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0622

Fort- & Weiterbildung

Deutsche sehen Wissenslücken bei der Altersvorsorge

Kenntnisse über Finanzen sind für die Deutschen wichtiger als Wissen über Gesundheit oder Politik. Dies belegt eine Studie im Auftrag von Union Investment. Während die Bürger ihre finanzielle Bildung selbst als gut einschätzen, sehen Experten hier Defizite. Größte Wissenslücken verspüren die Menschen bei der Altersvorsorge.

<p>Das Wissen &uuml;ber Geld und pers&ouml;nliche Finanzen stufen die Deutschen als wichtigsten Bildungsbereich ein, noch vor Gesundheit, Politik und Ern&auml;hrung. Fachleute gehen davon aus, dass die Bedeutung in den kommenden zehn Jahren sogar noch zunehmen d&uuml;rfte. Dies geht aus einer Studie von Kantar EMNID im Auftrag von Union Investment hervor, bei der &uuml;ber 1000 Personen ab 14 Jahren und 600 Experten aus Finanzindustrie, Journalismus, Lehrerschaft, Politik und Verbraucherschutz befragt wurden. Wie es tats&auml;chlich um die finanzielle Bildung bestellt ist, da klaffen die Ansichten allerdings weit auseinander. So bewertet die breite Bev&ouml;lkerung die eigene Finanzkompetenz als gut, Fachleute kommen zu einem anderen Schluss: &bdquo;Die Studie zeigt, dass Experten Defizite bei der finanziellen Bildung feststellen. Das &Uuml;berraschende dabei ist, dass diese Defizite den eigentlich Betroffenen im Alltag m&ouml;glicherweise gar nicht auffallen&ldquo;, erl&auml;utert Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.</p>
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Finanzwissen der Deutschen eher ausreichend</h5>
<p>Bei der Einsch&auml;tzung des Finanzwissens gehen die Bewertungen von Bev&ouml;lkerung und Experten deutlich auseinander. W&auml;hrend sich die Deutschen selbst die Schulnote 2,5 geben, bescheinigen ihnen Experten nur eine 3,8. So stufen 50% Prozent der befragten B&uuml;rger die eigenen Kenntnisse &uuml;ber Geld als gut oder sehr gut ein, aber nur 5% der Fachleute vergeben diese Noten.</p>
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Gr&ouml;&szlig;te Wissensl&uuml;cken bei der Altersvorsorge</h5>
<p>Wie aus der Studie hervorgeht, sehen sich die Deutschen mit den gr&ouml;&szlig;ten Defiziten bei den Themen Altersvorsorge (89%), Zinsen und Schulden, Ratenzahlung und Haushaltsbudget (79%), Zinsen und Sparen (76%) oder Versicherungen (72%) geht. Laut Union Investment falle beim Vergleich zwischen den Antworten der Experten und der Bev&ouml;lkerung zudem auf, dass zus&auml;tzliches Wissen zum Thema Geldanlage mit Aktien und Fonds von jedem zweiten Experten (53%), aber nur von jedem dritten befragten B&uuml;rger (33%) als wichtig angesehen wird.</p>
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Schule und Familie in der Verantwortung</h5>
<p>Nach Einsch&auml;tzung der Experten wird die Finanzbildung in Schule und Elternhaus unzureichend vermittelt bzw. es fehle an Eigenverantwortung junger Menschen. &bdquo;Desinteresse&ldquo; sei laut vieler Experten ein gro&szlig;es Hindernis. Die Hauptverantwortung f&uuml;r die Vermittlung von Finanzwissen sehen Fachleute vor allem bei den Familien (73%) und den Schulen (55%). (tk)</p>
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Wie die Titel in den ÖKOVISION Fonds kommen

Bis es ein Titel in den ÖKOVISION Fonds schafft, hat er bereits einen langen Investmentprüfprozess durchlaufen. Ob er überhaupt in das Fondsuniversum aufgenommen wird, hängt dabei von einem unabhängigen Anlageausschuss ab. Jetzt feierte der Anlageausschuss sein 25-jähriges Bestehen und kürte seine aktuellen Top-9-Unternehmen.

