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Unternehmensmeldungen

NÜRNBERGER stellt Weichen für Konzernumbau

Mit einer Reihe von Maßnahmen leitet die NÜRNBERGER den Umbau des Unternehmens ein. Ziel ist es, die Effizienz zu erhöhen, Kosten dauerhaft zu verringern und sich im Wettbewerb zu behaupten. 75 Mio. Euro will der Versicherer bis 2026 einsparen. Beim Personal setzt der Konzern auf Umbau statt Abbau.

Um die gesteckten Ziele des Programms „Fit für die Zukunft“ zu erreichen, leitet die NÜRNBERGER Versicherung umfassende Maßnahmen in die Wege. Der Fokus liegt dabei darauf, Aktivitäten zu verringern und Prozesse zu optimieren, um somit die Kostenlücke zum Wettbewerb zu schließen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Prozesse sollen schneller, schlanker und digitaler werden, was nicht zuletzt auch Vermittlern zugute komme.

„Wir wollen Präventionsversicherer werden, denn damit begegnen wir den zunehmenden Risiken durch Klimawandel und steigende Gesundheitskosten und sorgen dafür, dass Versicherungsschutz bezahlbar für unsere Kunden bleibt. Zuerst fangen wir im eigenen Unternehmen an, machen uns effizienter und lassen Dinge weg, die wenig Wert schaffen. Die jetzt beschlossenen Maßnahmen machen uns resilienter: für den Wettbewerb genauso wie den Fachkräftemangel“, erklärt CEO Harald Rosenberger.

Versicherer will 75 Mio. Euro bis 2026 einsparen

Konkret will die NÜRNBERGER bis zum Jahr 2026 die Kosten um 75 Mio. Euro verringern. Ziel sei es, sich fit zu machen für die Implementierung eines geschärften Geschäftsmodells, wie es in der Pressemitteilung dazu heißt. Auch für Stakeholder will das Unternehmen weiterhin von hoher Attraktivität sein.

Personalumbau: Künftig 600 Vollzeitstellen weniger

Was das Thema Personal angeht, soll der Umbau Vorrang vor einem Stellenabbau haben, um den Fachkräftemangel abzufedern. Die Nürnberger weist darauf hin, dass die Verschlankung von Prozessen und der Wegfall von Aufgaben Veränderungen im Anforderungsprofil nach sich ziehen werden. Hierfür will das Unternehmen interne Qualifizierungsmöglichkeiten anbieten. Um die Zahl der Beschäftigten im Hinblick auf anstehende Renteneintritte bis 2030 „auszubalancieren“, sollen unter anderem Teilzeitlösungen gefördert werden. Mit einem Paket mehrerer Instrumente will der Versicherer die Zahl seiner Vollzeitarbeitsplätze um rund 600 reduzieren.

Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat bezeichnet Rosenberger als intensiv und produktiv. Man habe wirkungsvolle Lösungen vereinbart und starte nun mit deren Umsetzung.

Weitere Informationen

Mehr zu den Plänen des Versicherers lesen Sie demnächst auf asscompact.de im Rahmen eines Interviews mit Andreas Politycki, Mitglied des Vorstands der NÜRNBERGER Versicherung. (tik)

Bild: © NÜRNBERGER

 

Qualitypool kooperiert mit Finanzierungsassistent24

Der Lübecker Maklerpool Qualitypool hat eine Zusammenarbeit mit Finanzierungsassistent24 gestartet. Im Rahmen der Kooperation können angebundene Vertriebspartner eine digitale Immobiliensuche nutzen und damit ihr Beratungsangebot erweitern.

Mit Finanzierungsassistent24 hat die Qualitypool GmbH einen neuen Kooperationspartner gewonnen. Die Zusammenarbeit ist zum 01.07.2024 gestartet und wurde exklusiv zu Sonderkonditionen für an den Lübecker Maklerpool angebundene Partner vereinbart. Über Finanzierungsassistent24 können Vermittler und deren Kunden ausführliche Objektdaten direkt von unterschiedlichen Quellen wie Immobilienmaklern, Tageszeitungen, Immobilienportalen usw. erhalten.

