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Unternehmensmeldungen

Exklusiv: Vorstandsetage der Haftpflichtkasse vor Umbau

Generationswechsel eingeleitet. Die Vorstandsetage des Maklerversicherers steht vor einer personellen Neuaufstellung. Roland Roider legt sein Mandat zum Ende des Jahres nieder, mit ihm werden auch Torsten Wetzel und Rolf Saalfrank das Gremium verlassen. Die Nachfolge steht fest, kann aber noch nicht genannt werden.

Die Vorstandsetage der Haftpflichtkasse steht vor einem Generationswechsel. Denn Roland Roider, seit 2012 im Vorstand und seit 2019 Vorstandsvorsitzender der Haftpflichtkasse, hat seinen vorzeitigen Rückzug beim Versicherer zum Ende dieses Jahres angekündigt. Dies geht aus Informationen hervor, die dem Fachmagazin AssCompact exklusiv vorliegen.

Transformationsprogramm auf Kurs

Dabei verkündete der Maklerversicherer mit Sitz im südhessischen Roßdorf zuletzt erfolgreiche Geschäftszahlen. So verbuchte der Anbieter mit einem Ergebnis von 28,5 Mio. Euro vor Steuern (+18%) und einem Plus von fast 13 Mio. Euro beim Bruttoprämienvolumen (insgesamt 256 Mio. Euro) ein erfolgreiches Geschäftsergebnis 2023. „Als Vorstandsvorsitzender gibt es eigentlich keinen besseren Zeitpunkt, um den Staffelstab an eine neue Generation zu übergeben“, sagte Roider im Gespräch mit AssCompact. Das Haus habe 2022 mit „Gemeinsam exzellent 2025“ ein Zukunfts- und Transformationsprogramm initiiert, das dabei ist, seine Ziellinie zu überqueren. Roider wollte die Nachfolgefrage frühzeitig anstoßen und aktiv dabei unterstützen. „Ich habe daher den Aufsichtsrat gebeten, meinen Vertrag vorzeitig zum Jahresende zu beenden“, so Roider.

Generationswechsel im Vorstand

„Mit der vorzeitigen Beendigung des Mandats von Herrn Roider sah der Aufsichtsrat den richtigen Zeitpunkt gekommen, den Generationswechsel im Vorstand zu vollziehen, und hat sich mit Torsten Wetzel und Rolf Saalfrank einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung ihrer Verträge geeinigt. Der Aufsichtsrat dankt allen Vorständen für ihre herausragenden Leistungen und ihren großen Anteil am Erfolg der Haftpflichtkasse“, sagte ein Sprecher des Aufsichtsrats. Die Haftpflichtkasse werde mit einem komplett neuen Vorstandsteam ins kommende Jahr 2025 starten. Die Nachbesetzung des Vorstandsvorsitzes stehe unmittelbar bevor, einen Namen wollte der Sprecher jedoch noch nicht nennen.

Erfolgreiche Dekade

Roiders Nachfolger übernimmt ein „gut bestelltes Haus“. Unter seine Ägide fielen strategische Partnerschaften mit der BCA oder der vfm, aber auch das breitere Engagement für die Maklerschaft über die Deutsche Makler Akademie oder die Etablierung des Jungmakler Awards. Er hat mit dem neuen Vorstandsressort „Digitalisierung und Technik“ die Haftpflichtkasse auf Zukunftskurs gebracht und das Thema Nachhaltigkeit in die Aufbauorganisation integriert. Offen bleibt, wohin es Roider nach der Haftpflichtkasse verschlagen wird. „Zunächst werde ich alles dafür tun, im Sinne der Haftpflichtkasse, unserer Kunden und Vertriebspartner sowie aller Mitarbeiter einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten“, betont Roider im Gespräch mit AssCompact.

Bild: © Die Haftpflichtkasse

 

Neues IVFP-Tool für die Beratung zur Altersvorsorge

Um Kunden die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge aufzuzeigen, können Berater nun den neuen „IVFP Pilot“ nutzen. Mithilfe von KI-Technologie kann die Produktwahl für ähnliche Profile wie die des jeweiligen Kunden ermittelt werden. Damit soll der Kunde mehr Sicherheit erhalten.

