Schon jetzt haben 7.539 vertrieblich Tätige, die bei „gut beraten“ teilnehmen, ihre Weiterbildungsverpflichtung von mindestens 15 Stunden für das Jahr 2021 erfüllt.

Nicht nur die Pflicht, sondern auch die Kür

„Die Verpflichtung zur Weiterbildung ist bei den Vermittlerinnen und Vermittlern angekommen“, erklärt Gerald Archangeli, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und Vorsitzender des Trägerausschusses der Initiative „gut beraten“. Ein großer Teil würde sich auch weiterhin in höherem Umfang weiterbilden, so Archangeli weiter.

Zahl der „gut beraten“-Teilnehmer wächst

Auch die Zahl der Teilnehmenden ist weiterhin im Anstieg. So verzeichnete die Initiative im ersten Quartal 3.915 neue aktive Konten, demgegenüber wurden 3.223 Konten nicht mehr berücksichtigt. Der Nettozuwachs beträgt 692 Konten.

E-Learning heißt die Devise

Ein „neues Normal“ scheint sich auch in der Form der Weiterbildung zu etablieren: Demnach ist die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen erneut gesunken. Bei E-Learning-Formaten zeigt sich ein Zuwachs um plus zwei Prozentpunkte gegenüber dem vierten Quartal 2020 auf aktuell 92%. Den größten Anteil davon macht das Selbststudium mit Lernerfolgskontrolle aus.

Anteil der Teilnehmer über 50 steigt

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, gehört mehr als die Hälfte der „gut beraten“-Teilnehmer der Altersgruppe der 40-bis 60-Jährigen an. Während der Anteil der über 50-Jährigen fortwährend zunimmt, sinkt der Anteil der unter 50-Jährigen ebenso kontinuierlich.

Überarbeitung des FAQ-Katalogs als positives Signal

Monika Klampfleitner, Leiterin der Geschäftsstelle „gut beraten“, bewertet sowohl die Entwicklung der Weiterbildungszahlen positiv als auch die Überarbeitung des FAQ-Katalogs der Aufsichten mit Stand 26.02.2021. „Wir konnten in konstruktivem Dialog mit den Aufsichten darstellen, welche Weiterbildungsaspekte für die vertrieblich Tätigen besonders wichtig sind und wie sich die inhaltliche Anrechnung der Weiterbildung durch die Aufsichten auf das professionelle Verhalten der vertrieblich Tätigen auswirkt,“ so Klampfleitner. Auch praktische Fragen wie zum Beispiel die Weiterbildungspflicht von Auszubildenden hätten auf diese Weise geklärt werden können.

Praxistaugliche Anrechnungspraxis als Ziel

Zugleich gebe es noch Weiterbildungsinhalte, bei denen die Branche eine andere Auffassung vertrete als die Aufsichten. Hier will die Initiative laut Klampfleitner für eine praxistaugliche und gleichzeitig verbraucherorientierte Anrechnungspraxis werben. (tk)

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Weitere Präzisierungen zur IDD-Weiterbildung

Bild: © fotogestoeber – stock.adobe.com

 

Nachhaltigkeit: Stuttgarter startet Themenwochen für Vermittler

Unter dem Motto „grün(er)leben“ veranstaltet die Stuttgarter ab Mitte April grüne Themenwochen. Vermittlern bietet der Versicherer damit ein breit gefächertes Informations- und Weiterbildungsprogramm, bei dem Branchenexperten über Nachhaltigkeit in der Altersvorsorge informieren.

Mitte April startet die Stuttgarter eine breit angelegte Informations- und Weiterbildungsoffensive zur nachhaltigen Altersvorsorge für Vermittler. Unter dem Motto „grün(er)leben“ gehen bis zum 02.06.2021 grüne Themenwochen über die Bühne. Hierbei informiert der Lebensversicherer gemeinsam mit Branchenexperten in verschiedenen Angeboten zum Thema Nachhaltigkeit in der Altersvorsorge. Interessierten Geschäftspartnern werden unter anderem die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Nachhaltigkeitskriterien sowie Produkte und Tipps aus der vertrieblichen Praxis vorgestellt. Somit können sich Vermittler auf dem Gebiet der nachhaltigen Altersvorsorge noch weiter professionalisieren und sich bei ihren Kunden als qualifizierter Ansprechpartner positionieren. 