<p>Dreimal im Jahr trifft sich der Anlageausschuss des ÖKOVISION. Der ÖKOVISION CLASSIC ist mittlerweile 21 Jahre alt, stammt aus dem Hause der ÖKOWORLD und investiert in Bereiche wie Gesundheit, Bildung, Ernährung, Energie, Infrastruktur, Digitalisierung und soziale Kommunikation. In das „Fondsuniversum“ kommen nur Unternehmen, die den strengen ethisch-ökologischen Anforderungen des unabhängigen Anlageausschusses entsprechen. </p><p>In diesem Jahr feiert dieser Anlageausschuss sein 25-jähriges Bestehen. Vor einigen Tagen gaben Mitglieder des Ausschusses vor Presse und geladenen Gästen Einblick in ihre Arbeit. Anschließend wurde – zum zweiten Mal nach 2012 – der ÖKOVISION SUSTAINABILITY LEADERSHIP AWARD an neun globale Unternehmen verliehen. </p><h5>Von der Reflexionsgruppe zum Investment Committee</h5><p>Leicht machen es sich die zwölf Mitglieder des ÖKOVISION-Anlageausschusses nicht. Die Damen und Herren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, haben aber eines gemein: Sie sind Persönlichkeiten, die sich in ethischen, nachhaltigen und ökologischen Fragen einen Namen gemacht haben. Handelte sich bei dem Ausschuss anfangs noch eher um eine Reflexionsgruppe zu kritischen Themen ihrer Zeit – einschließlich Kapitalismuskritik – ist die Rolle heute klarer definiert. Geblieben sind jedoch intensive Grundsatzdiskussionen, etwa zur E-Mobilität, und die intellektuelle Auseinandersetzung darüber, was nachhaltige Kriterien sind. Was die Experten besonders betonen, ist die vollständige Unabhängigkeit von ÖKOWORLD und dem Fondsmanagement. Völlig frei sei man bei den Entscheidungen, so die Ausschuss-Mitglieder. Während man im Allgemeinen bemüht ist, auch nach heftigen Diskussionen eine eindeutige Mehrheit für die jeweiligen Einzelentscheidung zu erlangen, herrscht keine Einigkeit darüber, ob Ausschuss-Mitglieder in den Fonds selbst investieren sollten: Die einen tun’s, die anderen nicht. </p><p>Den Ablauf, wie es Einzeltitel schließlich in das ÖKOVISION-Fondsuniversum schaffen, kann man sich so vorstellen: Das Nachhaltigkeitsresearch von ÖKÖWORLD mit Sitz in Hilden erarbeitet die Beratungsvorlagen für den Ausschuss und stellt damit die Titel bzw. Unternehmen zur Diskussion. Der Anlageausschuss beurteilt, ob die Unternehmen seine Kriterien erfüllen und entscheidet, in welche Unternehmen investiert werden darf. Das Fondsmanagement in Luxemburg, welches das Fondsvermögen verwaltet, muss sich daran halten, entscheidet aber frei, ob und wann in eines der rund 350 benannten Unternehmen investiert wird. Nach drei Jahren erfolgt eine erneute Überprüfung des Titels.</p><h5>Die Top 9 der ÖKOVISION Investitionen</h5><p>Für den zweiten „ÖKOVISION SUSTAINABILITY LEADERSHIP AWARD“ hat der Anlageausschuss nun seine aktuellen Top-9-Unternehmen gewählt. Am 14.09.2017 konnten diese ihre Auszeichnung in Düsseldorf vor rund 120 Gästen entgegennehmen. Unternehmensvertreter sind bis aus Asien angereist. Die Preisträger sind: AmorePacific (Korea), Arçelik (Türkei), Emmi (Schweiz), JR-East (Japan), Electrolux (Schweden), Herman Miller (USA), Kone (Finnland), Philips (Niederlande) und Vestas (Dänemark). </p><p>Alfred Platow und Michael S. Duesberg, die beiden Vorstände der ÖKOWORLD AG nutzten die Award-Veranstaltung, um eine Geldspende in Höhe von 26.000 Euro je zur Hälfte an den Tatort-Verein „Straßen der Welt“ und „Oxfam Deutschland“ zu vergeben. Der Tatort-Verein wurde vertreten durch Ulrike Thönniges und die beiden Schauspieler Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär. Als Oxfam-Botschafterin kam Schauspielerin Heike Makatsch in Begleitung der Oxfam-Geschäftsführerin Marion Lieser. (bh)</p><p>Im Bild: Der Anlageausschuss.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EE5D1039-6B94-4FB1-84AD-DCA1B1522118"></div>

 

Neue Makler-Weiterbildung von Standard Life und GOING PUBLIC!

Unter dem Titel „Future Ready“ bieten Standard Life und die Akademie GOING PUBLIC! eine Qualifizierung für Vermittler, die sich zu neuesten Entwicklungen am Markt, bei Regulierung und Digitalisierung weiterbilden und ihr Unternehmen besser am Markt positionieren wollen.