„Finanzierungsassistent24 hat uns umgehend überzeugt“, erklärt Jörg Haffner, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH. „Ein intuitives Frontend inklusive Erklärvideos ermöglicht unseren Vertriebspartnern einen schnellen Start in die Anwendung. Die Oberfläche enthält direkte Zugänge zur Europace-Technologie und zum Qualitypool-Partnerportal MYQ.

Makler haben die Möglichkeit, ihren Auftritt im Finanzierungsassistent24 zu personalisieren. Zudem gibt es eine detaillierte Auswertung des Nutzerverhaltens der Kunden, somit können Vermittler gezielt bei der Suche nach einer Immobilie unterstützen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, einige Leadstrecken sowie die Immobiliensuche selbst auf der Website des eigenen Maklerunternehmens einzubinden und somit neue Kunden zu gewinnen.

An Qualitypool angebundene Vertriebspartner erhalten Zugang zu einer Demoversion von Finanzierungsassistent24. (tik)

Bild: © Pakin – stock.adobe.com

 

Gothaer passt Produkte an neuen Höchstrechnungszins an

Zum Jahreswechsel steigt der Höchstrechnungszins vom aktuellen Wert von 0,25% auf 1,0%. Die Gothaer bietet Kunden, die jetzt Verträge abschließen, ein kostenloses Umtauschrecht in die Tarife der neuen Generation in der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung und der Altersvorsorge.

Nach drei Jahrzehnten steigt zum Jahreswechsel der Höchstrechnungszins erstmals wieder, und zwar vom aktuellen Wert von 0,25% auf dann 1,0%. Nach und nach passen Versicherer ihre Produkte an. Nun hat auch die Gothaer Änderungen bekannt gegeben. Wie auch mehrere andere Unternehmen bietet die Gothaer ein kostenloses Umtauschrecht in die neue Tarifgeneration für Verträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und in der Altersvorsorge an – für alle Vertragsabschlüsse ab dem 01.07.2024.

BU: Keine erneute Risikoprüfung bei Umstellung

Das kostenlose Umtauschrecht für in der selbstständigen BU in den ab dem 01.01.2025 gültigen Tarif bietet den Vorteil, dass sich Kunden ihren aktuellen Gesundheitszustand sichern können und gleichzeitig eine höhere BU-Rente bei gleichbleibendem Zahlbeitrag erhalten, so die Gothaer. Die Umstellung erfolgt kostenfrei und ohne erneute Risikoprüfung, alle anderen Vertragsbestandteile ändern sich nicht. Der Umtausch muss im Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 31.03.2025 beantragt werden.

Altersvorsorgeprodukte werden automatisch angepasst

Bei Produkten in der Altersvorsorge führt die Anhebung des Höchstrechnungszinses zu einem höheren garantierten Mindestrentenfaktor. Davon profitieren nicht nur Kunden mit Neuverträgen ab dem 01.07.2024, sondern auch Bestandskunden, die bereits eine GarantieRente Index als private oder betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen haben. Die Information über den höheren Rentenfaktor erreicht Versicherte automatisch mit der Jahresmitteilung. Ein Antrag auf Umstellung ist nicht erforderlich. (js)

Bild: © FAMILY STOCK – stock.adobe.com

 

SDV und Smart InsurTech: Neues in „SmartConsult“

Die SDV AG und die Smart InsurTech AG haben neue Module in ihrer gemeinsamen Produktpalette vorgestellt: die neue Sparte Sach im Vergleichsrechner „SmartConsult“, einen Lückenrechner und die Nutzung des Verbraucherschutzratings „SmartCheck“.

Im vergangenen Jahr hatten die SDV AG und die Smart InsurTech AG bereits angekündigt, dass im Vergleichsrechner „SmartConsult“ weitere Bausteine folgen sollen, wie AssCompact berichtete. Nun präsentieren beide Unternehmen neue Module. So gibt es nun einen neuen Vergleichsrechner für die Sparte Sach. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche und einer präzisen Berechnungsmethode ermöglicht der Vergleichsrechner eine effiziente Gegenüberstellung verschiedener Versicherungsprodukte, wie die Unternehmen betonen. Bei der Ergebnisseite samt Absprung in die Antragsstrecke finden Nutzer bekannte Funktionen und Oberflächen aus „Sniver“ wieder. Was in „Sniver“ berechnet wird, lässt sich dort auch als Ergebnis wiederfinden. Das Tool bleibt erhalten, es gibt keine Einschränkung.

