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Unternehmensmeldungen

LBS meldet deutlichen Anstieg bei Bausparverträgen

LBS verzeichnet einen deutlichen Schub im Neugeschäft. 2022 wurden bei den Landesbausparkassen 578.000 neue Bausparverträge mit einem Volumen von 41,4 Mrd. Euro abgeschlossen. Dies entspricht einem Zuwachs von 26% gegenüber 2021 bei den Verträgen und einem Plus von 47% bei der Bausparsumme.

Infolge der Zinswende erlebt Bausparen eine Renaissance: Bei den Landesbausparkassen wurden im vergangenen Jahr 578.000 neue Bausparverträge mit einem Volumen von 41,4 Mrd . Euro abgeschlossen. Das bedeutet ein Plus von 26% im Vergleich zu 2021, was die Zahl der Verträge angeht, und einen Zuwachs von 47% bei der Bausparsumme. Mit einem Marktanteil von 35% ist die LBS-Gruppe eigenen Angaben zufolge weiter die Nummer 1 der Branche.

Bausparen wieder in

„Mit dem extrem steilen Anstieg der Kapitalmarktzinsen seit Anfang letzten Jahres und der damit einhergehenden Verteuerung von Immobilienkrediten wird das Bausparen wieder verstärkt als das wahrgenommen, was es seit jeher ist: sichere Eigenkapitalbildung gepaart mit dem Anspruch auf ein niedrig verzinsliches Darlehen“, erklärt LBS-Verbandsdirektor Axel Guthmann. Die hohe Nachfrage nach langfristiger Zinssicherheit für aktuelle ebenso wie für künftige Finanzierungen sei laut Guthmann auch abzulesen am Spargeldeingang: Dieser lieg mit 8,8 Mrd. Euro um 1,5% über dem Vorjahr, in dem coronabedingt die Sparquote in Deutschland Rekordhöhen erreichte.

„In einem für Bau- und Kaufwillige toxischen Mix aus steigenden Zinsen und davonlaufenden Baupreisen haben die Landesbausparkassen einen wertvollen Beitrag zur Stabilisierung der Wohnungsbaufinanzierung leisten können“, betonte Guthmann. Die Landesbausparkassen stellten dem Wohnungsmarkt im abgelaufenen Jahr 10,2 Mrd. Euro bereit – das ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg der Kapitalauszahlungen um 10,1%.

Menschen sparen weiterhin fürs Eigenheim

Trotz der vielerorts schwierigen Erwerbsbedingungen am Immobilienmarkt sei die Bereitschaft breiter Bevölkerungsschichten, für das Ziel der eigenen vier Wände zu sparen, ungebrochen. „Wenn es enger wird, schränken sich die Menschen eher beim Konsum ein als bei ihren Wohnwünschen“, sagt der LBS-Verbandsdirektor. Jetzt zahle sich auch aus, dass der Staat mit der 2019 verbesserten Wohnungsbauprämie einen Anreiz für den langfristigen Vermögensaufbau setze, so Guthmann weiter.

Weniger Neuabschlüsse bei Wohn-Riester

Wie LBS weiter mitteilt, wird das Jahresergebnis durch rückläufige Neuabschlüsse von Wohn-Riester-Verträgen belastet. Hier beträgt das Minus 23%. „Die Menschen sind maximal verunsichert, wie es bei der privaten Altersvorsorge nun weitergeht“, betont Guthmann. Die von der Ampel-Regierung eingesetzte Fokusgruppe private Altersvorsorge müsse Wege aus dem Dilemma aufzeigen, dass die zweifellos nötige Riester-Reform in der Vergangenheit immer wieder auf die lange Bank geschoben wurde, aber der Bedarf an privater Vorsorge unverändert groß sei. Riester sei zu oft schlechtgeredet worden.