<p>Standard Life Deutschland und die GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung haben gemeinsam das Schulungsprogramm „Future Ready“ konzipiert. Die Weiterbildung wendet sich an Berater und Vermittler, die sich sowohl zu den neuesten Entwicklungen im Versicherungsmarkt, bei Regulierung und Digitalisierung weiterbilden wollen, als auch ihr eigenes Unternehmen besser am Markt positionieren möchten. Makler soll die Weiterbildung dabei unterstützen, die unternehmerische Zukunft zu gestalten und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. </p><h5>Sechs Workshops zu unterschiedlichen Themen</h5><p>Das Weiterbildungskonzept besteht aus sechs je ein- bis zweitägigen Workshops zu verschiedenen Themen, die von GOING PUBLIC! ausschließlich für Standard Life durchgeführt werden. Die Inhalte der Workshops reichen von der Positionierung des eigenen Betriebs, Gewinne und Kosten sowie Effizienzsteigerung in den Unternehmensprozessen über Beratungs- und Investmentkompetenz, die Wahrnehmung der eigenen Firma durch den Kunden bis hin zu Kommunikation und Außenwirkung. </p><h5>Webinare und persönliche Termine mit Maklerbetreuern </h5><p>Auf die Workshops folgen Webinare sowie persönliche Termine mit den speziell geschulten Vertriebsmitarbeitern von Standard Life an, um die Inhalte der Workshops weiter zu vertiefen. Bei den Maklerbetreuern handelt es sich „Unternehmensentwickler für Vermittlerbetriebe (IHK)“, die sich von der Industrie- und Handelskammer zertifiziert haben lassen, um den Vertriebspartnern Anregungen zur professionellen Unternehmensführung, zu Betriebswirtschaft und Finanzen, Marketing, Vertrieb und Verkauf sowie zu Abläufen und Personaleinsatz geben zu können. Schon seit einigen Jahren bietet Standard Life ein solches Schulungsprogramm für Makler in Großbritannien und Irland an. Laut Standard Life hat sich das Konzept dort bereits bewährt. </p><h5>Zwölf Plätze je Trainingsgruppe</h5><p>Mitte Juli 2017 sind die ersten „Future Ready“-Workshops für zwei der insgesamt vier Trainingsgruppen gestartet; das Programm läuft bis Mai 2018. Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist auf zwölf Versicherungsmakler und -berater begrenzt. Wer am Programm teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an FutureReady@standardlife.de für die Teilnahme bewerben. (tk) </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/A5B0A290-7978-4891-A56F-E764C4C34C25"></div>

 

DKM-News: Branchenüberblick aus erster Hand

Die DKM 2017, die vom 24. bis 26.10.2017 in den Westfalenhallen Dortmund die Finanz- und Versicherungswelt vereint, bietet in ihrem umfangreichen Rahmenprogramm auch wieder Platz für insgesamt 45 Workshops. Hier präsentieren die Messeaussteller ihre Neuigkeiten und haben Gelegenheit, den Fachbesuchern Rede und Antwort zu stehen.

<p>Die Aussteller, die bei der DKM mit einem Messestand vertreten sind, haben nicht nur w&auml;hrend des Messebetriebs die M&ouml;glichkeit, den Fachbesuchern Rede und Antwort zu stehen, sondern sie halten innerhalb des umfangreichen DKM-Rahmenprogramms auch in diesem Jahr wieder Workshops ab. In zahlreichen Vortr&auml;gen und Diskussionen k&ouml;nnen so zus&auml;tzliche Themen angesprochen und durchgearbeitet werden, die die Vermittler bewegen.</p>
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45 Workshops</h5>
<p>Bei der DKM 2017, die in wenigen Wochen stattfindet, erwartet die Fachbesucher neben dem Messebetrieb, den Vortr&auml;gen in der Speaker&rsquo;s Corner und den 17 Kongressen ein breitgef&auml;chertes Workshopangebot aus insgesamt 45 Workshops. Die Bandbreite der Themen reicht von der aktuellen Vertriebssituation vor dem Hintergrund von Regulatorik und Digitalisierung, der Baufinanzierung und dem Cyberschutz &uuml;ber Kfz 4.0, Megatrend Gr&uuml;nes Geld und PKV nach der Wahl bis hin zum Zukunftsmarkt &ouml;ffentlicher Dienst und Beamte. Nicht nur f&uuml;r zahlreiche Workshops, auch f&uuml;r viele Veranstaltungen im Rahmen der Kongresse k&ouml;nnen Fachbesucher wie gewohnt wieder Weiterbildungspunkte der Initiative &bdquo;gut beraten&ldquo; sammeln.</p>
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&bdquo;gut beraten&ldquo; in Zeiten von IDD</h5>
<p>Die Weiterbildungsinitiative &bdquo;gut beraten&ldquo; ist auch nach Inkrafttreten der Vermittlerrichtlinie eine geeignete Plattform, um die Weiterbildungsanforderungen der IDD umzusetzen. Das bestehende Punktesystem wird um die IDD-Aspekte erweitert, und die neuen Zielgruppen der vertrieblich T&auml;tigen aus den Innendiensten der Versicherungsunternehmen und der Vermittlerbetriebe k&ouml;nnen ebenfalls ein Weiterbildungskonto er&ouml;ffnen. Die Leitmesse der Versicherungs- und Finanzwirtschaft setzt also auch zuk&uuml;nftig auf die Weiterbildungsinitiative als Partner und l&auml;sst ihr Kongress- und Workshopprogramm von ihr pr&uuml;fen. Mit den Punkten, die w&auml;hrend der DKM-Messetage gesammelt werden, k&ouml;nnen Messeteilnehmer ihr &bdquo;gut beraten&ldquo;-Weiterbildungskonto auff&uuml;llen.</p>
<p>Mehr Informationen zur Leitmesse der Finanz- und Versicherungsbranche unter <a href="http://www.die-leitmesse.de&quot; target="_blank">www.die-leitmesse.de</a></p&gt;
<p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/dkm-news-der-versicherungsmakler-…; target="_blank">DKM-News: Der Versicherungsmakler und sein Arbeitsalltag im Mittelpunkt</a></p>
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Aktionstag „Grüne Altersvorsorge“: Nachhaltiges Investieren liegt voll im Trend

Das Kundeninteresse an nachhaltigen Produkten wächst, doch mangelt es an Wissen, was der Markt bereits bietet. Maklern und Versicherern tun sich hier neue Marktchancen auf. Der Aktionstag „Grüne Altersvorsorge“, der erstmals am 19.09.2017 in Ladenburg stattfindet, will die Perspektiven grüner Altersvorsorgelösungen aufzeigen.

