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Fort- & Weiterbildung

Beste Auszubildende der Assekuranz ausgezeichnet

Jedes Jahr werden Deutschlands Top-Azubis für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Dazu zählen auch Viktoria Ochmat und Anna Leuchter als beste Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen 2020, die ihre Ausbildung jeweils mit exzellenten Ergebnissen absolvierten.

Bereits zum 15. Mal wurden in diesem Jahr die bundesweit besten Auszubildenden für ihre besonderen Leistungen prämiert. Zwar musste der jährliche Festakt zur Ehrung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, doch Urkunden und Pokale gab es trotzdem. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sprach den Azubis seine Anerkennung aus.

Zwei Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen geehrt

Unter den Top-Azubis 2020 finden sich auch zwei Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen, die ihre Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen haben, wie der BWV Bildungsverband nun mitgeteilt hat: Viktoria Ochmat wurde in der Fachrichtung Finanzberatung ausgezeichnet, Anna Leuchter in der Fachrichtung Versicherung. Viktoria Ochmat absolvierte ihre Ausbildung bei Svenja Zimmerer Büro für Deutsche Vermögensberatung (DVAG) in Stockach und Anna Leuchter bei der Generali Deutschland AG in Aachen.

Viktoria Ochmat und Anna Leuchter als Top-Nachwuchskräfte

Schon mit acht Jahren interessierte sich Viktoria Ochmat für die Finanzbranche und wollte Menschen zum Thema Geld und Finanzen beraten. Später bewarb sie sich für ein sechsmonatiges Praktikum bei der DVAG und startete anschließend ihre Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Besonders gut gefallen habe ihr der häufige Kundenkontakt und das selbstständige Arbeiten. Viktoria Ochmat empfiehlt allen Schulabgängern, zunächst ein Praktikum zu absolvieren, um dabei auch herauszufinden, ob die eigene Vorstellung und die Unternehmensphilosophie zusammenpassen.

Anna Leuchter absolvierte als „YOUNG LION“ ein ausbildungsintegriertes Studium bei der Generali Deutschland AG. Als besonders an ihrer Ausbildung bezeichnete sie die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Inhalte, die in der Uni gelehrt würden, könnten in der Praxis direkt angewendet und geübt werden.

Insgesamt haben laut BWV 4.207 an den für die Bundesbestenehrung berücksichtigten Prüfungen der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen teilgenommen. (tk)

Bild: © otobieshutterb – stock.adobe.com

 

Digitale Bildungsinitiative für Versicherungsmakler startet

Die Mitgliedsunternehmen der Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) starten zusammen mit der Deutschen Makler Akademie ab Januar 2021 eine digitale Bildungsinitiative für kleine und mittelständische Makler sowie Mehrfachagenten. AssCompact verlost drei Gutscheine.