Wohneigentum als Altersvorsorge

„Die Landesbausparkassen sind weiterhin davon überzeugt, dass ein möglichst vielfältiges Angebot an förderfähigen Altersvorsorge-Produkten den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen am besten gerecht wird“, unterstreicht Guthmann. „Und dazu gehört auch das selbst genutzte Wohneigentum. Es wird in Befragungen stets als beliebteste Form der privaten Altersvorsorge genannt. Deshalb sollte die Wohneigentumsbildung in allen Reformkonzepten berücksichtigt werden.“ (tk)

Bild: © Andrey Popov – stock.adobe.com

 

INTREAL kann 2022 zulegen

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL) zieht für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Fazit: Die Assets under Administration des Hamburger Unternehmens knackten im vierten Quartal 2022 die Marke von 60 Mrd. Euro.

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (INTREAL) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 zurück. Die Assets under Administration (AuA) des Hamburger Administrationsspezialisten überschritten im vierten Quartal die Marke von 60 Mrd. Euro: Konkret betrugen sie zum 31.12.2022 rund 62,1 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung um rund 10,9 Mrd. Euro bzw. rund 21,3% gegenüber dem Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres. Wie INTREAL weiter mitteilt, hatte sich das Wachstum nach einem starken Auftaktquartal mit einem Zuwachs von 3,5 Mrd. Euro im Jahresverlauf zunächst etwas abgeschwächt. Im zweiten und dritten Quartal lag es bei 2,5 bzw, 2,0 Mrd. Euro. Im vierten Quartal war dann jedoch wieder ein stärkerer Zuwachs zu verzeichnen von 2,9 Mrd. Euro.

Zahl der verwalteten Immobilien steigt auf 2.459

Die Zahl der von der INTREAL administrierten Fonds erhöhte sich im Berichtszeitraum um 25. Zum Stichtag 31.12.2022 waren es insgesamt 297. Bei den verwalteten Immobilien zeigt sich gegenüber dem Ende des vorherigen Geschäftsjahres ein Anstieg um 372 Objekte. Davon kamen allein 119 im vierten Quartal dazu. Der Immobilienbestand aller administrierten Fonds betrug zum 31.12.2022 insgesamt 2.459 Objekte.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wurde das weitere Wachstum durch einen entsprechenden Ausbau personeller Ressourcen flankiert. So wurden im Geschäftsjahr 2022 insgesamt 89 neue Beschäftigte gewonnen. Die Zahl aller an den drei Standorten Hamburg, Frankfurt und Luxemburg beschäftigten Personen erhöhte sich damit auf 490.

Immobilien als Asset-Klasse im Portfolio etabliert

„Die Geschäftsentwicklung der INTREAL im turbulenten Marktumfeld des Jahres 2022 ist ein Indikator dafür, dass sich Immobilienanlagen von einer gelegentlichen Beimischung zu einer etablierten Asset-Klasse im Portfolio institutioneller wie privater Investoren entwickelt haben. Ungeachtet der erheblichen Verunsicherung an den Märkten und der allgemeinen konjunkturellen Abkühlung infolge des Krieges in der Ukraine beobachten wir keinerlei Flucht aus der Asset-Klasse Immobilien“, erklärt Michael Schneider, Geschäftsführer der INTREAL. Vielmehr würden Investoren Immobilienfonds als Assets schätzen, die auch in einem herausfordernderen Konjunkturumfeld kontinuierlich gut prognostizierbare Erträge erwirtschaften, so Schneider weiter.

„Es war zu erwarten, dass unsere Wachstumsdynamik nach den Rekorden der Vorjahre im Jahr 2022 insbesondere wegen der geringeren Ankaufstransaktionen etwas abnehmen würde, doch vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktentwicklungen können wir mit den erzielten Zuwächsen sehr zufrieden sein“, sagt der INTREAL-Geschäftsführer. Auch für das laufende Jahr sei man zuversichtlich, weiter wachsen zu können.

Partnerfonds weiterhin größter Geschäftsbereich

Wie die INTREAL weiter mitteilt, ist im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 der Bereich Partnerfonds etwas stärker gewachsen als der Bereich KVG-Services und bleibt damit weiterhin der größte Geschäftsbereich des Unternehmens. Auf die Partnerfonds entfielen zum 31.12.2022 verwaltete Vermögenswerte (AuA) im Volumen von 33,7 Mrd. Euro – das sind rund 54% der Gesamt-AuA von etwa 62,1 Mrd. Euro.