<p>Transparentes, ökologisches und ethisch faires Investieren liegt voll im Trend, nicht nur bei jungen Menschen. Demzufolge wächst der Markt für grüne, nachhaltige Finanzprodukte stetig an und auch die Unternehmensneugründungen im grünen Umfeld nehmen in Deutschland beachtlich zu. </p><h5>Neue Perspektiven für Makler und Versicherer</h5><p>Das Interesse von Kunden an nachhaltigen Produkten wächst, doch mangelt es an Wissen, was der Markt bereits bietet. Maklern und Versicherern tun sich hier neue Marktchancen und Perspektiven auf. Mit dem Aktionstag „Grüne Altersvorsorge“, der am 19.09.2017 in Ladenburg (Baden-Württemberg) stattfindet, will AssCompact Vermittler für das Vertriebspotenzial nachhaltiger Produkte sensibilisieren und die Perspektiven grüner Altersvorsorgelösungen für das eigene Geschäft aufzeigen. </p><h5>Nachhaltige Versicherungs- und Finanzlösungen im Fokus</h5><p>Der Aktionstag, der in diesem Jahr erstmals stattfindet, wird von AssCompact gemeinsam mit der MehrWert GmbH für Finanzberatung und Vermittlung veranstaltet. Fünf Partner unterstützen den Aktionstag und präsentieren ihre nachhaltigen Versicherungs- und Finanzlösungen: Die Allianz Lebensversicherungs-AG, die Barmenia Versicherungen, die Concordia oeco Lebensversicherungs-AG, die Bayerische und die Stuttgarter Versicherung. Aus aktuellem Anlass gibt zu Beginn der Veranstaltung Rechtsanwalt Hans-Ludger Sandkühler einen Überblick darüber, wie sich die IDD auf den Makleralltag auswirkt. </p><h5>Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit gibt es unter <a href="https://www.asscompact.de/gruene-altersvorsorge " target="_blank" >www.asscompact.de/gruene-altersvorsorge</a&gt;. </h5><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3C6D562B-C197-43E6-8FB4-BD723AAF3416"></div>

 

Finalisten beim Jungmakler Award 2017 stehen fest

13 Finalisten stehen nach Ende der RegioCastings nun im BundesCasting des Jungmakler Awards 2017. Dieses findet am 28.09.2017 bei der ALTE LEIPZIGER in Oberursel statt. Neben vielen Bewerbern mit Zielgruppenspezialisierung hatten sich zum diesjährigen Branchenwettbewerb auch etliche „Generalisten“ beworben.

<p>Die RegioCastings des Jungmakler Awards 2017 sind vorbei, die Jury hat entschieden. Im Finale des Branchenwettbewerbs stehen 13 Bewerberinnen und Bewerber. F&uuml;r vier Nachwuchsmaklerinnen und neun Nachwuchsmakler geht es nun weiter: Sie wurden zum BundesCasting eingeladen. Die ALTE LEIPZIGER &ndash; langj&auml;hrige F&ouml;rderin des Wettbewerbs &ndash; richtet am 28.09.2017 in Oberursel den Finaltag aus. Anschlie&szlig;end ber&auml;t die Jury bestehend aus Abgesandten der wettbewerbsf&ouml;rdernden Unternehmen ein letztes Mal &uuml;ber die Pr&auml;sentationen der Finalisten, bevor die Sieger im feierlichen Rahmen der DKM am Donnerstag, 26.10.2017, gek&uuml;rt werden.</p>
<p>Laut Konrad Schmidt, Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung der Wettbewerbs-Mitinitiatorin bbg Betriebsberatungs GmbH, sei in diesem Jahr neben der hohen Qualit&auml;t der Bewerbungen besonders auff&auml;llig, dass neben den spezialisierten Vermittlern auch viele &bdquo;Generalisten&ldquo; bis zum Schluss im Rennen seien, die in ihrer Region ihren Kunden einen umfassenden Versicherungsschutz bieten wollen.</p>
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Die Finalisten des diesj&auml;hrigen Jungmakler Awards</h5>
<p>Folgende Bewerber treten im Finale des Jungmakler Awards 2017 an: Manuel Epp &ndash; E &amp; P Versicherungsmakler GmbH &amp; Co.KG; Philipp Frahmke - AFC Frahmke &ndash; Assecuranz- &amp; Finanzvermittlungs-Contor GmbH; Roland Herrmann &ndash; Roland Herrmann Consulting GmbH; Stephanie Hirt &ndash; Hirt Makler GmbH &amp; Co. KG; Silvia Holz&auml;pfel &ndash; EFD GmbH &ndash; Europ&auml;ische Finanzdienstleister GmbH; Dennis Keller &ndash; Versicherungsb&uuml;ro Haiger GmbH; Sebastian Kresse &ndash; Sebastian Kresse &ndash; Unabh&auml;ngige Finanzberatung; Bastian Kunkel &ndash; Versicherungen mit Kopf; Julia Podzins &ndash; Versicherungsmakler Podzins GmbH &amp; Co.KG; Ingo Schr&ouml;der &ndash; maiwerk Finanzpartner GbR; Lars Steinmann &ndash; Kanzlei Steinmann; Janine Teetz &ndash; finaconsil &ndash; Verm&ouml;gensmanagement f&uuml;r Mediziner; Dominik Wilnauer &ndash; RWW Versicherungsspezialisten GbR.</p>
<p>Die Gewinner k&ouml;nnen sich auf folgende Preise freuen: Der Erstplatzierte erh&auml;lt 10.000 Euro sowie einen Gutschein des CAMPUS INSTITUT f&uuml;r das Studium Finanzfachwirt/-in (FH) im Wert von 5.900 Euro. Der zweit Platz bekommt 5.000 Euro sowie einen Gutschein f&uuml;r die Teilnahme an den Entwicklungstagen<sup>&reg;</sup> des Instituts Ritter auf der Insel R&uuml;gen. Der Drittplatzierte erh&auml;lt 3.000 Euro sowie einen Bildungsgutschein der Deutsche Makler Akademie gGmbH im Wert von 1.000 Euro. Zus&auml;tzlich werden die drei besten Jungmakler auf dem Titel der AssCompact November 2017 erscheinen und einer der Platzierten darf sich &uuml;ber eine individualisierte Print-Kundenzeitung (500 St&uuml;ck) von V-aktuell freuen. (ad)</p>
<p>Foto: Die Jury im M&uuml;nchener RegioCasting, v. l. n. r.: Steffen Ritter (IVV), Klaus Hellwig (Auxilia), Manfred Billinger (Ideal), Manuel H&auml;usler (MARKEL), Hans-Joachim K&auml;ser (Generali), Patrick Hackl (Itzehoer), Thomas A. Fornol (Swiss Life), Enrico Bernhardt (LV 1871), Konrad Schmidt (bbg).</p>
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VGA unterstützt Digitalisierungs-Circle der DHBW Heidenheim