Vermittler in puncto Nachhaltigkeit unterstützen

„Mit grün(er)leben unterstreichen wir nun unser Engagement, das Thema Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten“, erklärt Ralf Berndt, Vorstandsmitglied der Stuttgarter und verantwortlich für die Ressorts Vertrieb, Marketing und Kooperationsvertrieb. „Wir sehen uns in der Verantwortung, die Vermittler zu unterstützen – in Sachen Nachhaltigkeit und im Hinblick auf die gerade in Kraft getretene Transparenzverordnung, aber auch bei kapitalmarktorientierten Angeboten“, so Berndt weiter. 

Unter gruenerleben.stuttgarter.de finden Vermittler Informationen und Services rund um die nachhaltige Altersvorsorge, darunter Artikel, Gastbeiträge mit interaktiven Grafiken und Videointerviews mit Tipps für die Kundenberatung. Über diese Landingpage erfolgt auch die Anmeldung zu den Online-Seminaren „So geht grün“ am 18. und 19.05.2021. Gemeinsam mit Vertretern von Fondsgesellschaften erhalten Vermittler darin einen Einblick in die Nachhaltigkeitsansätze der Fonds. (tk)

Bild: © Mikhail Mishchenko – stock.adobe.com

 

Versicherungskarriere bei jungen Menschen beliebter als gedacht

Für Menschen zwischen 18 und 30 Jahren steht eine Karriere in der Assekuranz höher im Kurs als erwartet. Dies zeigt eine Umfrage im Rahmen einer Nachwuchsinitiative des GDV. Für Berufseinsteiger zählen vor allem gutes Einkommen und ein sicherer Arbeitsplatz, weniger das Image einer Branche.

Eine berufliche Laufbahn in der Versicherungsbranche ist für junge Menschen attraktiver als gedacht. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von „Werde #Insurancer“ hervor, der Nachwuchsinitiative der deutschen Versicherer. Demnach können sich 41% der Befragten im Alter von 18 bis 30 Jahren prinzipiell eine Tätigkeit in der Assekuranz vorstellen. 8% stimmen eindeutig für „ja“, für 33% ist eine Versicherungskarriere denkbar, aber nur die zweite Wahl. Bei dieser Frage zeigen sich übrigens keine unterschiedlichen Ergebnisse bei Akademikern und Menschen mit einer Berufsausbildung.

So steht es um das Image der Assekuranz

Auf die Frage nach dem Ansehen der Branche gab jeder Zweite an, ein neutrales Bild von der Versicherungswirtschaft zu haben. Für 9% erscheint die Assekuranz in einem positiven Licht, für 27% negativ.

Für Berufseinsteiger zählen Einkommen und Sicherheit

Wie die Umfrage weiter zeigt, kommt dem Image bei der Wahl des Arbeitsplatzes aber nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Für die jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren haben ein gutes Einkommen, ein sicherer Arbeitsplatz und eine sinnvolle Tätigkeit Priorität.

Versicherungskarriere bei jungen Menschen beliebter als gedacht

„Solides Einkommen schon in der Ausbildung sowie eine langfristige Perspektive – genau das können wir jungen Menschen bieten“, erklärt Gerhard Müller, Vorsitzender des Ausschusses Vertrieb im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Oliver Brüß, Mitglied im GDV-Vertriebsausschuss, ergänzt: „Wer sich jetzt für eine Versicherungskarriere entscheidet, trifft auch in Corona-Zeiten eine Entscheidung für eine sichere Ausbildung, die manchmal direkt vor der Haustür liegt.“

In diesem Zusammenhang weist der GDV darauf hin, dass insbesondere im Versicherungsvertrieb derzeit tausende Stellen für junge Menschen offen seien. Ein Online-Stellenportal bildet die offenen Stellen für Azubis, duale Studierende und Quereinsteiger in einer interaktiven Deutschlandkarte ab.