„SmartCheck“ und neuer Lückenrechner

Als weiteres Modul in der gemeinsamen Produktpalette steht nun das Verbraucherschutz-Rating „SmartCheck“ zur Verfügung. Es ermöglicht eine umfassende Analyse und Optimierung bestehender Versicherungsverträge, wobei die Kriterien etablierter Verbraucherschutzorganisationen berücksichtigt werden, aber auch zusätzliche Leistungskriterien herangezogen werden.

Neu ist außerdem ein Lückenrechner, mit dem sich Versorgungslücken in allen Sparten ermitteln lassen. Das Tool unterstützt Vermittler, ihren Kunden eine klare Übersicht über deren Absicherungsbedarf zu verschaffen und passende Lösungen anzubieten.

Die neuen Tools stehen im vorhandenen Zugang zu SmartConsult allen Nutzern und Partnern der SDV AG zur Verfügung. (tik)

Bild: © Golden Sikorka – stock.adobe.com

 

Cleos Welt: SOS-Schutz bietet Notfallleistungen für Haustiere

Der Assekuradeur Cleos Welt hat einen SOS-Schutz für Haustiere auf den Markt gebracht. Das neue Produkt beinhaltet Assistance-Leistungen für Hunde und Katzen im Falle einer Erkrankung oder eines Notfalls. Der Schutz ist unabhängig von Alter und Vorerkrankungen der Tiere.

Uelzener-Tochter und Tierversicherungsspezialist Cleos Welt hat ihre Produktpalette um einen SOS-Schutz für Hunde und Katzen erweitert. Das neue Produkt bietet Assistance-Leistungen, wenn ein Haustier erkrankt oder einen Notfall erleidet, unabhängig vom Alter der Tiere oder etwaigen Vorerkrankungen.

Die Leistungen werden vom Partner des Assekuradeurs, ROLAND Schutzbrief, erbracht. Eingeschlossen sind beispielsweise medizinische Erstversorgung, die Organisation von Notunterkünften und Tierbetreuung sowie die Übernahme von Alltagsaufgaben wie Einkäufen inklusive Futter und Medikamenten. Die Unterstützung kann rund um die Uhr in Anspruch genommen werden.

Unbegrenzte telemedizinische Leistungen beinhaltet

Zudem können über die Kooperation mit dem digitalen Tierarztservice Pfotendoctor unbegrenzte kostenlose telemedizinische Leistungen genutzt werden. Tierarztkosten, die aufgrund eines Bisses durch fremde Hunde oder durch die Aufnahme von Giftködern entstehen, sind ebenfalls mitversichert.

Das neue Produkt sei die Antwort des Assekuradeurs auf die steigende Nachfrage für ein Versicherungsprodukt, das über die „reine Kostenübernahme hinausgeht und praktische, unmittelbare Unterstützung in kritischen Momenten bietet“, wird Head of Produkt bei Cleos Welt, Ludwig Koch, zitiert. (js)

Bild: © lordn – stock.adobe.com

 

Die Bayerische: Rekordwachstum im Leben-Neugeschäft für 2023

Die Bayerische hat ihre Bilanzkennzahlen für das vergangene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Besonderen Erfolg kann das Unternehmen in der Sparte Leben mit Rekordzahlen im Neugeschäft verzeichnen. Thema war auch das Comeback der Muttergesellschaft aus dem internen Run-off.

Die Versicherungsgruppe die Bayerische ist mit ihren Geschäftszahlen für das vergangene Jahr zufrieden. In einer digitalen Pressekonferenz gab das Unternehmen diese Woche seine Ergebnisse für das Jahr 2023 bekannt. Demnach stiegen die Brutto-Beitragseinnahmen der Versicherungsgruppe um rund 17% auf 914 Mio. Euro. Dabei konnte das Unternehmen in allen Sparten Wachstum verzeichnen.