Der Bundesverband der Assekuranzführungskräfte (VGA) ist dem Digitalisierungs-Circle zur Digitalisierung in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft beigetreten. Die Initiative der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim (DHBW) will das Thema Digitalisierung ganzheitlich beleuchten und die Folgen des digitalen Wandels untersuchen.

<p>Der Bundesverband der Assekuranzführungskräfte (VGA) und der Studiengang BWL-Versicherung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) führen ihre langjährige Zusammenarbeit fort. Dies unterstrichen das Präsidium des VGA und der Studiengangsleiter Prof. Dr. Jürgen Hilp. Der VGA ist nun auch Mitglied der Initiative Digitalisierungs-Circle zur Digitalisierung in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft, die von Prof. Dr. Hilp geleitet wird. Die Initiative will sich ganzheitlich mit dem Thema Digitalisierung befassen, also die mit der Digitalisierung in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft zusammenhängenden Themenbereiche und Fragen beleuchten. Analysiert werden sollen sowohl die Trends der Digitalisierung als auch die gesellschaftlichen Auswirkungen des digitalen Wandels, vor allem im Hinblick auf die Arbeitswelt. </p><h5>Auswirkungen der Digitalisierung werden untersucht </h5><p>Die Forschung will sich auch digitalen Geschäftsmodellen widmen und hierzu unter anderem Marktanalysen zu FinTechs und InsurTechs durchführen. Im Bereich Management soll insbesondere die Digitalisierung als Einflussgröße auf die Unternehmenskultur untersucht werden sowie die Auswirkung der Digitalisierung auf die Personalwirtschaft. Auch die Rahmenbedingungen der Branche beleuchtet der Digitalisierungs-Circle, um zum Beispiel die Frage zu klären, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf das Aufsichtsrecht und die Regulierung haben wird. </p><p>„Wer Digitalisierung nur als eine Frage der Technik versteht, denkt noch analog“, bringt Prof. Dr. Hilp die Initiative auf den Punkt. VGA-Präsident Hans-Ulrich Buß unterstreicht: „Der VGA ist froh, das Thema der Digitalisierung durch die Unterstützung der Initiative der DHBW Heidenheim eng begleiten zu dürfen. (tk)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/14DF244D-F2AC-4694-90DD-FACC83139A1E"></div>

 

So finden Maklerunternehmen den passenden Auszubildenden

Nachwuchskräfte sind Mangelware im Maklerbüro und eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Für Vermittler zahlt sich die Investition in Ausbildung schnell aus, doch gilt es zunächst, einen geeigneten Bewerber zu finden. Wie Makler bei der Suche und Auswahl von Auszubildenden am besten vorgehen, erläutert Ronald Perschke, Vorstand der GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung AG, im AssCompact Interview.