Jeder Zweite sieht Ausbildungschancen coronabedingt gefährdet

51% der 18- bis 30-Jährigen sind der Auffassung, dass sich die Chancen auf eine gute Ausbildung durch die Pandemie verschlechtert haben. Ein knappes Drittel meint dagegen, dass sich infolge der Corona-Krise nichts verändert hat.

Auszubildende kommen offenbar sicherer durch die Krise als Studierende. Denn die Hälfte der Studierenden ist der Ansicht, dass sich ihre beruflichen Aussichten verschlechtert haben. Unter den Auszubildenden denken dies nur 39%. Laut Umfrage müssen sich Auszubildende außerdem weniger Sorgen um ihre Anstellung machen und haben auch seltener ihre beruflichen Pläne geändert.

Über die Nachwuchsinitiative „Werde #Insurancer“

Im Mai 2020 fiel der Startschuss für die Nachwuchsinitiative für den personellen Vertrieb des GDV. Ziel der Initiative, die sich an junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren wendet, ist es, ein neues, modernes Bild des Versicherungsvermittlers zu zeigen und Lust zu machen auf eine Karriere im Versicherungsvertrieb. Um die junge Zielgruppe zu erreichen, setzt die Initiative auf Social-Media-Marketing. Ein Online-Stellenportal bildet die offenen Stellen für Azubis, duale Studierende und Quereinsteiger in einer interaktiven Deutschlandkarte ab. Weitere Informationen unter werde-insurancer.de. (tk)

Bild: © Syda Productions – stock.adobe.com

 

Weitere Präzisierungen zur IDD-Weiterbildung

Im Oktober hatten der DIHK und die BaFin erstmals ihre FAQ zur IDD-Weiterbildungsverpflichtung für Versicherungsvermittler vorgelegt, mit dem Hinweis, diese stetig ergänzen zu wollen. Nun wurden erste Präzisierungen vorgenommen. Es geht dabei nicht nur, aber insbesondere um den Personenkreis.

Die Weiterbildungspflicht in der Versicherungsvermittlung wirft immer wieder Fragen auf. Seit Kurzem gibt es nun eine neue Fassung der gemeinsamen FAQ-Aufstellung von DIHK und BaFin mit einigen Präzisierungen. „Die erste Version der FAQ stammt erst von Ende Oktober 2020. Wenn es jetzt schon die erste Überarbeitung gibt, dann zeigt das, wie groß die Notwendigkeit nach einer einheitlichen Anwendung der Weiterbildungsverpflichtung ist“, interpretiert GOING PUBLIC!-Vorstand Dr. Wolfgang Kuckertz die aktuelle Überarbeitung.

Konkretisierungen zum Personenkreis

GOING PUBLIC! hat sich auch genau angesehen, welche Konkretisierungen vorgenommen wurden und verweist insbesondere auf die Ergänzungen bei dem betroffenen Personenkreis im Versicherungsvertrieb, vor allem im Zusammenhang mit der Schadenregulierung. In den FAQ heißt es nun, dass Tätigkeiten, die sich auf die Entgegennahme der Anzeige des Versicherungsfalls und auf die bloße Korrespondenz zur Klärung des Sachverhalts beschränken, nicht unter den Begriff der Schadenregulierung fallen und damit keine Versicherungsvertriebstätigkeit vorliegt. Damit besteht bei diesen Personen keine Weiterbildungspflicht. Wer in seiner Tätigkeit allerdings Einfluss auf das Regulierungsergebnis hat, muss die IDD-Vorgaben erfüllen.

In der aktualisierten Fassung ist auch nachzulesen, dass Auszubildende nicht der Weiterbildungspflicht unterliegen, außer sie gehen darüber hinaus weiteren Vertriebstätigkeiten nach. Vertriebsvorstände der Versicherer unterliegen übrigens auch nicht der Weiterbildungspflicht nach IDD.