<p>In Kooperation mit der Deutschen Makler Akademie (DMA) bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) ab Januar 2021 ein Qualifizierungsprogramm zur Förderung digitaler Kompetenzen an. Über einen Zeitraum von vier Monaten werden Makler und Mehrfachagenten in digitale Themen und Tools eingeführt. </p><h5>BFV-Mitglieder sponsern die Teilnehmer</h5><p>Die Mitglieder der BFV – ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE, ALTE OLDENBURGER, Canada Life, Concordia, die Bayerische, Die Haftpflichtkasse, DMB Rechtsschutz, LV 1871 und VOLKSWOHL BUND – beteiligen sich an der Initiative und unterstützen insgesamt 360 Teilnehmer durch die Vergabe von Gutscheinen. Drei solcher Gutscheine hat auch AssCompact zur Verlosung erhalten (s. unten).</p><h5>Digitale Tools für effektive Kundenansprache</h5><p>Ziel der Bildungsinitiative ist es, die teilnehmenden Makler und Mehrfachagenten dabei zu unterstützen, durch zeitgemäße Kundenakquise, -beratung und -betreuung im Wettbewerb mithalten zu können. Während des Qualifizierungsprogramms werden den Teilnehmern die Bedeutung und Herausforderungen der Digitalisierung verdeutlicht und aktuelle Trends erläutert. Das Programm bietet drei verschiedene Qualifizierungs-Schwerpunkte, zwischen denen die Teilnehmer wählen können. Die Themen umfassen den Umgang mit der eigenen Website, die Online-Kundenberatung sowie das digitale Networking via Social Media. </p><p>Das Fachwissen wird in zwei Trainings- und zwei Nachbereitungs-Seminaren aufbereitet und vermittelt. In diesen sogenannten Werkstätten liegt der Schwerpunkt auf Best-Practice-Beispielen und dem praktischen Üben. Ein zusätzliches Online-Lernprogramm zur digitalen Transformation und ein Abschluss-Seminar vertiefen das Wissen der Teilnehmer und runden das intensive Programm ab. </p><h5>Schnelligkeit zählt – drei Gutscheine von AssCompact</h5><p>AssCompact verlost drei Gutscheine für das Qualifizierungsprogramm: Interessierte Makler senden einfach eine Mail an <a target="_blank" href="http://redaktion@asscompact.de&quot; target="_blank" >redaktion@asscompact.de</a> mit dem Hinweis, dass sie gerne an der digitalen Bildungsinitiative für Versicherungsmakler des BFV teilnehmen wollen. Die ersten drei Eingänge erhalten den Gutschein, der ohne jegliche Selbstbeteiligung zur Teilnahme berechtigt. Die drei Gewinner erhalten anschließend eine Benachrichtigung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. </p><p>Wer sich darüber hinaus für das Qualifizierungsprogramm interessiert, findet mehr Informationen in diesem <a target="_blank" href="https://www.bfv-versicherungsmakler.de/fileadmin/user_upload/Folder_Dig…; target="_blank" >Flyer</a> oder <a target="_blank" href="https://www.deutsche-makler-akademie.de/bildungsangebote/themen/digital…; target="_blank" >hier</a> bei der DMA. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Production Perig – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BF77F648-207F-41DB-9C06-7F8C06BBC1AB"></div>

 

Digitale Bildungsinitiative für Versicherungsmakler startet

Die Mitgliedsunternehmen der Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) starten zusammen mit der Deutschen Makler Akademie ab Januar 2021 eine digitale Bildungsinitiative für kleine und mittelständische Makler/Mehrfachagenten. AssCompact verlost drei Gutscheine.

In Kooperation mit der Deutschen Makler Akademie (DMA) bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) ab Januar 2021 ein Qualifizierungsprogramm zur Förderung digitaler Kompetenzen an. Über einen Zeitraum von vier Monaten werden Makler und Mehrfachagenten in digitale Themen und Tools eingeführt.

BFV-Mitglieder sponsern die Teilnehmer

Die Mitglieder der BFV – ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE, ALTE OLDENBURGER, Canada Life, Concordia, die Bayerische, Die Haftpflichtkasse, DMB Rechtsschutz, LV 1871 und VOLKSWOHL BUND – beteiligen sich an der Initiative und unterstützen insgesamt 360 Teilnehmer durch die Vergabe von Gutscheinen. Drei solcher Gutscheine hat auch AssCompact zur Verlosung erhalten (s. unten).

Digitale Tools für effektive Kundenansprache

Ziel der Bildungsinitiative ist es, die teilnehmenden Makler und Mehrfachagenten dabei zu unterstützen, durch zeitgemäße Kundenakquise, -beratung und -betreuung im Wettbewerb mithalten zu können. Während des Qualifizierungsprogramms werden den Teilnehmern die Bedeutung und Herausforderungen der Digitalisierung verdeutlicht und aktuelle Trends erläutert. Das Programm bietet drei verschiedene Qualifizierungs-Schwerpunkte, zwischen denen die Teilnehmer wählen können. Die Themen umfassen den Umgang mit der eigenen Website, die Online-Kundenberatung sowie das digitale Networking via Social Media.

Das Fachwissen wird in zwei Trainings- und zwei Nachbereitungs-Seminaren aufbereitet und vermittelt. In diesen sogenannten Werkstätten liegt der Schwerpunkt auf Best-Practice-Beispielen und dem praktischen Üben. Ein zusätzliches Online-Lernprogramm zur digitalen Transformation und ein Abschluss-Seminar vertiefen das Wissen der Teilnehmer und runden das intensive Programm ab.