Vor allem im Neugeschäft in der Lebensversicherung können sich die Zahlen sehen lassen: Hier erreichte die Bayerische mit rund 1,7 Mrd. Euro Beitragssumme im Neugeschäft ein Rekordwachstum von 31,4%. Die gebuchten Bruttoeinnahmen der beiden Leben-Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a G. (BBVL) und der BL die Bayerische Lebensversicherung AG (BL) stiegen um insgesamt 19%. Das Wachstum sei vor allem auf die beiden Schwerpunkte Altersvorsorge, getragen vom der Unternehmenstochter Pangaea Life, und Biometrie, getragen von dem neu auf den Markt gebrachten BU-Produkt, zurückzuführen. Auch im ersten Halbjahr des laufenden Jahres liege man auf dem Rekordniveau des Vorjahres heißt es während der Veranstaltung.

Unternehmen setzt in wettbewerbsintensiver Komposit-Sparte auf Kooperationen

In der Komposit-Sparte hat das Unternehmen ein schwieriges Jahr hinter sich. Dabei sei man von den gleichen Herausforderungen betroffen wie die größeren Player der Branche auch: Umstände wie die Inflation und die Häufung von Elementarereignissen machen das umkämpfte Umfeld noch herausfordernder.

Gegenüber dem Vorjahr konnte die BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG jedoch um 11% wachsen und ihre gebuchten Beiträge auf 225 Mio. Euro steigern. Das Neugeschäft kletterte um 8% auf 47,3 Mio. Euro. Hier setzt das mittelständische Unternehmen vor allem auf Kooperationen mit anderen Versicherern. Als Beispiel nannte die Bayerische unter anderem eine strategische Partnerschaft mit einem Rückversicherer in der Kfz-Versicherung.

Pangaea Life: Fondsvolumen wächst fast um Hälfte

Beim nachhaltigen Investment Manager Pangaea Life wuchs das Fondsvolumen der Sachwerte-Fonds im Jahr 2023 um 48% auf 723 Mio. Euro. Die Beitragssumme im Neugeschäft stieg um 51% auf 649 Mio. Euro. Die Jahresrendite der Fonds Blue Energy lag für 2023 bei 4,4%, für Blue Living bei 6,8%.

Comeback aus dem Run-off „Meilenstein“ für die Branche

Neben den Bilanzkennzahlen wurde während der Veranstaltung auch das Comeback der Muttergesellschaft der Bayerischen nach 15 Jahren im internen Run-off thematisiert. Seit Anfang Juli schreibt sie unter dem neuen Namen „BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a. G.“ wieder Neugeschäft. Die Konzernmutter, unter dem Namen „Bayerische Beamten Lebensversicherung“ befand sich seit dem Jahr 2009 im internen Run-off, nachdem sie in Folge der Finanzkrise im Jahr 2008 in Schieflage geraten war. Durch die „strategischen Maßnahmen der Einstellung des Neugeschäfts und ein striktes Kostensenkungsprogramm“ konnte die Konzernmutter die Schwierigkeiten überwinden und ist seit 2012 unter der Marke „die Bayerische“ am Markt unterwegs.

Die Rückkehr zum Neugeschäft zum Monatsanfang sei ein „Meilenstein für die Versicherungsbranche und das Modell des internen Run-offs“. Man sei „gespannt“, wie das Comeback verlaufen werde, so Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe. „Wir holen unser Mutterschiff aus dem Trockendock und setzen es wieder aufs Wasser. Wir sind bereit, die Herausforderungen anzunehmen und unseren Beitrag zur Stärkung der Gruppe zu leisten.“

Dabei werden die beiden Lebensversicherer der Gruppe, die Mutter BY und die Tochter BL, mit unterschiedlichen Schwerpunkten am Markt agieren. Während sich die Konzernmutter auf die Absicherung biometrischer Risiken konzentrieren wird, legt die Konzerntochter BL den Augenmerk auf Altersvorsorgeprodukte mit nachhaltigem Fokus. (js)

Bild: © die Bayerische, v.l.n.r.: Martin Gräfer, Dr. Herbert Schneidemann, Thomas Heigl, Vorstand von die Bayerische

 

Vier Industrieversicherungsmakler fusionieren zur „GGW GmbH“

Die Industrieversicherungsmakler Burmester, Duncker & Joly (BDJ), Gayen & Berns Homann (GBH), Gossler, Gobert & Wolters (GGW) und von Rauchhaupt & Senftleben (vR&S) schließen sich zusammen. Künftig treten die Traditionsunternehmen gemeinsam unter der Marke GGW auf.