Im Geschäftsbereich Partnerfonds erbringt die Service-KVG unter anderem für Asset-Manager und Projektentwickler ohne KVG-Zulassung alle Leistungen rund um die Auflage und Administration eines Alternative Investment Funds (AIFs). Gegenüber dem Stand zum Ende des Geschäftsjahres 2021 haben sich die AuA in diesem Geschäftsbereich 2022 um rund 6,3 Mrd. Euro erhöht. Die Zahl der im Bereich Partnerfonds betreuten Fonds ist 2022 um 15 auf nunmehr 160 gewachsen.

Im zweitgrößten Geschäftsbereich KVG-Services erhöhte sich das AuA-Volumen 2022 um rund 4,6 Mrd. Euro auf rund 28,5 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anteil von rund 46% an den Gesamt-AuA der INTREAL. Mit ihrem Bereich KVG-Services übernimmt die INTREAL Dienstleistungen für andere zugelassene Management-KVGs, darunter Verwaltungsaufgaben wie Reporting, Controlling, Fondsbuchhaltung oder Beteiligungs- und Risikomanagement. Die Zahl der im Bereich KVG-Services betreuten Fonds stieg 2022 um zehn auf nunmehr 137. (tk)

Bild: © Klattisak – stock.adobe.com

 

Bausparkasse Mainz: Positive Bilanz für Vertriebsjahr 2022

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2022 freut sich die Bausparkasse Mainz über „eines der besten Vertriebsjahre“, wie das Unternehmen mitteilt. Auch wenn weniger Bausparverträge abgeschlossen wurden als 2021, verzeichnete die BKM die höchste abgeschlossene Bausparsumme seit 20 Jahren.

Die Bausparkasse Mainz AG (BKM) zieht ein positives Fazit für das Jahr 2022. Das Unternehmen habe sich gut geschlagen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Weiter ist die Rede vom „Jahr des Bausparens“. Im Geschäftsjahr 2022 haben die Vertriebe der BKM insgesamt 25.463 Bausparverträge abgeschlossen. Zwar liegt die Stückzahl um 12,1% unter dem Vorjahreswert, doch das Unternehmen verzeichnet das höchste Abschlussvolumen der letzten 20 Jahre. Mit einer Bausparsumme von 1,26 Mrd. Euro wurde der bereits sehr hohe Vorjahreswert um 8,9% übertroffen.

Bestand an eingelösten Bausparverträgen ist gewachsen

Eingelöst wurden 22.736 Bausparverträge mit einer Bausparsumme in Höhe von 1,04 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahr 2021 bedeutet dies einen Rückgang um 6,1% bei der Stückzahl und einen Anstieg von 17,1% in der Bausparsumme. Somit hat der Bestand an eingelösten Bausparverträgen um 2.044 Verträge zugenommen auf insgesamt 162.005 Verträge. Dies entspricht einem Plus von 1,3%. Die Bausparsumme steigt um 342 Mio. Euro auf 5,55 Mrd. Euro. Somit verbuchte die BKM einen Zuwachs von 6,6%. Weitere 13.712 Bausparverträge über eine Bausparsumme von 596 Mio. Euro waren bis Ende 2022 laut BKM noch nicht voll eingelöst. In der Gesamtheit ergeben sich 175.717 Verträge mit einer Bausparsumme von 6,14 Mrd. Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von 1,1% bei der Anzahl der Verträge und ein Plus von 7,2% in der Bausparsumme.

Bereich Finanzierungen zeigt sich stabil

Bei den Finanzierungen spricht das Unternehmen von einer stabilen Entwicklung. 2022 wurden insgesamt 3.483 kollektive und außerkollektive Kreditanträge im Gesamtvolumen von über 470 Mio. Euro genehmigt. Das bedeutet eine Steigerung von 1,3% zum Vorjahr. Zusätzlich wurden Darlehen im Volumen von 41,4 Mio. Euro an Partnerinstitute weitervermittelt. Der Bruttobestand an Baudarlehen erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 110,6 Mio. Euro auf 2,27 Mrd. Euro.