Schnelligkeit zählt – drei Gutscheine von AssCompact

AssCompact verlost drei Gutscheine für das Qualifizierungsprogramm: Interessierte Makler senden einfach eine Mail an redaktion@asscompact.de mit dem Hinweis, dass sie gerne an der digitalen Bildungsinitiative für Versicherungsmakler des BFV teilnehmen wollen. Die ersten drei Eingänge erhalten den Gutschein, der ohne jegliche Selbstbeteiligung zur Teilnahme berechtigt. Die drei Gewinner erhalten anschließend eine Benachrichtigung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer sich darüber hinaus für das Qualifizierungsprogramm interessiert, findet mehr Informationen in diesem Flyer oder hier bei der DMA. (bh)

Bild: © Production Perig – stock.adobe.com

 

Heilwesennetzwerk-Akademie mit neuer Bildungsreihe für Vermittler

Gemeinsam mit dem Ulmer Ausbildungsinstitut MedMaxx-Campus bietet die Heilwesennetzwerk-Akademie eine neue Seminarreihe. Sie richtet sich an Finanzberater und Vermittler, die sich auf Ärzte und Zahnärzte spezialisiert haben. Das Bildungsprogramm besteht aus Online- und Präsenzveranstaltungen.

Beim neuen Ausbildungszyklus der Heilwesennetzwerk-Akademie in Zusammenarbeit mit dem auf das Gesundheitswesen spezialisierten Bildungsträger MedMaxx-Campus handelt es sich um eine Seminarreihe bestehend aus einem vorgeschalteten Online-Starter-Seminar sowie drei Online- und drei Präsenz-Veranstaltungen. Der Zyklus, der sich an Finanzberater und Versicherungsvermittler mit Schwerpunkt auf der Zahnärzte- bzw. Ärzteschaft wendet, soll sich im Vierteljahresrhythmus wiederholen.

Online-Starter-Seminar Anfang Dezember 2020

Im Starter-Seminar geht es zunächst um betriebswirtschaftliche Kenntnisse zu Arzt- und Zahnarztpraxen. Dieses Online-Seminar findet erstmalig am 01.12.2020 statt. In den weiteren Online-Seminaren vermitteln der Gründer des MedMaxx-Portals Professor Dr. Wolfgang Merk und andere Experten weiteres Basiswissen unter anderem auch zu rechtlichen und steuerlichen Belangen sowie zu Fragen des Risikomanagements. Der Gesundheitsmarkt-Experte Prof. Dr. Merk ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger zur Bewertung von Unternehmen und Praxen im Gesundheitswesen, Wirtschaftlichkeitsanalysen und Betriebsunterbrechungsschäden.

Präsenzveranstaltungen vermitteln Spezialkenntnisse

In den abschließenden Präsenzveranstaltungen erwerben die Teilnehmer Spezialkenntnisse zu bestimmten Arzt- und Zahnarztgruppen. Aufgrund der Corona-Situation stehen die Präsenztermine noch nicht fest. Zur Unterstützung bietet MedMaxx-Campus eine E-Learning-Plattform.

Näheres zum Online-Starterseminar erhalten Interessierte unter der E-Mail-Adresse info[at]medmaxx.de. Informationen zu den Folgeseminaren sind ab Anfang 2021 auf der E-Learning-Plattform www.medmaxx-campus.de zu finden.

Über die Heilwesennetzwerk RM eG

Als Genossenschaft ist das Heilwesennetzwerk die Interessenvertretung für Krankenhäuser, MVZ und Pflegeeinrichtungen sowie Heilberufe, Hebammen, Apotheken und den Sanitätsfachhandel. Zweck der Genossenschaft ist, die Mitglieder bei ihrer Tätigkeit zu einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu verhelfen. Vorstandsvorsitzender des genossenschaftlichen Netzwerkes ist der Diplom-Betriebswirt Horst Peter Schmitz, ehemals Geschäftsführer und Generalbevollmächtigter von national und international führenden Maklerhäusern. Dem Vorstand gehören außerdem der Orthopädie-Praxisbetreiber Markus Schneppenheim sowie der Systemberater Franz Hübsch an. (tk)

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Perspectivum bietet neue Lernplattform für Finanzdienstleister

Der Bildungsdienstleister Perspectivum hat eine produktneutrale Lernplattform gestartet, die inhaltlich auf die für Vermittler wichtigen Zielgruppen wie etwa Heilberufe oder KMU ausgerichtet ist. Kombinieren lassen sich Präsenz- und Online-Seminare. Erster Themenschwerpunkt ist die betriebliche Vorsorge.