Versicherungsspezifische Software-Seminare

Diskussionen gibt es auch immer wieder darum, welche Seminare IDD-konform sind und welche nicht. Eine Klarstellung gibt es nun zu Software-Schulungen. Demnach werden Schulungen zu versicherungsspezifischer Beratungs- und Angebotssoftware sowie zur elektronischen Antragsaufnahme angerechnet, allgemeine Software-Schulungen aber nicht. (bh)

Die genannten und weitere Änderungen sind in der aktualisierten Fassung der FAQ vom 26.02.2021 enthalten. Diese finden sich beispielsweise hier beim DIHK.

GOING PUBLIC! hat einen Vergleich der beiden FAQ-Versionen erstellt. Zu diesem gelangt man über die Website von GOING PUBLIC! unter der Überschrift „DIHK und BaFin: Fragen und Antworten zur Weiterbildungsverpflichtung (FAQ)“

Bild: © peshkova – stock.adobe.com

 

die Bayerische lädt Makler zum Zukunftscampus 2021

Unter dem Titel Zukunftscampus 2021 führt die Bayerische auch in diesem Frühjahr einen Online-Kongress durch. An zwei Terminen können sich Makler und Mehrfachagenten in digitalen Expertenworkshops und -vorträgen informieren.

<p>Fort- und Weiterbildung bleibt auch in diesem Jahr ein wichtiges Thema in der Versicherungswirtschaft. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie bleiben digitale Formate hierfür elementar. Der Versicherer die Bayerischen veranstaltet daher auch 2021 den Zukunftscampus als Online-Kongress. Teilnehmer sollen durch die Veranstaltung Impulse für eine möglichst zeitgemäße Geschäftsmodellausrichtung erhalten und lernen wie man Social-Media-Kanäle zielgerichtet bespielt, Suchmaschinenmarketing erfolgreich gestaltet sowie Beratungsprozesse und Beratungsmethoden kundenorientiert optimiert, einsetzt und beherrscht.</p><h5>Zwei Veranstaltungen, zahlreiche Experten</h5><p>Zwei Veranstaltungen und zahlreiche Experten wie Michael Glorius (SEO-Experte), Jannes Otte (Berater für Finanzdienstleister), Magdalena Neuner (Biathlon-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin) oder Torsten Breitag, mit spannenden Workshops und Vorträgen erwarten die Teilnehmer am 23.02. und 03.03.2021. Beginn ist jeweils um 09:00 Uhr, Ende um 17:00 Uhr. Unter allen Teilnehmenden am Zukunftscampus 2021 verlost die Bayerische zudem ein Einzelcoaching mit Michael Glorius.</p><h5>Die Workshop-Themen im Überblick:</h5><ul><li>Alles wird gut? Was wir jetzt tun können</li><li>Virtual Reality – Der besondere Weg zum Kunden; Mit Stargast Magdalena Neuner</li><li>Hart aber fair: Der Blick hinter Social Media und Co. – kann man überhaupt Kunden online gewinnen?</li><li>Portfoliooptimierung – wie sie ihren Kompositbestand zukunftssicher aufstellen</li><li>bAV – 100 % automatisiert</li><li>Whatsapp Business und automatisierte Textnachrichten in Outlook – aufregend gestaltet in Canva für den „Wow“-Effekt beim Bestandskunden</li><li>BU aus Leistungssicht – Expertentalk auch unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Coronakrise</li></ul><p>Mehr Informationen und einen Anmeldemöglichkeit zum Zukunftscampus 2021 gibt es unter <a target="_blank" href="https://www.umdenken.co/zukunftscampus2021/&quot; target="_blank" >https://www.umdenken.co/zukunftscampus2021/</a></p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © BillionPhotos.com – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F5154DD1-5839-4DBB-9919-2332C44105DD"></div>

 

Weiterbildungspräferenzen: Seminare online, Tagungen lieber persönlich

Beim Thema Weiterbildung geht der Trend auch in der Assekuranz hin zum Online-Lernen. Laut einer Umfrage der DVA wünschen sich die Befragten vor allem bei Lernprogrammen und Seminaren Online-Angebote. Bei Tagungen dagegen zählt Austausch und der direkte persönliche Kontakt.