Nachdem die vier Hamburger Traditionsmakler bereits partnerschaftlich unter dem Dach der GGW Group zusammengearbeitet haben, kommt es nun zur Fusion: Aus den Industrieversicherungsmaklern Burmester, Duncker & Joly (BDJ), Gayen & Berns Homann (GBH), Gossler, Gobert & Wolters (GGW) und von Rauchhaupt & Senftleben (vR&S) wird ein Unternehmen, das als GGW GmbH firmieren wird. Der organisatorische und gesellschaftsrechtliche Zusammenschluss der vier Partner soll im Laufe des Jahres 2025 erfolgen.

Achtköpfige Führungsmannschaft

Das Führungsteam der zukünftigen GGW GmbH bilden die Geschäftsführer der vier zusammengeschlossenen Maklerunternehmen: Carsten Büttner, Claas Hußmann, Malte Mengers, Justus Mengers, Constantin von Rauchhaupt, Johannes von Rauchhaupt, Philipp Ritterhoff und Emanuel Wessel. 

Neben der Geschäftsführung wird ab 2025 ein beratendes GGW Senior Advisory Board ins Leben gerufen. Dieses wird von den langjährigen geschäftsführenden Gesellschaftern der Gossler, Gobert & Wolters Gruppe sowie der Burmester, Duncker & Joly Gruppe, Sebastian Jochheim und Dr. John Paschen, angeführt. Mitglieder des Gremiums werden außerdem die langjährigen Geschäftsführer von Gayen & Berns Homann, Michael Börger und Andreas Tiefenbacher.

Kontinuität im Fokus

Die freundschaftliche interne Zusammenarbeit zwischen den Häusern, die gemeinsame Betreuung der Kunden sowie die koordinierte Ansprache der Versicherungspartner werde kontinuierlich vorangetrieben, wie es in der Pressemitteilung der Unternehmen heißt. „Die neue Partnerschaft setzt auf Kontinuität – als Verpflichtung und aus Verbundenheit gegenüber unseren langjährigen Kunden. Wir werden auch weiterhin mit kurzen Wegen und dynamischen Entscheidungsstrukturen den gewohnten Fokus auf unsere Kunden richten“, erklärt Emanuel Wessel von Gossler, Gobert & Wolters.

„Mit dem Zusammenschluss und dem gemeinsamen Auftritt unter der Marke GGW bauen wir unsere Marktposition und die Vorteile für unsere Kunden aus, indem wir die Vorzüge eines mittelständischen Maklers mit der Schlagkraft eines großen Players kombinieren“, sagt Malte Mengers von Gayen & Berns Homann.

GGW will an Agilität zulegen 

Mit der Fusion will GGW an Agilität und Innovationstempo gewinnen. „Durch die Weiterentwicklung unserer Technologien und die gemeinsame Fachkenntnis können wir unsere Servicequalität weiter steigern“, unterstreicht Constantin von Rauchhaupt. Der einheitliche Auftritt unter der Marke GGW sei der richtige Schritt, um gemeinsame Werte unter einer starken Traditionsmarke zusammenzuführen.

Über die GGW GmbH und die GGW Group

Die zukünftige GGW GmbH und ihre Tochtergesellschaften werden mit mehr als 650 Mitarbeitern an rund 15 Standorten in ganz Deutschland vertreten sein. Die GGW GmbH ist eine Tochtergesellschaft der LEADING BROKERS UNITED GmbH.