Die neu gestartete Lernplattform für Finanzdienstleister des Bildungsträgers Perspectivum GmbH ist unabhängig von Produktgebern und setzt auf Zielgruppenkompetenz. Inhaltlich ist das Angebot auf die für Berater und Vermittler interessanten Zielgruppen wie die Pflegelotsen, KMU, Immobilienwirtschaft oder die Heilberufe zugeschnitten. Die Lernplattform ermöglicht die Kombination aus Präsenz- und Online-Seminaren sowie Online-Coaching der Teilnehmer. Vera Körwer, Geschäftsführerin der Perspectivum GmbH, erklärt: „Unsere Trainer sind ausgewiesene Experten und didaktisch in der Lage, das anspruchsvolle Fachwissen auch online erfolgreich zu vermitteln. Gerade bei Letzterem trennt sich häufig die Spreu vom Weizen.“ Neben der neuen Plattform hat der Bildungsdienstleister auch weiterhin seine IHK-Zertifikatslehrgänge im Portfolio.

Zusammenarbeit mit Maklerpool Apella

Den ersten Themenschwerpunkt der Lernplattform bildet die betriebliche Vorsorge mit IHK-Abschluss. Dieses Segment sieht Perspectivum in seiner Bedeutung nochmals gewachsen, vor allem infolge der Corona-Krise und insbesondere im Bereich der betrieblichen Pflege und der betrieblichen Krankenversicherung. Hierzu hat Perspectivum eine Kooperation mit dem Maklerpool Apella aus Neubrandenburg und dessen Tochtergesellschaft bbvs GmbH geschlossen. „Makler und Berater verschenken enormes Geschäftspotenzial, wenn sie mangels Know-how diesen Wachstumsmarkt links liegen lassen“, sagt Karsten Rehfeldt, Geschäftsführer der bbvs.

Wissensdatenbank zur betrieblichen Vorsorge

Im Rahmen der Kooperation entsteht zudem für die drei Themenbereiche auf der Plattform eine neue Wissensdatenbank, die Absolventen künftig kostenlos nutzen können. Für den Bereich betriebliche Vorsorge steht eine solche Datenbank bereits online zur Verfügung. (tk)

Bild: © Tierney – stock.adobe.com

 

Was bei Online-Weiterbildungen zu beachten ist

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Versicherungsagenturen in Sachen Weiterbildung auf Anbieter zurückgreifen, die eine Zertifizierung sicherstellen können. Ein smarter Weg, die geforderten Bildungszeiten zu erwerben, stellt E-Learning dar, beispielsweise bei der IDD-Akademie von VIWIS.

Angestellte und Selbstständige, die im Versicherungswesen beratend tätig sind, müssen seit Februar 2018 im Rahmen der Weiterbildung sogenannte Bildungszeiten erwerben. Das betrifft selbstständige Makler genauso wie größere Agenturen mit Angestellten. Die Insurance EU-Richtlinie Distribution Directive (IDD) regelt diese Vorgabe gesetzlich.

Ähnlich wie bei Weiterbildungen in anderen Branchen müssen pro Jahr 15 Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden – durch klassische Weiterbildungen mit Präsenztrainings vor Ort, durch Vorträge, Webinare oder in Online-Angeboten.

Prüfung der Einhaltung der Weiterbildungspflicht durch regionale Industrie- und Handelskammern

Geprüft werden die Nachweise von den regionalen Industrie- und Handelskammern. Gelingt der Nachweis über die Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung nicht, kann im schlimmsten Fall abgemahnt werden. Versicherungsvermittler können dann ihrem Beratungsauftrag nicht mehr nachkommen, da ihre Kompetenz in Zweifel steht. Erste Zertifikate wurden seitens der IHK bereits nicht akzeptiert.