Wachstum bei Immobilienvermittlung

Wie die BKM weiter mitteilt, vermittelte ihr Tochterunternehmen, die BKM Immobilienservice GmbH, im Geschäftsjahr 2022 insgesamt 150 Immobilien mit einem Kaufpreisvolumen von 42,4 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist sowohl die Stückzahl um 7,1% als auch das Kaufpreisvolumen um 33% gestiegen.

Klimaschutz im Fokus

2022 sei laut BKM für alle Marktteilnehmende ein erneut anspruchsvolles Jahr gewesen. „Umso erfreulicher sind unsere vertrieblichen Ergebnisse für 2022. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Mitarbeitenden im Innen- und Außendienst. Das Ergebnis haben wir nur gemeinsam erreichen können“, unterstreicht Michael Hawighorst, Vorstandssprecher der Bausparkasse Mainz AG. Der finale Jahresabschluss stehe noch nicht fest. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde er aber deutlich über dem Vorjahr liegen.

„Einer der größten Herausforderungen der Branche ist das Thema Zukunftsfähigkeit und der Klimaschutz geht damit einher. Dieser Aufgabe wollen wir uns stellen“, so Hawighorst. (tk)

Bild: © Nuth – stock.adobe.com

 

ÖKORENTA meldet 2022 „herausragendes Geschäftsjahr“

Die ÖKORENTA-Gruppe, Asset-Manager im niedersächsischen Aurich, konnte trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen im letzten Jahr große Erfolge verbuchen. Mittlerweile verwaltet das Unternehmen Anlagen im Wert von fast 1 Mrd. Euro.

Unsicherheiten an den Märkten, die Energiepreisexplosion und die hohe Inflation machten 2022 zu einem sehr herausfordernden Wirtschaftsjahr. Doch auch in solchen Zeiten gibt es Unternehmen, die Erfolge verbuchen können, so z. B. der Vermögensverwalter ÖKORENTA, der sich auf nachhaltige Sachwertinvestments spezialisiert.

2022 hat das Unternehmen zwei alternative Investmentfonds (AIF) als Artikel-9-Produkte der höchsten EU-Nachhaltigkeitskategorie emittiert und insgesamt 35,44 Mio. Euro Eigenkapitalvolumen platziert, teilt ÖKORENTA mit.

Fast 1 Mrd. Euro Assets in der Verwaltung

Ende Juni 2022 wurde der ÖKORENTA Infrastruktur 13E, der erste Fonds für E-Ladeparks, mit einer Platzierungssumme von insgesamt 22,26 Mio. Euro (inkl. Agio) erfolgreich geschlossen. Anfang August startete der Vertrieb des dunkelgrünen Portfoliofonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 14, der bis Jahresende 16,91 Mio. Euro (inkl. Agio) eingesammelt hat, und Anfang November wurde der dunkelgrüne Spezial-AIF ÖKORENTA ÖKOstabil 15, der sich an professionelle und semiprofessionelle Anlegerinnen und Anleger richtet, in den Vertrieb genommen. Bis Jahresende wurden darin 5,44 Mio. Euro platziert.

Mittlerweile liegen bei der ÖKORENTA-Gruppe über 950 Mio. Euro Assets under Management. Der „Meilenstein“ von 1 Mrd. Euro an verwaltetem Kapital rückt näher, was ein riesiger Erfolg für die Unternehmensgruppe sei, kommentiert Jörg Busboom, geschäftsführender Gesellschafter der ÖKORENTA, den Erfolg.

Investitionsseitiges und personelles Wachstum

Das Ankaufsvolumen der Vorjahre an werthaltigen Assets aus den Bereichen Wind-, Solar- und E-Ladeparks für ihre Fonds konnte ÖKORENTA mit 53,5 Mio. Euro Eigenkapital bzw. 150 Mio. Euro Assets under Management deutlich überbieten, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Personell ist die ÖKORENTA-Gruppe ebenfalls gewachsen. Zum Hauptsitz Aurich kam im Juli 2022 ein Standort in Leer hinzu und die Münchener Niederlassung ist in größere Räumlichkeiten umgezogen, um auch auf weiteres Wachstum vorbereitet zu sein. (mki)

Bild: © malp – stock.adobe.com

 

Barmenia besitzt nun deutliche Mehrheit an PrismaLife

Barmenia hat weitere 50% der Anteile von PrismaLife übernommen. Damit erwirbt der Versicherer eine deutliche Mehrheit am liechtensteinischen Lebensversicherer. Strategisch stärkt die Kooperation ihren Fokus auf den Bereich „Nachhaltiges Investieren“.