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat den neuen „IVFP Pilot“ in der Beratungssoftware fairadvisor.net gestartet. Das Tool mit KI-Technologie unterstützt Berater, Kunden anschaulich zu vermitteln, dass sie zusätzlich in eine Altersvorsorge investieren sollten.

Vom IVFP heißt es dazu, dass aufgrund der Komplexität des Themas Altersvorsorge und weil die positiven Effekte erst im Rentenalter sichtbar werden, Kunden häufig die letzte Überzeugung fehle, die richtige Entscheidung zu treffen. Hier könne es hilfreich sein zu sehen, wie andere Menschen ähnliche Probleme gelöst haben. Hier lässt sich mit dem „IVFP Pilot“ ansetzen.

Kundenzufriedenheit erhöhen

Anhand weniger persönlicher Angaben ermittelt das Tool in Prozent, wie wahrscheinlich es ist, dass Kunden mit einem ähnlichen Profil eines der vorgeschlagenen Produkte gewählt haben. Das trägt dazu bei, die Sicherheit und Zufriedenheit bei den Kunden zu erhöhen und kann laut IVFP zu einer erhöhten Abschlusswahrscheinlichkeit und einer geringeren Stornoquote verhelfen. Außerdem verringert sich die Beratungszeit, da Kunden auf Grundlage ihrer persönlichen Eingaben individuelle Vorschläge erhalten und dem Ergebnis eine hohe Objektivität zugestehen, wie es vom IVFP weiter heißt. (tik)

Bild: © Wasan – stock.adobe.com

 

MRH Trowe übernimmt weiteren Spezialmakler

Die Maklergruppe MRH Trowe stärkt das Geschäftsfeld Finance mit dem Zukauf der Dannenberg Versicherungsmakler GmbH. Damit erweitert MRH Trowe die regionale Präsenz in der Beratung der Zielgruppen Bau, Maschinen- und Anlagenbau sowie rechts- und wirtschaftsberatende Berufe.

Erst vor wenigen Wochen hat MRH Trowe zunächst den Erwerb der Hansekontor Maklergesellschaft und kurze Zeit später den des Spezialmaklers VIA Delcredere bekannt gegeben, um den Bereich „Finance“ strategisch auszubauen. Nun hat die Maklergruppe mit der Dannenberg Versicherungsmakler GmbH ein weiteres Vermittlerunternehmen übernommen. Durch die Akquisition gewinnt MRH Trowe personelle Ressourcen und erweitert die regionale Präsenz in der Beratung der Zielgruppen Bau, Maschinen- und Anlagenbau sowie rechts- und wirtschaftsberatende Berufe.

„Mit der Investition in Hansekontor und VIA Delcredere haben wir unser Geschäftsfeld Finance erfolgreich erweitert. Die Zusammenarbeit mit den Experten von Dannenberg wird diese Kompetenz weiter vertiefen. Dies ermöglicht es uns, unseren ganzheitlichen, branchenorientierten Beratungsanspruch zu erfüllen“, sagt Ralph Rockel, Vorstandssprecher von MRH Trowe.

Die Dannenberg Versicherungsmakler GmbH ist spezialisiert auf Kautionsversicherungen sowie betriebliche Haftpflichtversicherungen und hat Standorte in Dresden und München. Somit erweitert MRH Trowe auch die Präsenz in Sachsen und Bayern. Zudem bietet Dannenberg Spezialkonzepte, vor allem in der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Wirtschaftsprüfer sowie rechts- und steuerberatende Berufe.

Gerhard Zehnter, der Geschäftsführer von Dannenberg, bleibt im Unternehmen und wirkt beim weiteren Ausbau des Finance-Segments mit. Die Übernahme gilt rückwirkend zum 01.01.2024. Über Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. (tik)

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Bild: © Gudellaphoto – stock.adobe.com

 

Targobank will in Baufinanzierung einsteigen

Die Targobank nimmt den Bereich Baufinanzierung ins Visier. Der Einstieg in diesen Markt soll einem Medienbericht zufolge 2026 erfolgen. Hierfür hat sich das Unternehmen Fachkräfte von der Konkurrenz geholt. Und auch im Bereich Versicherungen gibt es Neuigkeiten.