Versicherungsmakler und -agenturen sollten die Pflicht entsprechend ernst nehmen und die Folgen nicht unterschätzen.

Ein Diskussionspunkt in diesem Jahr: Manche Themen in der Weiterbildung werden von einigen Industrie- und Handelskammern kritisch gesehen. Die aktualisierten Leitlinien und FAQ zur Interpretation der IDD unter Beteiligung der BaFin wurden Ende Oktober vorgelegt (AssCompact berichtete).

Große Versicherer nehmen das Thema Bildungszeiten ernst: Sie stellen so sicher, dass sie nur mit qualifizierten Beratern zusammenarbeiten. Zudem sind die Nachweise einer systematischen Weiterqualifikation gut für die Außendarstellung. Für Selbstständige oder kleinere Agenturen sind die Bildungszeiten aber eine zeitaufwendige Zusatzaufgabe zum laufenden Betrieb: Der Kern ihrer Arbeit ist das Beratungsgeschäft, um Abschlüsse zu machen. Weiterbildungen bringen dabei keine unmittelbaren Vorteile. Gerade hier sind unkomplizierte Angebote zur Erfüllung der Bildungszeit wichtig und willkommen.

Weiterbildung in versicherungsfachlichen Themen und Soft Skills

Für die Weiterbildungen sind alle Themen relevant, die die Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz des Vermittlers oder Beraters gewährleisten. Aus der Bezeichnung/Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme muss sich ein Bezug zur Versicherungsvermittlung und -beratung ergeben.

Der Full-Service-Bildungsanbieter VIWIS hat für die Weiterbildungsverpflichtung von Versicherungsvermittlern und Beratern die IDD-Akademie aufgebaut. VIWIS hat langjährige Erfahrung als Anbieter von E-Learning für Finanzdienstleister und Versicherungen: Vorhandene Inhalte wurden erweitert und an die neuen Erfordernisse der IDD angepasst mit dem Anspruch, ein größtmögliches Weiterbildungsportfolio anbieten zu können.

Die Inhalte der IDD-Akademie werden laufend ergänzt und aktualisiert – zurzeit werden unter anderem Lernprogramme zu den Themen Bauherrenversicherung, Drohnen- und Oldtimerversicherungen entwickelt.

Digitale Tools können zeit- und ortsunabhängig genutzt werden

In der Branche wird nach wie vor stark auf klassische Lösungen wie Präsenzseminare gesetzt, um die Bildungszeiten zu erfüllen. VIWIS dagegen setzt voll auf die Möglichkeiten der Digitalisierung. Der Kernvorteil der Online-Akademie: Sie kann zeit- und ortsunabhängig genutzt werden. Gerade in kleinen Versicherungsagenturen müssen die Bildungszeiten durch die Berater oft in Randzeiten erworben werden. Ein Online-Training bietet dann maximale Flexibilität: Es kann ohne viel Aufwand am Abend, feiertags oder am Jahresende absolviert werden und man ist absolut unabhängig von Veranstaltungsangeboten. Reisekosten oder Anfahrt entfallen. Gerade in Krisenzeiten ist von Vorteil, dass sich die Stunden auch kontaktlos in den eigenen vier Wänden absolvieren lassen.

Mit der IDD-Akademie erhalten die User ihre Bildungszeiten außerdem nicht aus verschiedenen Kanälen, sondern in einem Block aus einer Hand. Damit entfallen Recherche und Suchaufwendungen und umständliche Berechnungen der Kontingente verschiedener Anbieter.

Ein Fundus an Weiterbildungsmöglichkeiten online

Über das Webportal gelangt man auf die eigentliche Lernplattform, auf der die Lerninhalte konkret bearbeitet werden und über die sich der User am Ende sein Zertifikat herunterladen kann. Auf der Nutzeroberfläche kann er einsehen, wie viele Pflichtstunden er bereits absolviert hat.