<p>Die Pandemie hat große Auswirkungen auf die Weiterbildungsbranche – aufgrund der Einschränkungen lautete die Devise Online-Lernen. Im Rahmen einer Umfrage hat die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) nun die Auswirkungen auf das Weiterbildungsverhalten und die Präferenzen von Versicherungsmitarbeitern und Vermittlern beleuchtet. Dabei ging es vor allem um die Selbsteinschätzung der Weiterbildungsnutzer als „Präsenz-“ oder „Onlinetyp“. Wie aus den Ergebnissen hervorgeht, spielen bei 60% der Befragten Präsenzveranstaltungen noch eine große Rolle, aber bereits vier von zehn Befragten orden sich dem Onlinetyp zu. Dabei handelt es sich vermehrt um jüngere Teilnehmer. So bezeichnen sich 46% der 21- bis 30-Jährigen als Onlinetyp, bei den 51- bis 60-Jährigen nur jeder Dritte. </p><h5>Jeder zweite ungebundene Vermittler mit Online-Fokus</h5><p>Unterschiede beim Online-Fokus zeigen sich zwischen ungebundenen Vermittlern und Versicherungsmitarbeitern. Während sich 50% der Vermittler dem Onlinetyp zuordnen, beträgt dieser Anteil bei den Versicherungsmitarbeitern nur 38%. Auch abhängig von der Position lässt sich ein weiterer Trend ablesen: Demnach rechnen sich besonders Führungskräfte (60% der Befragten) und Selbstständige (64% der Befragten) häufiger dem Onlinetyp zu. Innendienst- und Service-Center-Mitarbeiter erweisen sich als etwas weniger online-affin (36%) als der Außendienst bzw. Vertrieb und sonstige Betriebsbereiche (je 42%).</p><h5>Mischung aus online und Präsenz gefragt</h5><p>Bei der Frage, wie hoch der Online-Anteil im laufenden Jahr bei den DVA/DMA-Angeboten sein sollte, wird deutlich: Die Befragten wünschen sich im Durchschnitt Veranstaltungen, die zu 50% in Präsenz und zu 50% online stattfinden. Somit ist ein Interesse für Blended-Learning-Formate deutlich erkennbar. Laut Umfrage wünschen sich die Weiterbildungsnutzer speziell Online-Angebote bei Lernprogrammen und Seminaren.</p><h5>Bei Tagungen zählt der persönliche Austausch</h5><p>Ganz anders die Präferenz bei Tagungen: Hier setzen die Befragten ganz klar auf Austausch und persönlichen Kontakt. Entsprechend fällt die Akzeptanz von Online-Tagungen selbst beim Onlinetyp mit 50% relativ niedrig aus. </p><p>Vorteile von Online-Lernformaten sehen die Umfrageteilnehmer vor allem darin, die gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben einfach erfüllen zu können und die Gefahr einer Infektion wie Covid-19 zu vermeiden. Der persönliche Austausch ist dabei – wie zu erwarten – nicht von großer Bedeutung.</p><h5>Schulungsunterlagen sollen auch ohne Ton verständlich sein</h5><p>Beim Besuch einer Online-Weiterbildung legen die Befragten besonders Wert darauf, dass zum einen ein Moderator die Schulungsinformationen vermittelt, aber zum anderen diese auch ohne Ton komplett verständlich sind. Die Inhalte sollen im Nachhinein heruntergeladen und gedruckt werden können. Zudem ist es den Weiterbildungsnutzern wichtig, dass die Online-Weiterbildung zu jeder Tages- und Nachtzeit abrufbar ist. (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Feodora – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/2A653193-5D07-4CD9-A9E8-3F461A988A30"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/2A653193-5D07-4CD9-A9E8-3F461A988A30"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/2A653193-5D07-4CD9-A9E8-3F461A988A30"></div>

 

„gut beraten“-Bilanz: Assekuranz bildet sich auch 2020 umfangreich weiter

Trotz Corona konnte „gut beraten“ im vergangenen Jahr Zuwächse verbuchen. Zum Ende des Jahres 2020 verzeichnete die Brancheninitiative 149.406 aktive „gut beraten“-Bildungskonten. Das sind 1,1% mehr als Ende 2019. Der Anteil von E-Learning an den Lernformen hat sich inzwischen auf 90% erhöht.