Wie das Handelsblatt mitteilt, will die Targobank künftig in der Baufinanzierung mitmischen. Dies hat Isabelle Chevelard, Chefin der Targobank, gegenüber dem Medium erklärt. Denn der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung sei nun mal für viele Kunden die größte Anschaffung in deren Leben. Was den Startzeitpunkt betrifft, ist vom Jahr 2026 die Rede. Weiter heißt es beim Handelsblatt, die Bank habe 80 Fachkräfte von der Konkurrenz abgeworben. Außerdem seien interne Weiterbildungen geplant.

Aktuell herausfordernde Marktsituation

Laut Chevelard ist sich das Unternehmen des Risikos durchaus bewusst. Die Baufinanzierung im aktuellen Zinsumfeld sei schwierig. Man sei vorsichtig und wolle keine Risiken eingehen. Bei der Targobank rechnet man aber damit, dass sich der Markt wieder erholen wird, sobald die Notenbanken die Leitzinsen senken.

Versicherungen für Privatpersonen 

Außerdem kündigt die Bank gegenüber dem Handelsblatt ein weiteres Projekt an: So baut die Crédit Mutuel Alliance Fédérale über ihre französische Versicherungstochter, die Assurances du Crédit Mutuel, ein Versicherungsgeschäft in Deutschland auf. Derzeit würden die Akkreditierungsverfahren vor den Aufsichtsbehörden. Man arbeite bereits an Produkten wie Lebensversicherung, Unfallversicherung, Kreditkartenversicherung und Angebote für die Absicherung von Krediten. (tik)

Bild: © Comofoto – stock.adobe.com

 

Summitas übernimmt weiteres Maklerunternehmen

Die Summitas Gruppe hat die in Essen ansässige Wolf Assekuranz Service GmbH erworben. Mit dem Zukauf des Maklerunternehmens stärkt die Gruppe ihre Präsenz in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um die insgesamt zwölfte Transaktion von summitas zum strategischen Ausbaus des Portfolios.

Erst vor Kurzem hat die Summitas Gruppe den Erwerb des Versicherungs- und Finanzmakler Seeliger & Co. GmbH mit Sitz in Eichenau bei München bekannt gegeben, wie AssCompact berichtete. Nun hat die Gruppe erneut zugekauft. Mit der Übernahme der Wolf Assekuranz Service GmbH baut Summitas die Präsenz in Nordrhein-Westfalen weiter aus und vergrößert sowohl das Produkt- als auch das Kundenportfolio. Wie Summitas weiter mitteilt, markiert der Erwerb des Versicherungsmaklers mit Sitz in Essen die zwölfte Transaktion der Gruppe im Zuge des konsequenten strategischen Ausbaus ihres Portfolios.

Die Wolf Assekuranz Service GmbH ist regional im Bereich der gewerblichen Versicherungs- und Finanzdienstleistung tätig und spezialisiert auf Kunden der Immobilien- und Facility-Services-Branche.

„Mit der Wolf Assekuranz Service GmbH machen wir einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen der Umsetzung der Summitas Strategie und schärfen unser Profil im Westen Deutschlands. Mit Peter Plaß und seinem Team haben wir unsere Kompetenz im Bereich der kundenzentrierten Gewerbeversicherung verstärkt“, erklärt Lutz Richter, CEO der Summitas Gruppe. „Mit der Summitas Gruppe habe ich die richtige Plattform gefunden, um die Wolf Assekuranz Service GmbH in den nächsten Jahren kundenzentriert und dynamisch weiterzuentwickeln“, sagt Peter Plaß, Chef der Wolf Assekuranz Service GmbH. (tik)

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Bild: © Оксана – stock.adobe.com

 

Versicherungskammer baut Vorstand um

Der Konzern Versicherungskammer stellt sich im Vorstand neu auf. Dr. Robert Heene und Barbara Schick scheiden altersbedingt aus dem Gremium aus. Katharina Jessel und Dr. Markus Juppe rücken nach. Bei den Vorständen Klaus G. Leyh und Isabella Martorell Naßl ändern bzw. erweitern sich die Aufgaben.