Bei der 2020 gegründeten GGW Group handelt es sich um einen Zusammenschluss inhabergeprägter Versicherungsmakler, gebündelt unter der Dachmarke LEADING BROKERS UNITED, und Assekuradeure, gebündelt unter der Dachmarke WECOYA UNDERWRITING. Die Gesellschaft hat bislang mehr als 60 Partnerunternehmen und über 1.700 Mitarbeiter. (tik)

Bild: © GGW

 

Übernahme der start:bausparkasse durch Wüstenrot vollzogen

Die Wüstenrot Bausparkasse ist neue Eigentümerin der start:bausparkasse in Deutschland. Bereits Ende 2023 wurde über die Unterzeichnung des Kaufvertrags berichtet. Mit Zulassung durch die Aufsichtsbehörden ist nun der Eigentumsübergang erfolgt. Zudem kooperiert Wüstenrot künftig mit der Südwestbank AG.

Bereits im Dezember 2023 war bekannt geworden, dass die österreichische BAWAG P.S.K. die start:bausparkasse AG in Deutschland – ehemals Deutscher Ring Bausparkasse – an die Wüstenrot Bausparkasse AG verkauft (AssCompact berichtete). Über den Kaufpreis haben die beteiligten Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Mit der Übernahme der start:bausparkasse in Deutschland will die zur Wüstenrot & Württembergische-Gruppe gehörende Wüstenrot ihre Position als Kooperations-Bausparkasse weiter stärken. Nachdem die Aufsichtsbehörden nun ihre Zulassung erteilt haben, ist am 01.07.2024 der Eigentumsübergang (Change of Control) erfolgt und die Übernahme damit vollzogen.

Parallel hat Wüstenrot zum 01.07.2024 eine langfristige, exklusive Kooperation mit Südwestbank AG gestartet, die ebenfalls zur BAWAG P.S.K. gehört. (tik)

Bild: © fidaolga – stock.adobe.com

 

wefox verabschiedet sich vom deutschen Markt

Mit frischem Kapital strukturiert sich wefox um. Künftig will das Unternehmen seine Marktposition in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz weiter ausbauen. Aus Deutschland wird sich wefox zurückziehen. CEO Mark Hartigan soll bis mindestens Jahresende seine geschäftsführende Funktion fortsetzen.

In den vergangenen Wochen war in den Medien von einer drohenden Insolvenz von wefox oder auch einem möglichen Verkauf die Rede. Nun hat sich das Unternehmen zu seiner Neuausrichtung geäußert. Im Zuge einer außerordentlichen Generalversammlung hat das Unternehmen seine künftigen Pläne zur Umstrukturierung mitgeteilt. In Zukunft werde sich wefox nur noch auf Märkte konzentrieren, in denen es „profitable Geschäfte von kritischer Größe“ macht oder innerhalb der nächsten zwölf Monate erzielen wird. In diesem Zusammenhang will das Unternehmen seine führenden Marktpositionen in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz weiter ausbauen. Wie wefox weiter angekündigt hat, wird es sich aus dem deutschen Markt zurückziehen.

Italien soll eine Kernposition im Geschäftsportfolio bleiben, aber eine Transformation durchlaufen, um die Rentabilität zu steigern. Zudem soll der Fokus der Technologieentwicklung auf der Stärkung lokaler Vertriebsplattformen liegen anstatt auf einer übergreifenden Technologieplattform. Deshalb schließt wefox seine Technologiezentren in Spanien und Frankreich.

Frisches Kapital von Investoren für Neuausrichtung

Bereits in den vergangenen Monaten hat wefox seine Bemühungen verstärkt, eine „widerstandsfähigere und effizientere Organisation“ aufzubauen, wie es in der Unternehmensmitteilung heißt. Weiter hat wefox mitgeteilt, die Investoren hätten frisches Kapital in Höhe von 25 Mio. Euro bereitgestellt, um die laufenden Umstrukturierungsbemühungen zu unterstützen. Weiteres Kapital soll aus dem zusätzlichen Verkauf nicht zum Kerngeschäft gehörender Vermögenswerte kommen. Derzeit werde an einer neuen Strategie gearbeitet, um wefox mittelfristig als führendes, technologiegestütztes Versicherungsvertriebsunternehmen zu positionieren.