Die Barmenia Versicherungsgruppe (Barmenia) hat ihre Kooperation mit der PrismaLife AG (PrismaLife) gestärkt und weitere 50% der Anteile an dem liechtensteinischen Lebensversicherer übernommen. Bereits 2021 hatte sich Barmenia mit 25% an PrismaLife beteiligt (AssCompact berichtete). „Wir freuen uns, dass wir die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit weiter intensivieren und beide Unternehmen künftig von Synergieeffekten profitieren können. Die Kompetenzen der PrismaLife beim internationalen Angebot fondsgebundener Lebensversicherungen machen uns langfristig schlagkräftiger“, kommentiert Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen, die Übernahme der Mehrheitsanteile.

Strategischer Fokus auf nachhaltiges Investieren

Strategisch legt die Kooperation ihren Fokus auf das Thema „Nachhaltiges Investieren“. Konkret soll daher das Angebot bei nachhaltigen Produkten und Nachhaltigkeitsfonds gestärkt und ausgebaut werden. „In der Finanzwelt nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen immer größeren Stellenwert ein. Als verantwortungsvoll handelndes und am Prinzip nachhaltiger Handlungsziele orientiertes Unternehmen ist die Vertiefung der Partnerschaft mit der Barmenia für uns ein Gewinn. Denn die immer komplexer werdenden ESG-Regulierungen können wir gemeinsam effizienter analysieren und umsetzen“, erläutert Holger Beitz, CEO der PrismaLife. Daneben leistet Barmenia für PrismaLife Unterstützungsleistungen bei Zentralfunktionen. Außerdem erhält der Lebensversicherer mehr Möglichkeiten, den Vertrieb von PrismaLife-Produkten durch Barmenia weiterzuentwickeln. (as)

Bild: © REDPIXEL – stock.adobe.com

 

Versicherer leisten für rund 38.000 Sportunfälle pro Jahr

Die deutschen Unfallversicherer leisten pro Jahr für etwa 38.000 Sportunfälle. Das hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bekannt gegeben. Doch in welcher Sportart ereignen sich vergleichsweise viele Unfälle? Und bei welchen Unfällen summieren sich die höchsten Kosten?

<p>Die deutschen Versicherer leisten pro Jahr für rund 38.000 Sportunfälle. Das haben die Statistiker vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) bekannt gegeben. Jeder fünfte Unfall ereignet sich dabei laut GDV-Statistik beim Skifahren. „Insgesamt leisten die Unfallversicherern pro Jahr bei über 8.000 Skiunfällen“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV. Nur der Massensport Fußball hat mit 35% einen höheren Anteil an den jährlich 38.000 Sportunfällen, in denen Unfallversicherer leisten.</p><h5>Skiunfälle kosten die Versicherer im Schnitt am meisten</h5><p>Je Skiunfall zahlen die Unfallversicherer im Schnitt rund 7.700 Euro. „Im Vergleich zu anderen Sportarten sind die Versicherungsleistungen bei Skiunfällen deutlich höher, da die Verletzungen meist komplizierter und langwieriger sind,“ erläutert Asmussen. Zum Vergleich: Bei Verletzungen beim Reitsport sind es laut GDV rund 6.900 Euro, beim Fußball knapp 5.200 Euro.</p><h5>Verletzungen am Knie am häufigsten</h5><p>Laut den Unfallversicherern kommt es bei Skiunfällen besonders häufig zu Muskel- und Bänderrissen, Zerrungen und Verrenkungen. Bei etwa 40% der Unfälle sind die Beine, bei 30% die Arme betroffen. Die Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) geht für die Saison 2021/2022 von insgesamt 37.000 bis 39.000 deutschen Skifahrern aus, die ärztlich versorgt werden mussten. Nach Auswertungen der ASU entstehen am Knie die häufigsten Verletzungen (28,1%) und bei jedem zehnten Skiunfall werden Hüfte und Oberschenkel in Mitleidenschaft gezogen. Bei Skifahrerinnen sind mit über 40% Knieverletzungen am häufigsten – bei Männern sind es hingegen nur knapp 19% Knieverletzungen. (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © milkovasa – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E071994D-01E0-4769-87EF-5F129D3B5B54"></div>