In der Akademie steht ein Fundus an Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der User findet einen Katalog mit der Übersicht aller Inhalte samt Inhaltsangaben. Die Lektionen umfassen Videos, Textmaterialien und Testfragen. Über die Plattform wird getracked, wann eine Lektion vollständig angesehen und bearbeitet wurde. Zur Gutschrift der Bildungszeit muss sie abgeschlossen werden. Die Tests dienen der Selbstüberprüfung: Sie müssen nicht bestanden werden. Hier schreibt das Gesetz nur die Durchführung vor, was auch sinnvoll ist. Sonst wären vergleichbare Angebote gegenüber Online-Seminaren oder Vorträgen, die nicht mit einer Überprüfung abschließen und dennoch für Bildungszeiten genutzt werden können, im Nachteil.

Selbstständige Makler oder Agenturen kaufen Zeitkontingente ein. Egal, welches Kontingent gebucht wird: Jeder hat den gleichen Zugriff auf die Materialien.

Fazit

Mit Online-Lösungen wie der IDD-Akademie können Versicherungsagenturen und Makler die Bildungszeiten für ihre Mitarbeiter schnell und unkompliziert sicherstellen – auch in Krisenzeiten. E-Learning ist ortsunabhängig und rund um die Uhr verfügbar. Lösungen von seriösen Anbietern stellen dabei sicher, dass die Zertifikate auch bei einer Prüfung anerkannt werden.

Weitere Informationen gibt es auf www.viwis.de

Autor: Nadja Müller, freie Journalistin für Wordfinder PR

Bild: © Rido – stock.adobe.com

 

DVA und DMA bieten online-gestützte Fachwirtausbildung im süddeutschen Raum

Ab März 2021 starten die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) und die Deutschen Makler Akademie (DMA) die Qualifizierung zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) als mediengestützten Blended-Learning-Lehrgang am Standort München.

Mithilfe des mediengestützten Blended-Learning-Konzepts können sich Teilnehmer in 18 Monaten auf die Prüfung zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) vorbereiten. „Wir können nun bundesweit ein flächendeckendes Konzept zur online-gestützten Fachwirtausbildung anbieten. In Berlin, Hamburg, Lübeck, Itzehoe, Dortmund, Köln und Frankfurt arbeiten wir seit Jahren erfolgreich mit den regionalen BWV-Partnern zusammen“, erklärt Ronny Schröpfer, Geschäftsführer der DVA und DMA. Mit dem neuen Angebot am Standort München gibt es nun auch für den süddeutschen Raum eine online-gestützte Weiterbildungsmöglichkeit zum IHK-Meisterabschluss.

Präsenzveranstaltungen und Online-Seminare

In monatlichen Präsenzveranstaltungen freitags und samstags am Studienort München sowie in wöchentlichen Online-Seminaren können die Teilnehmern praxisorientiertes Fachwissen erwerben. Als Ergänzung gibt es Lehrmaterialien und Aufgaben in einem digitalen Lernmanagementsystem. Je nach persönlicher Situation besteht somit die Möglichkeit, ortsunabhängig und zeitlich flexibel zu lernen. In Form von Hausarbeiten und Lernerfolgskontrollen sowie mit internen Prüfungen lässt sich der aktuelle Wissensstand überprüfen. Während der gesamten Ausbildung begleiten Dozenten und Online-Tutoren die Teilnehmer.

Kostenloses Info-Webmeeting

Bereits seit 2002 bietet die DVA gemeinsam mit dem BWV Dortmund das online-gestützte Fernstudium zum Fachwirt für Versicherung und Finanzen an. Für Interessierte bietet die DVA ein kostenloses Info-Webmeeting am 09.12.2020 und 20.01.2021 um 15.30 Uhr an mit Informationen zur Fachwirt-Weiterbildung und zum Blended-Learning- Konzept am Standort München. Weitere Informationen unter www.versicherungsakademie.de/fachwirt. (tk)

Bild: © kromkrathog - stock.adobe.com

 

FAQs von DIHK und BaFin zur Weiterbildungspflicht für Vermittler

Der DIHK und die BaFin haben ein gemeinsames FAQ-Dokument zur Weiterbildungsverpflichtung im Versicherungsbereich vorgelegt. Damit sollen offene Punkte geklärt werden. So wird darin unter anderem verdeutlicht, wer sich weiterbilden muss und welche Weiterbildungsinhalte anerkannt werden.