Stühle rücken bei der Versicherungskammer: Der Konzern hat angekündigt, die Geschäftsverteilungen und Verantwortlichkeiten im Vorstand anlässlich des altersbedingten Ausscheidens der beiden Vorstandsmitglieder Dr. Robert Heene und Barbara Schick neu zu regeln. Dr. Robert Heene, Vorstand für den Bereich Lebensversicherung, scheidet zum Jahresende aus dem Gremium aus. Er ist seit 1996 bei der Versicherungskammer und seit rund 20 Jahren mit Vorstandsmandaten betraut. Die Amtszeit von Barbara Schick, stellvertretende Vorsitzende des Vorstands und verantwortlich für den Bereich Komposit, läuft Ende März aus. Schick ist seit 1991 für die Versicherungskammer tätig – seit gut 15 Jahren mit Vorstandsmandaten in den Unternehmen des Konzerns.

Neues Ressort „Personenversicherung“ unter Leitung von Klaus G. Leyh

Zum 01.01.2025 führt die Versicherungskammer auf Holdingebene mit der Gründung des Ressorts „Personenversicherung“ die Kranken-, Pflege- und Reiseversicherung mit der Lebensversicherung zusammen. Durch die Bündelung der Vorsorgethemen könne der Konzern noch besser auf die notwendigen gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren, wie es vonseiten des Unternehmens heißt. Verantwortlicher Vorstand für das neue Ressort wird Klaus G. Leyh, der seit 2014 für den Bereich Vertrieb und Marketing zuständig ist.

Katharina Jessel verantwortet das Ressort „Marketing und Vertrieb“

Das Ressort „Marketing und Vertrieb“ im Konzern Versicherungskammer leitet ab 2025 Katharina Jessel. Sie verantwortet seit 2021 als Vorständin den Vertrieb für die bundesweit tätigen Kranken-, Pflege- und Reiseversicherer des Konzerns. 2022 hat Jessel zusätzlich ein Vorstandsmandat beim digitalen Versicherer BavariaDirekt übernommen. Vor ihrem Eintritt in den Konzern Versicherungskammer bekleidete die 49-Jährige verschiedene Führungspositionen bei der Allianz und der Zurich.

Bereich Schaden künftig im Ressort „Operations Kundenmanagement“

Mit dem erweiterten Ressort „Operations Kundenmanagement“ rückt die Versicherungskammer die ganzheitliche Kundenreise noch stärker in den Mittelpunkt. Hierfür wird ab April 2025 der Bereich Schaden in dieses Ressort eingebunden. Isabella Martorell Naßl wird das erweiterte Ressort auch künftig leiten. Die 56-Jährige ist seit über 25 Jahren für die Versicherungskammer tätig und hat seit 2022 auf Konzernebene den Vorstandsvorsitz für die Kranken- und Reiseversicherung inne.

Dr. Markus Juppe folgt als Vorstand Komposit auf Barbara Schick

Zum 01.04.2025 übernimmt Dr. Markus Juppe von Barbara Schick die Verantwortung für das Ressort Komposit. In seiner fast 20-jährigen Laufbahn im Konzern war Juppe mit mehreren Fach- und Führungsaufgaben betraut. Seit 2021 ist er Vorstandsmitglied des digitalen Versicherers BavariaDirekt und leitet zudem seit mehreren Jahren die Unternehmensentwicklung.

Prof. Dr. Frank Walthes, Vorsitzender des Vorstands des Konzerns Versicherungskammer, freue sich, ab 2025 mit dem bewährten Vorstandsteam in neuen Rollen und Aufgaben die Geschicke des öffentlichen Versicherers zu lenken, wie das Unternehmen weiter mitteilt. (tik)

Bild: © Versicherungskammer Bayern

 

Mr-Money mit Neuzugang für die BiPRO-BOX

Neues von Mr-Money: Die in Zweibrücken ansässige Assekuradeur ASKUMA AG ist jetzt an die BiPRO-BOX des Softwarehauses angebunden. Damit wurde der Nutzungskreis des Automatisierungstools für Maklerbüros weiter ausgebaut. Insgesamt sind nun 122 Gesellschaften angeschlossen.