<h5>Herr Perschke, im Vermittlermarkt herrscht Nachwuchsmangel. Verschärft sich die Situation?</h5><p>Eindeutig. Wir erwarten, dass der Nachwuchsmangel in der nächsten Zeit immer deutlicher spürbar wird: Der hohe Altersdurchschnitt in der Branche führt zu einem Rückgang der vorhandenen Vermittler, gleichzeitig wurde die Gewinnung von Nachwuchs (durch Banken, Versicherungen, auch große Vertriebe) immer mehr zurückgefahren. Ein allgemein entspannter Arbeitsmarkt, das relative schlechte Bild der Branche und eher überzogene Erwartungen an die „Technisierung“ der Beratung führen dazu, dass es nicht leichter wird, qualifizierte junge Menschen für unsere wichtige Branche zu gewinnen. Dabei wird oft übersehen, dass Finanzprodukte nicht „sexy“ sind und oftmals auch komplex, also aktiv verkauft und beraten werden müssen. </p><h5>Das heißt, Vermittler müssen es selbst in die Hand nehmen, Nachwuchs auszubilden. Haben Sie eine Einschätzung, wie viele dies überhaupt tun? Und bilden sie zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen aus oder auch in anderen Berufen?</h5><p>Die Ausbildungsquote bei Versicherungen und Banken liegt aktuell bei 5 bis 7%. Weniger als ein Fünftel davon wird aber in Maklerbetrieben oder Agenturen ausgebildet; in diesen Fällen oft zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen oder auch zur Kauffrau für Büromanagement. Vereinzelt werden auch duale Studiengänge genutzt. Die geringe Ausbildungsquote bei Vermittlern ist darin begründet, dass bisher stark auf die Gewinnung von Mitarbeitern „aus dem Markt“ gesetzt wurde. Aus den oben genannten Gründen wird das aber immer schwieriger und – aufgrund des entspannten Arbeitsmarktes – tendenziell auch teurer. Deshalb empfehlen wir Maklern und Vermittlern, sich stärker eigene Ausbildungskonzepte aufzubauen bzw. dafür Ausbildungspartner zu suchen, wie zum Beispiel unsere Akademie.</p><h5>Wie gehen Makler bei der Suche nach passenden Auszubildenden denn am besten vor? </h5><p>Der favorisierte Weg sollte zunächst das eigene Netzwerk sein: Mitarbeiter, Kunden, Umfeld. Sinn macht auch, regionale Einrichtung wie Schulen, Arbeitsagenturen usw. anzusprechen und Praktika oder andere Kennenlernmöglichkeiten zu bieten. Bei streuenden Suchwegen wie Anzeigen, Messen und dergleichen ist der Vermittler meist so stark im Wettbewerb zu größeren Unternehmen, dass sich das nicht lohnt, weil er finanziell und in der Professionalität dort meist nicht mithalten kann.</p><h5>Welche Tipps haben Sie, wie Makler aus den Bewerbern den für sie geeignetsten Kandidaten auswählen können? </h5><p>Gerade wenn – wie empfohlen – aus dem persönlichen Umfeld rekrutiert wird, sollte man zu sich und dem Bewerber ehrlich sein: Ist derjenige wirklich für die beruflichen Anforderungen des sehr kommunikativen und vertriebsorientierten Vermittlerberufes geeignet? Wir haben schon oft erlebt, dass aus einem Gefallen heraus Azubis eingestellt wurden und daraus eine allgemeine Enttäuschung entstanden ist im Sinne von „Ausbildung funktioniert nicht“. Die Eignung kann man recht gut über eine Kombination aus Auswahlgespräch, Probearbeit oder Assessment-Center testen. Hat der Makler dabei wenig Erfahrung, begleiten wir den Auswahlprozess auch gern. Diese Investition zahlt sich bei gelungener Auswahl schnell aus.</p><h5>Den geeigneten Auszubildenden finden ist das eine, ihn dann im Maklerbüro zu halten, das andere. Mit welchen Strategien lassen sich Fachkräfte nach der Ausbildung langfristig für das eigene Unternehmen gewinnen?</h5><p>Gerade motivierte junge Leute suchen Perspektiven. Das schließt Verantwortung, Erfolgsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten im Betrieb ein. So kann man zum Beispiel über die Qualifikationsstufen Fachwirt/Bachelor/Master junge Leute über viele Jahre erfolgreich an das eigene Unternehmen binden.</p><h5>Auszubilden ist eine große Verantwortung und natürlich auch mit zeitlichem Aufwand verbunden. Ist das leistbar?</h5><p>Ausbildung ist zunächst eine Investition von Zeit und Geld. Dazu muss man bereit sein und entsprechende Budgets zur Verfügung stellen. In einer drei- oder vierjährigen Ausbildung erhält man spätestens ab dem zweiten Jahr soviel zurück, dass sich die Investition schon innerhalb der Ausbildungszeit rechnet.</p><h5>Sie bieten im Gegensatz zu einer klassischen Berufsschulausbildung ein schulisches Ausbildungskonzept zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK). Worin bestehen die Unterschiede?</h5><p> Im Gegensatz zum klassischen Ausbildungsweg besuchen die Azubis nicht die staatlichen Berufsschulen, sondern absolvieren den Schulanteil an unserer Akademie, beenden die Ausbildung aber mit dem gleichen Abschluss bei der IHK. Dadurch, dass wir Träger der Ausbildung sind, können wir diese stärker an den Anforderungen des Vermittlerbetriebs ausrichten und allgemeine Schulfächer entfallen lassen. Dadurch sind die Azubis über die drei Jahre Berufsausbildung rund 100 Tage mehr im Betrieb, wodurch sich das Schulgeld schnell refinanziert. Alternativ steht in Kooperation mit der Hochschule Kaiserslautern bundesweit der berufsintegrierte Fernstudiengang „Bachelor of Arts – Fachrichtung Finanzberatung für Unternehmen und Privatkunden“ für motivierte Nachwuchskräfte mit Abitur zur Verfügung. In beiden Fällen sind die jungen Leute zu zwei Dritteln ihrer Zeit im Betrieb tätig, ein wichtiges Argument in der Ausbildung bei Maklern.</p><h5>Das Maklerbüro ist also nicht formaler Ausbildungsbetrieb, sondern Praxispartner. Welche Vorteile bietet dieses Konzept und welche Betriebe kommen dafür überhaupt infrage?</h5><p> In beiden Modellen konzentriert sich der Maklerbetrieb auf die praktische Ausbildung. Wir als Akademie bzw. die Hochschule entlasten den Praxispartner von vielen formellen Pflichten der Ausbildungsorganisation und achten auf eine gute Verzahnung von Theorie und betrieblicher Praxis. </p><p>Mehr Informationen zu beiden Ausbildungskonzepten finden sich <a href="https://www.akademie-fuer-finanzberatung.de/public/4335243_Berater_Nach…; target="_blank" >hier</a>. (tk)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F1A6E27C-BFE5-4D76-9A6D-4980B6BF3C0B"></div>