Seit Februar 2018 besteht für Versicherungsvermittler und -berater sowie deren unmittelbar bei der Vermittlung oder Beratung mitwirkende Beschäftigte eine gesetzliche Weiterbildungspflicht von 15 Stunden pro Kalenderjahr. Konkretisiert ist diese Verpflichtung beruhend auf der IDD in § 7 der Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV). In der Praxis gab es bislang noch Unsicherheiten, was den Kreis der Betroffenen angeht sowie zu Umfang und Inhalt. Für Klarheit wollen der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die BaFin nun mit einem Fragen-Antwort-Katalog (FAQs) sorgen. Die FAQs zur Weiterbildungsverpflichtung nach § 34d Absatz 9 Satz 2 GewO bzw. § 48 Absatz 2 VAG wurden von der IHK-Organisation und der BaFin gemeinsam abgestimmt. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

Wer ist zur Weiterbildung verpflichtet?
  • Versicherungsvermittler mit Erlaubnis (sowohl bei hauptberuflicher oder nebenberuflicher Tätigkeit)
  • Versicherungsberater mit Erlaubnis (haupt- oder nebenberuflich)
  • Beschäftigte, die unmittelbar bei der Beratung oder der Vermittlung mitwirken (z. B. Mitarbeiter im Vertrieb, die beraten, unmittelbar mit der Vorbereitung von Versicherungsverträgen befasst sind, bei der Verwaltung und Erfüllung von Versicherungsverträgen, auch im Schadensfall, mitwirken oder unterstützen
Wo kann die Weiterbildung erfolgen?

Es gibt keine Liste staatlich anerkannter oder zertifizierter Anbieter. Eine solche Zertifizierung oder staatliche Anerkennung ist auch nicht vorgesehen. Die IHK kann weder eine verbindliche Vorabprüfung einzelner Anbieter und konkreter Weiterbildungsmaßnahmen anbieten noch Anbieter empfehlen.

In welcher Form kann die Weiterbildung erbracht werden?

Die Weiterbildung kann in Präsenzform, in einem Selbststudium mit nachweisbarer Lernerfolgskontrolle durch den Weiterbildungsanbieter, durch betriebsinterne Maßnahmen des Gewerbetreibenden oder in einer anderen geeigneten Form erfolgen. Auch eine Kombination verschiedener Lernmethoden ist möglich. Betriebsinterne Maßnahmen des Gewerbetreibenden müssen bestimmte Anforderungen erfüllen (Anlage 3 VersVermV).

Welche Inhalte müssen die Qualifizierungsmaßnahmen haben?
  • Die Weiterbildung muss nach § 7 Absatz 1 VersVermV die Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz des Vermittlers oder Beraters gewährleisten. Dabei liegt aufgrund der verbraucherschützenden Zielsetzung der IDD der Kundennutzen im Fokus. Inhalte, die unter Anlage 1 der VersVermV gefasst werden können, sind anzuerkennen.
  • Doch auch Inhalte, die nicht in Anlage 1 erfasst sind, bei denen der Bezug zur Versicherungsvermittlung/-beratung aber erkennbar ist, werden anerkannt. Als Beispiele sind die Transportversicherung, Cyberversicherung oder Warenkreditversicherung angeführt.
  • Auch Produktinformationsveranstaltungen werden anerkannt, sofern sich die Veranstaltungen um das jeweilige Produkt drehen und keine reinen Verkaufs- oder Werbeveranstaltungen darstellen.
  • Nur teilweise anerkannt werden Veranstaltungen zu Themen wie Finanzanlagen oder Bausparen werden nur teilweise anerkannt, sofern es beispielsweise die betriebliche Altersvorsorge oder Lebensversicherungen in den Fokus stellen.
Müssen die Nachweise über Weiterbildungsmaßnahmen aufbewahrt werden?

Nachweise und Unterlagen müssen gesammelt und fünf Jahre lang aufeinem dauerhaften Datenträger vorgehalten und in den Geschäftsräumen aufbewahrt werden.

Sind die Nachweise der IHK vorzulegen?

Nein, die Erklärung oder Nachweise und Unterlagen sind nur auf Anforderung vorzulegen.