Versicherungsträger kein Teil des Kerngeschäfts von wefox mehr

Die neue Ausrichtung hat auch zur Folge, dass die wefox Insurance AG als Versicherungsträger nicht mehr zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören wird. Weiter heißt es dazu, verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des Versicherungsunternehmens seien erfolgreich umgesetzt worden und die wefox Insurance AG werde weiterhin Unterstützung von der Gruppe erhalten. Darüber hinaus strebe die wefox Insurance AG aktiv die Veräußerung ausgewählter Portfolios an, die nicht mit ihrer zukünftigen Risikobereitschaft im Einklang stehen. Den Auftakt bildet der Verkauf des polnischen Portfolios.

Künftig schlankeres Management, CEO bleibt im Amt

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll das Managementteam verkleinert werden, Konzernfunktionen wurden reduziert. Mehrere Mitglieder der Geschäftsführung und des leitenden Führungsteams von wefox, darunter Group CFO Jon Wismer, nehmen in den kommenden Monaten ihren Hut.

Bei der Generalversammlung der wefox Holding AG wurden alle aktuellen Mitglieder des Verwaltungsrats, die sich zur Wiederwahl stellten, bestätigt. Neu im Verwaltungsrat sind Nikolaus Frei und Richard Watts. Mark Hartigan, der wieder in den Verwaltungsrat gewählt wurde und seit März als Executive Chairman fungiert, soll seine geschäftsführende Funktion mindestens bis zum Jahresende weiter ausüben. (tik)

Bild: © buraratn – stock.adobe.com

 

Altersvorsorge: Continentale mit neuem Fondsanalyse-Tool

Die Continentale bietet ab sofort ein neues Instrument, das die Beratung zur fondsgebundenen Altersvorsorge vereinfachen soll. Das neue Fondsanalyse-Tool verfügt über mehr Funktionen als das bisherige. Nun gibt es beispielsweise eine Detailanalyse der Depots und es lassen sich individuelle Fondslisten anlegen.

Bei der fondsgebundenen Altersvorsorge kommt es auf eine passende Fondsauswahl und -analyse an, die zudem einfach zu handhaben sein sollte. Die Continentale hat ein neues Tool zur Fondsanalyse gestartet, das mehr Funktionen bietet als das bisherige und die Beratung somit einfacher machen und die Qualität verbessern soll.

Das Tool basiert auf der Ratingplattform des Finanzinformations- und Analyseunternehmens Morningstar und ist auf die Ansprüche der Continentale zugeschnitten. Über einen Start-Button erhalten Nutzer zunächst eine Gesamtübersicht aller Fonds. Um auf die entsprechende Fondsauswahl der jeweiligen Tarife zugreifen zu können, braucht es lediglich wenige Angaben.

Detailanalyse der Depots, individuelle Fondslisten, mehr Filter

Zu den Neuerungen des Tools gehören auch die Detailanalyse der Depots, unter anderem mit Nachhaltigkeitsmerkmalen, aktuellen Wertentwicklungen, Gebühren sowie Angaben zu Risiko und Rating. Außerdem haben Nutzer die Möglichkeit, individuelle Fondslisten anzulegen oder Fonds im Renditevergleich gegenüberzustellen. Zudem hat das Tool mehr Filter als bislang, mit denen Vermittler die persönlichen Kriterien eines Kunden in die Analyse einfließen lassen können.

Nachhaltigkeitspräferenzabfrage erweitert

Neues gibt es auch bei der erforderlichen Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen. Hierbei haben Kunden die Möglichkeit zu wählen, welche Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Investitionsentscheidungen greifen sollen. Auf Fondsebene lässt sich nun nach noch spezifischeren ESG-Kriterien filtern, wie etwa nach Einzel-PAI-Werten wie Treibhausgasemission, Biodiversität und CO2-Fußabdruck. Zur Unterstützung dienen dabei ein Nachhaltigkeitsfilter, der die passende Fondsauswahl selektiert, und das Fondsanalyse-Tool. Das Werkzeug zeigt die konkreten Merkmale der Investmentfonds im Reiter „Nachhaltigkeit“ oder im jeweiligen ESG-Factsheet. (tik)

Bild: © Urupong – stock.adobe.com