Der Kreis der an die BiPRO-BOX von Mr-Money angebundenen Gesellschaften wächst: Mit der ASKUMA AG hat das Softwarehaus ein weiteres Unternehmen an sein Automatisierungstool für Maklerbüros angeschlossen.

Der Assekuradeur aus Saarbrücken mit über zwanzigjähriger Erfahrung setzt seinen Fokus auf internetbasierte Lösungen im Bereich Sach und arbeitet ausschließlich mit Versicherungsvermittlern zusammen. Makler, die für die ASKUMA tätig werden, können das Dienstleistungsangebot des Assekuradeurs nutzen und von einer digitalen Antragseinreichung oder auch einer haftungssicheren Bestandsverwaltung profitieren.

Mit dem Neuzugang der ASKUMA AG umfasst der Kreis der Unternehmen, die an die BiPRO-BOX angeschlossen sind, nun 122 Gesellschaften. Wie Mr. Money betont, lassen sich insbesondere im Zusammenspiel mit der PDF-BOX des Softwarehauses Möglichkeiten zur automatischen Aufbereitung von Dokumenten und einer umfassenden Digitalisierung. (tik)

Bild: © Sunisa – stock.adobe.com

 

Assekuradeur launcht neue Tierhalterhaftpflicht für Exoten

Die Haltung von exotischen Tieren wie Giftfröschen und -schlangen geht mit Risiken einher, die von der Privathaftpflicht häufig nicht gedeckt sind. Der Assekuradeur Cleos Welt hat nun eine neue Tierhalterhaftpflichtpolice für Exoten auf den Markt gebracht.

Cleos Welt, Assekuradeur und Tochterunternehmen der Uelzener Versicherungen, erweitert sein Produktportfolio um eine spezielle Haftpflichtversicherung für private Halter von exotischen Tieren. Die Police bietet Schutz vor möglichen Schadenersatzansprüchen bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden durch Giftschlangen, Riesenschlangen, Skorpione, Vogelspinnen oder andere ungewöhnliche Tierarten. Neben gängigen exotischen Haustieren deckt die Versicherung auch weniger verbreitete Arten wie Alpakas, Wildziegen, Wildschafe und Wildvögel ab. Liebhaber von Fröschen, Fischen, Korallen und Cephalopoden finden hier ebenfalls den passenden Versicherungsschutz.

Schutz der Privathaftpflicht genügt häufig nicht

Die Haltung von giftigen oder potenziell gefährlichen Tieren wird in immer mehr Bundesländern gesetzlich geregelt, erinnert der Assekuradeur. In einigen Fällen bestehe eine Pflichtversicherung, insbesondere für die Abdeckung von Such- und Bergungskosten. Gleichzeitig seien exotische Tiere in vielen Privathaftpflichtversicherungen nicht oder nur eingeschränkt versichert und erfüllen oft die gesetzlichen Vorgaben nicht.

„Wir sind eine der wenigen Anbieter einer Haftpflichtversicherung für exotische Tiere auf dem Deutschen Markt“, erklärt Ludwig Koch, Head of Product bei Cleos Welt. „Wir verstehen die Herausforderungen und Risiken, die mit der Haltung außergewöhnlicher Tiere verbunden sind, und bieten mit unserem neuen Produkt eine umfassende Lösung, die Sicherheit und Schutz gewährleistet.“

Tierhalter können sich ab sofort über das neue Versicherungsangebot informieren und ihre exotischen Tiere online, schnell und digital versichern, heißt es von Cleos Welt. Für Kooperationspartner können außerdem Whitelabel- oder Embedded Insurance-Lösungen zur Verfügung gestellt werden. (as)

Bild: © Al Carrera – stock.adobe.com

 

BaFin veröffentlicht PKV-Sterbetafel 2025

Die Sterbetafeln bilden eine wichtige Kalkulationsgrundlage für die Versicherer in der privaten Krankenversicherung. Die Finanz- und Versicherungsaufsicht BaFin hat nun die aktuelle PKV-Sterbetafel 2025 veröffentlicht.

Die Finanz- und Versicherungsaufsicht BaFin hat die PKV-Sterbetafel 2025 veröffentlicht. Die Sterbetafel basiert dabei auf den aktualisierten Berechnungen des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband). Und laut BaFin unterscheiden sich die Sterbewahrscheinlichkeiten nur sehr geringfügig von den bisher gültigen Werten der Sterbetafel PKV-2024.