FAQs sollen regelmäßig überarbeitet werden

Wie der DIHK mitteilt, sind die FAQs nicht abschließend zu betrachten, sondern sie sollen regelmäßig überarbeiten werden orientiert an den praktischen Bedürfnissen erfolgen. Die Branchenverbände hatten im Vorfeld Gelegenheit zur Stellungnahme. (tk)

Zur vollständigen Übersicht geht es hier

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Bildungsinitiativen in der Assekuranz mit InnoWard 2020 prämiert

Den Bildungspreis InnoWard 2020 vergeben die Versicherer alljährlich an Leuchtturmprojekte der Aus- und Weiterbildung. Bei der 16. Auflage des Wettbewerbs haben insgesamt sechs vorbildliche Initiativen die Jury überzeugt und eine Auszeichnung erhalten.

Mit dem Bildungspreis InnoWard 2020 werden jedes Jahr Projekte der Bildungsarbeit in der Versicherungswirtschaft ausgezeichnet. Prämiert werden die Initiativen für ihren Vorbildcharakter, der neben seinem eigentlichen Zweck auch Signalwirkung für Folgevorhaben haben soll und der Branche Orientierungsimpulse geben kann.

In diesem Jahr fand der Wettbewerb bereits zum 16. Mal statt. Insgesamt 17 Teams hatten sich beworben. Alle Wettbewerbsteilnehmer hätten in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen, dass in den Versicherungsunternehmen und Berufsschulen das Thema der beruflichen Bildung auch unter erschwerten Pandemie-Bedingungen aktiv vorangetrieben wurde und wird, heißt es in der Pressemitteilung des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e. V.

Das sind die Gewinner

Kategorie Berufliche Erstausbildung:

  • Allianz Deutschland AG: „eduScrum – agile in education“
  • ERGO Group AG: „Analog, digital, hybrid – Transformation der Ausbil-dung bei ERGO“
  • Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen München: „Agentur Heinen – Auf dem Weg in die digitale Zukunft“

Kategorie Personalentwicklung/Qualifizierung:

  • ARAG SE: „Kreativetage ‚Studio 17‘“
  • Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH: „Digital Feedback & Development“
  • VGH Versicherungen: „Innovation trifft Tradition im VGH Intralab“

Der Schirmherr des InnoWard, der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier, gratulierte in seinem Grußwort dazu, dass die Konzepte wichtige Impulse geben würden für neue Formate, die auch nach Corona-Zeiten Bestand hätten.

Mehr zum Wettbewerb

Für den Bildungspreis InnoWard können sich Versicherungsunternehmen, Agenturen, Makler und Berufsschulen aus dem deutschsprachigen Raum bewerben. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.innoward.de. (tk)

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bAV-Updates und Fachwissen für die Beratungspraxis

Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung gilt es für Vermittler und Berater, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Mit dem „Kompass für die Beratungspraxis“ stellen die Herausgeber Dr. Henriette Meissner und Alexander Schrehardt nun ein neues Informationsangebot zur Verfügung.

Mit dem Kompass für die Beratungspraxis steht Beratern ein neues Informationsangebot im Bereich der betrieblichen Altersversorgung zur Verfügung. Der Kompass erscheint viermal im Jahr als Reihe und kombiniert das Wissen eines Fachbuchs mit der Aktualität einer laufenden Zeitschrift. Das Angebot wendet sich an Vermittler, Berater, Maklerbetreuer, Rechtsanwälte, aber auch an Personaler, Steuerberater u. v. m.

Die erste Ausgabe enthält verschiedene Beiträge der beiden Herausgeber Dr. Henriette Meissner und Alexander Schrehardt. Zudem widmet sich Margret Kisters-Kölkes den Beratungspflichten des Arbeitgebers und Vermittlers nach dem neuesten Urteil des Bundesarbeitsgerichts und Dr. Susanne Marian befasst sich mit der Beratung zum Bezugsrecht in der Pandemie.

Wer sich für das Abonnement entscheidet, erhält neben den vier Titeln zu aktuellen Vorsorgethemen als blätterbare ePaper-Ausgabe unter anderem bAV-Updates per News-Pushdienst. Die Ausgabe des Kompasses sind auch als Einzeltitel erhältlich. Weitere Informationen unter www.vvw.de. (tk)

Bild: © hkama – stock.adobe.com