 

Versicherungsbranche fällt Stellenbesetzung vergleichbar leicht

Die Finanz- und Versicherungsbranche kann im Vergleich zum branchenübergreifenden Durchschnitt ihre offenen Stellen leichter besetzen, leidet aber vor allem darunter, dass Azubis ihre Ausbildungsstellen nach Vertragsunterzeichnung dann doch nicht antreten. Und um die Azubis von heute zu überzeugen, müssen Unternehmen einige Grundsätze beachten, so eine DIHK-Umfrage rund um Ausbildungserfahrungen unterschiedlicher Branchen.

<p>Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat in seiner Umfrage „Ausbildung 2017“ die Ausbildungserfahrungen von Unternehmen aus den verschiedensten Branchen unter die Lupe genommen. Demnach wird es branchenübergreifend für Unternehmen immer schwieriger, offene Ausbildungsplätze zu besetzen. In fast jedem dritten Betrieb blieben Ausbildungsplätze unbesetzt. Insgesamt bekam der Umfrage zufolge jedes vierte Unternehmen mit unbesetzten Ausbildungsstellen überhaupt keine Bewerbung. Gut zwei Drittel der Betriebe, die Plätze nicht besetzen konnten, erhielten keine geeigneten Bewerbungen.</p><p>In der Finanz- und Versicherungsbranche fiel der Umfrage zufolge die Stellenbesetzung vergleichbar leicht. Die Prozentzahl derjenigen Unternehmen, die auf die Frage „Konnten Sie im Jahr 2016 alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen“ mit „Nein“ antworten mussten, liegt hier unter dem branchenübergreifenden Durchschnitt, ist im Vergleich zur Vorjahresbefragung aber dennoch leicht angestiegen. Tendenziell dürften Banken etwas stärker von diesem Negativtrend betroffen sein als Versicherungen: Filialschließungen und die Frage einer langfristigen Perspektive dürften die Stellenbesetzung bei den Banken erschweren, vermuten die Studienautoren. Hinzu komme, dass die Generation Y zunehmend nach weniger klassischen „Arbeitsaufgaben“ strebe. </p><h5>Finanz- und Versicherungsbranche: Hohe Nichtantrittsquote bei Ausbildungsplätzen</h5><p>Die Aussage, dass die Ausbildungsplätze von den Azubis nicht angetreten worden seien, landet nach dem Fehlen geeigneter Bewerber auf Rang zwei der Begründungen für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Vom Nichtantritt der Ausbildungsplätze sind der DIHK-Umfrage zufolge gerade die Banken und Versicherungen überproportional stark betroffen: Fast zwei Fünftel der Banken/Versicherungen, die nicht alle Plätze besetzen konnten, nannten dies als Grund. Die Studienautoren versuchen die Erklärung für diesen Sachverhalt darin zu finden, dass in der Finanz- und Versicherungsbranche überproportional viele junge Menschen mit Hochschulreife ausgebildet würden. So könne es vorkommen, dass der eine oder andere unter den Azubis vielleicht nach Abschluss des Ausbildungsvertrages dann doch noch einen Studienplatz bekommen und sich für einen anderen Bildungsweg entschieden habe. Auch wenn Betrieb und Azubi zueinander gefunden haben, zählt es in der Finanz- und Versicherungsbranche zu den größten Hemmnissen, dass viele Azubis mit Hochschulzugangsberechtigung dann nach abgeschlossener Ausbildung noch ein Studium anhängen und nicht weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt bleiben.</p><h5>Erschließung neuer Bewerbergruppen, beispielsweise Studienabbrecher</h5><p>Die Reaktionen der Unternehmen auf die rückläufigen Azubi-Zahlen sind unterschiedlich, so die DIHK-Umfrage. Der Großteil der IT-Betriebe, Banken und Versicherungen setzt darauf, neue Bewerbergruppen für sich zu erschließen, zum Beispiel die Gruppe der Studienabbrecher. Banken/Versicherungen und die Industrie bauen zudem auf ein besseres Ausbildungsmarketing: Die heutigen jungen Bewerber im ausbildungsfähigen Alter unterscheiden sich durch die Erziehung, die sie meist genossen haben, von früheren Generationen, wie die DIHK-Umfrage feststellt. Eltern haben sie früh in Entscheidungen einbezogen, haben ihnen erklärt, wie Kompromisse zustande kommen und ihre Kinder sehr individuell gefördert. Außerdem haben sich die Rahmenbedingungen verändert. Die heutige Generation von Azubis fühlt sich nicht mehr als Bittsteller, denn sie weiß, dass im Gegensatz zu früher ausreichend Ausbildungsplätze vorhanden sind. </p><h5>Neue Regeln fürs Ausbildungsmarketing</h5><p>Um gegenüber dieser Azubi-Generation erfolgreich zu sein, gilt es den Studienautoren zufolge für Unternehmen, unter anderem folgende Grundsätze zu beachten: 1. Offenheit: Sie sollten zeigen, was die Azubis in ihrer Ausbildung erwartet. 2. Sinnhaftigkeit: Sie sollten zeigen, dass die Azubis im Betrieb eine sinnvolle Tätigkeit finden. 3. Beachtung der Work-Life-Balance: Sie sollten zeigen, dass die Azubis im Unternehmen private Interessen und berufliche Herausforderungen gut miteinander verbinden können. (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/B2E2A778-156E-47E5-9F65-F9CEBA8EE39C"></div>