Sterbetafel ist für neue Tarife zu verwenden

Die Sterbetafeln verwenden die allgemein gültigen aktuariellen Begrifflichkeiten. Demnach entspricht qx bzw. qy der Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann bzw. eine Frau im nächsten Lebensjahr verstirbt. Dazu erläutert die BaFin ein Beispiel: Aus der Gruppe der heute 30-jährigen Männer werden von einer Million Männern 288 das 31. Lebensjahr nicht erreichen (qx=0,000288); aus der Gruppe der 30-jährigen Frauen werden von einer Million Frauen 176 das 31. Lebensjahr nicht erreichen (qy=0,000176).

Die Finanzaufsicht BaFin geht davon aus, dass die Unternehmen die neue Sterbetafel PKV 2025 berücksichtigen, wenn sie ab dem 01.01.2025 neue Tarife einführen oder Prämien anpassen – es sei denn, Besonderheiten des Bestandes oder von Teilbeständen erfordern noch vorsichtigere Annahmen. In jedem Fall seien die bei der Auswahl der angesetzten Sterbetafel zugrunde gelegten Erwägungen in den jeweiligen technischen Berechnungsgrundlagen in angemessener Weise zu dokumentieren, heißt es von der Aufsichtsbehörde.

Die Sterbetafel steht hier zum Download zur Verfügung. (as)

Bild: © nmann77 – stock.adobe.com

 

Wohngebäudeversicherung: SHB und Enzo kooperieren

Die SHB Allgemeine Versicherung startet eine Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Start-up Enzo im Bereich der Wohngebäudeversicherung zur Früherkennung von Leitungswasserschäden. Künftig kann jeder Kunde der SHB einen Leckage-Sensor von Enzo nutzen.

Nach dem Start der neuen Wohngebäudeversicherung im Herbst 2023 erweitert die SHB Allgemeine Versicherung VVaG ihre strategische Ausrichtung entlang der Wertschöpfungskette. Im Bereich Wohngebäudeversicherung hat die SHB nun eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Technologie-Start-up Enzo vereinbart. Im Rahmen der Kooperation bietet der Versicherer seinen Kunden ab sofort eine Früherkennung von Leitungswasserschäden an. Hierzu kann jeder Kunde der SHB in der Wohngebäudeversicherung auf den „one.drop Sensor“ von Enzo zurückgreifen. Alle anfallenden Kosten übernimmt die SHB.

Nach Vertragsabschluss über die Homepage der SHB erhält der Kunde im Rahmen der digitalen Kommunikation einen Link, mit dem sich der Leckage-Sensor von Enzo anfordern lässt. Zudem gibt es die Möglichkeit von weiteren individuellen Zusatzabsicherungen, wie die Absicherung der Haustechnik, der Photovoltaikanlagen sowie einer Elementarversicherung.

Der „one.drop Sensor“ des Heidelberger Start-ups misst den Wasserverbrauch, erkennt Muster und unterscheidet zwischen gewöhnlicher oder ungewöhnlicher Nutzung. Den Sensor können Kunden auf dem Hauptwasserrohr im Keller selbstständig anbringen. Das System unterstützt alle Rohrgrößen und Materialien. Schlägt der Sensor an, erhält der Kunde eine Meldung auf das Mobiltelefon. Wie die SHB zudem mitteilt, wird im Rahmen der Kooperation auch die Hilfe von Spezialisten und Dienstleistern zur Leckage-Ortung angeboten.

„Wasserschäden sind oft sehr teuer und haben für den Versicherten unangenehme Folgen. Wenn man schon einmal in einer Notsituation den passenden Handwerker beauftragen musste, dazu dann im weiteren Verlauf einen Entfeuchter zu Hause stehen hatte, weiß wie belastend das für die Familie sein kann. Im Rahmen der Kooperation mit Enzo, gilt es nun Schäden durch Leitungswasser mit Hilfe der KI unterstützen Sensoren zu minimieren“, sagt Wolfgang Riecke Vorstand SHB Allgemeine Versicherung VVaG. (tik)

Bild: © Love the wind – stock.adobe.com