<p>Die freiwillige Brancheninitiative „gut beraten“ hat ihren Bericht für das vierte Quartal 2020 vorgestellt. Wie Gerald Archangeli, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und Vorsitzender des Trägerausschusses, betonte, hätte die Corona-Pandemie zwar vielerorts die vertrieblich Tätigen vor Herausforderungen und Veränderungsbedarf gestellt. Dennoch hätten die aktiven Teilnehmer von „gut beraten“ umfangreich in ihre Weiterbildung investiert. </p><h5>Leichter Zuwachs bei Bildungskonten</h5><p>Laut Dr. Katharina Höhn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V., wurden im vierten Quartal 2020 insgesamt 2.992 neue Bildungskonten eröffnet. Zugleich wurden 3.646 Konten nicht mehr berücksichtigt; etwa wegen beruflicher Veränderung, Ruhestand oder zweijähriger Inaktivität. Insgesamt verbuchte die Initiative im vergangenen Jahr 11.617 neue „gut beraten“-Bildungskonten. 9.948 Konten wurden nicht mehr berücksichtigt. Somit ergibt sich zum Ende des Jahres 2020 mit 149.406 aktiven Bildungskonten ein Plus von 1,1% gegenüber Ende Dezember 2019. </p><h5>Fast 90.000 Teilnehmer haben bereits IDD-Soll erfüllt</h5><p>Für das Jahr 2020 haben bereits 89.133 „gut beraten-“Teilnehmer ihren IDD-Nachweis. Das entspricht 60% aller Besitzer von aktiven „gut beraten“-Bildungskonten. Insgesamt 25.108 „gut beraten“-Zertifikate wurden zugestellt, die eine Weiterbildungszeit von 30 Stunden bescheinigen. Das sind fast doppel so viele wie im dritten Quartal 2020. </p><h5>18,9 Stunden IDD-relevanter Bildungszeit pro Teilnehmer </h5><p>Im vergangenen Jahr investierten die vertrieblich tätigen „gut beraten“-Teilnehmer insgesamt 2.828.470 Stunden in ihre Weiterbildung. Im vierten Quartal dieses Jahres zeigt sich bei den Stunden gegenüber dem Vorjahreszeitraum Ende 2019 allerdings ein offensichtlich auch Corona-bedingter Rückgang um 26,7%. Für das Gesamtjahr 2020 entfielen auf jeden „gut beraten“-Teilnehmer mit aktivem Bildungskonto 18,9 Stunden an IDD-relevanter Bildungszeit. Der Umfang der dokumentierten Weiterbildungszeiten wird aufgrund der möglichen Nachtragungen bis zum Jahresende 2021 erfahrungsgemäß noch deutlich steigen, teilte das BWV mit.</p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||E-Learning Corona-bedingt massiv gestiegen--><h5>E-Learning Corona-bedingt massiv gestiegen</h5><p>Bei den Lernformen ergibt sich wie seit Beginn der Pandemie für E-Learning-Varianten auch im Schlussquartal 2020 eine deutliche Steigerung. So entfällt auf das selbstgesteuerte E-Learning mit Lernerfolgskontrolle sowie das gesteuerte E-Learning zusammen Ende 2020 ein Anteil von insgesamt 90% an allen erfassten Lernformen. Die Präsenzveranstaltungen kommen lediglich auf einen Wert von 9%. </p><h5>Veränderungen in der Teilnehmerstruktur </h5><p>Gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigt die „gut beraten“-Weiterbildungsdatenbank Ende 2020 Veränderungen in der Teilnehmerstruktur von insgesamt neun Prozentpunkten. So beteiligen sich 47.770 Ausschließlichkeitsvermittler sowie 31.360 Vermittler im angestellten Außendienst, das sind zusammen 53% aller „gut beraten“-Teilnehmer. Ende 2019 betrug deren Anteil noch 58%. Makler und Mehrfachagenten machen nunmehr 23% aus, also plus einem Prozentpunkt zum Vorjahreszeitraum. Die Gruppe der Mitarbeiter von Versicherungsvermittlern – hier sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Agenturen eingetragen – stellt 15% der „gut beraten“-Teilnehmer. Ende 2019 waren es 13%. Weitere Gruppen wie Versicherungsberater, Leitungspersonen, nebenberufliche Vermittler sowie vertrieblich Tätige im Innendienst eines Versicherungsunternehmens bedeuten 6% (Ende 2019: 4%) der Teilnehmer. </p><h5>Altersstruktur auch 2020 stabil</h5><p>Kaum Abweichungen gab es bei der Altersstruktur. Im Vergleich mit dem Vorjahr verteilen sich die Altersgruppen prozentual nahezu identisch. Die Gruppe der 41- bis 60-Jährigen macht den größten Anteil aus mit 52%, die unter 40-Jährigen stellen 33% und die über 60-Jährigen 15% aller „gut beraten“-Teilnehmer. </p><p>Auch am 31.12.2020 kommen die Frauen wie bereits zum Ende des Vorjahres auf 28%, die Männer auf 72%. Laut BWV hat der Frauenanteil seit dem Start von „gut beraten“ vor sechs Jahren um sieben Prozentpunkte zugelegt. </p><p>Weitere Informationen finden sich unter unter <a target="_blank" href="https://www.gutberaten.de/ueber-uns/statistiken/&quot; target="_blank" >www.gutberaten.de</a&gt;. (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © BillionPhotos.com – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3107EC9F-2ED2-47CB-A3BC-6D5CA2EB77F7"></div>