 

Weiterbildungsinteresse im Versicherungsvertrieb ungebrochen

Unbeeindruckt von den Veränderungen, die die IDD im Bereich der Weiterbildung mit sich bringt, ist die Zahl der Weiterbildungskonten bei gut beraten weiter gestiegen. Zum Halbjahr 2017 standen exakt 127.324 Konten zu Buche. Perspektivisch passt die Weiterbildungsinitiative ihr System entsprechend der IDD an.

<p>Auch im zweiten Quartal 2017 verzeichnete die Weiterbildungsdatenbank der Brancheninitiative gut beraten einen Zuwachs. Laut aktueller Statistik eröffneten jeden Monat von April bis Juni 2017 durchschnittlich 647 neue Teilnehmer dort ein Weiterbildungskonto. Ende Juni standen demnach 127.324 Konten in der Datenbank. Im Vergleich zum Jahresanfang sind das rund 4.300 Konten mehr. </p><p>Zum Halbjahr hat die Weiterbildungsinitiative außerdem ermittelt, dass sich 57.121 Ausschließlichkeitsvermittler und weitere 34.026 Vermittler im angestellten Außendienst beteiligten. Makler und Mehrfachagenten nehmen mit 24.291 Teilnehmern einem Anteil von 19% ein. </p><p>7% der Konten haben Mitarbeiter von Versicherungsvermittlern (Agenturen) inne. An dieser Stelle erweitert sich für gut beraten die Zielgruppe: Gemäß IDD sollen auch vertrieblich Tätige aus den Innendiensten der Versicherungsunternehmen und Vermittlerbetriebe die Qualifizierungsanforderungen erfüllen. </p><h5>IDD: 15 Stunden pro Jahr</h5><p>Die Vertriebsrichtlinie enthält eine Weiterbildungspflicht von 15 Stunden pro Jahr und liegt damit unterhalb der bisherigen Anforderungen von gut beraten (durchschnittlich 40 Punkte im Jahr), bei der die Teilnahme freiwillig war. Die IDD-Weiterbildungspflicht wird in den nächsten Monaten erst noch in einer ergänzenden Verordnung zu regeln sein. Dabei erschien den Bundestagsabgeordneten dieser Punkt so wichtig, dass die Rechtsverordnung ebenfalls durch das Parlament muss. Die Weiterbildungsinitiative gut beraten hat bereits einen Weiterbildungsnachweis gemäß IDD vorgestellt, der ab 2018 fester Bestandteil von gut beraten sein wird. </p><p>Bis Klarheit zu den neuen Weiterbildungspflicht-Regelungen besteht, wird also noch etwas Zeit vergehen. Die Initiative gut beraten verbucht aber vor möglicherweise neu entstehender Konkurrenz für sich, dass sie mit vielen Bildungsdienstleistern zusammenarbeite und den geforderten Dokumentationspflichten und Aufbewahrungsfristen bereits nachkomme. </p><p>Wer aber letztlich federführend bei Dokumentation und Kontrolle sein wird, bleibt noch offen. Die Rechtsanwaltskanzlei Wirth aus Berlin hält es für denkbar, dass die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) als Aufsicht für die Weiterbildungspflicht installiert wird. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/9AFF2EDD-8E36-41BB-9300-92BACD002778"></div>