 

Beste Auszubildende der Assekuranz ausgezeichnet

Jedes Jahr werden Deutschlands Top-Azubis für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Dazu zählen auch Viktoria Ochmat und Anna Leuchter als beste Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen 2020, die ihre Ausbildung jeweils mit exzellenten Ergebnissen absolvierten.

<p>Bereits zum 15. Mal wurden in diesem Jahr die bundesweit besten Auszubil-denden für ihre besonderen Leistungen prämiert. Zwar musste der jährliche Festakt zur Ehrung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, doch Urkunden und Pokale gab es trotzdem. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sprach den Azubis seine Anerkennung aus. </p><h5>Zwei Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen geehrt</h5><p>Unter den Top-Azubis 2020 finden sich auch zwei Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen, die ihre Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen haben, wie der BWV Bildungsverband nun mitgeteilt hat: Viktoria Ochmat wurde in der Fachrichtung Finanzberatung ausgezeichnet, Anna Leuchter in der Fachrichtung Versicherung. Viktoria Ochmat absolvierte ihre Ausbildung bei Svenja Zimmerer Büro für Deutsche Vermögensberatung (DVAG) in Stockach und Anna Leuchter bei der Generali Deutschland AG in Aachen. </p><h5>Viktoria Ochmat und Anna Leuchter als Top-Nachwuchskräfte </h5><p>Schon mit acht Jahren interessierte sich Viktoria Ochmat für die Finanz-branche und wollte Menschen zum Thema Geld und Finanzen beraten. Später bewarb sie sich für ein sechsmonatiges Praktikum bei der DVAG und startete anschließend ihre Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Besonders gut gefallen habe ihr der häufige Kundenkontakt und das selbstständige Arbeiten. Viktoria Ochmat empfiehlt allen Schulabgängern, zunächst ein Praktikum zu absolvieren, um dabei auch herauszufinden, ob die eigene Vorstellung und die Unternehmensphilosophie zusammenpassen. </p><p>Anna Leuchter absolvierte als „YOUNG LION“ ein ausbildungsintegriertes Studium bei der Generali Deutschland AG. Als besonders an ihrer Ausbildung bezeichnete sie die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Inhalte, die in der Uni gelehrt würden, könnten in der Praxis direkt angewendet und geübt werden. </p><p>Insgesamt haben laut BWV 4.207 an den für die Bundesbestenehrung berücksichtigten Prüfungen der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen teilgenommen. (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © otobieshutterb – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D84C0071-B938-49BB-94FF-848CF5BAF86F"></div>