 

VON POLL IMMOBILIEN zieht positive Bilanz für 2022

Das Immobilienmaklerunternehmen VON POLL IMMOBILIEN blickt auf eine positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2022. Die Auftragsquote konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht werden. Hybridmakler und traditionelle Makler verschmelzen zunehmend.

Mit Blick auf das vergangene Geschäftsjahr spricht VON POLL IMMOBILIEN von einer „starken Dynamik“. Das Immobilienmaklerunternehmen investierte 2022 einen siebenstelligen Betrag in die digitale Transformation. Aufgrund der konsequenten Einhaltung der Ziele im Rahmen der Digitalstrategie 2022 konnte die Auftragsquote gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert und eine höhere Kundenzufriedenheit erzielt werden, wie das Unternehmen weiter mitteilt. Das Maklerunternehmen, dessen Hauptgeschäft in der Vermittlung von Immobilien in den besten Lagen liegt, verzeichne ein profitables Wachstum. Die fortlaufende Weiterentwicklung von einem traditionellen zu einem modernen, digitalen und agilen Unternehmen garantiere VON POLL IMMOBILIEN die Fähigkeit, anpassungsfähiger und lösungsorientierter im Wettbewerb zu sein.

„VON POLL IMMOBILIEN hat den Anspruch, beim Einsatz innovativer Technologien bei der Immobilienvermittlung ganz vorne dabei zu sein. Augenscheinlich ist, dass Hybridmakler und traditionelle Makler zunehmend verschmelzen. Digitalisierung und der Einsatz innovativer Technologien sind der neue Standard bei der Immobilienvermittlung und wird von unseren Kunden heute erwartet“, betont Wolfram Gast, Chief Digital Officer bei VON POLL IMMOBILIEN.

Persönliche Beratung weiter im Mittelpunkt

„Aber auch die individuelle Beratung durch einen persönlichen Ansprechpartner mit regionalem Markt-Know-how steht bei der Immobilienvermittlung – für die meisten die größte Transaktion ihres Lebens – weiterhin im Mittelpunkt. Hier verfügt VON POLL IMMOBILIEN über eine langjährige – immerhin sind wir seit über 20 Jahren am Markt – regionale wie auch internationale Erfahrung an über 350 Standorten“, ergänzt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei VON POLL IMMOBILIEN.

VON POLL IMMOBILIEN unterstützt seine Makler mit digitalen Tools und Services. Auf einer Immobilienplattform sind alle Services für Käufer, Eigentümer, Verkäufer und Immobilienmakler gebündelt.

Kundenportal soll ausgebaut werden

Um die erfolgreiche Unternehmensentwicklung voranzutreiben, hat VON POLL IMMOBILIEN bereits weitere Projekte in Planung. Dazu zählen unter anderem der Ausbau des Kundenportals, um Verkaufsprozesse interaktiver zu gestalten. Verkäufer sollen künftig noch digitaler mit dem Makler entlang des Vermarktungsprozesses zusammenarbeiten. Eigentümer und Makler sollen von einem geringeren Verwaltungsaufwand und einem Verkaufsprozess profitieren, der effizienter und zeitsparender ist.

Auch das im Herbst 2022 gestartete Lizenzmodell der Unternehmenssparte VON POLL HAUSVERWALTUNG soll 2023 bundesweit weiter ausgebaut und um neue Lizenzpartner erweitert werden. (tk)

Bild: © oatawa – stock.adobe.com

 

InsurTech launcht Versicherung gegen verregnete Urlaubstage

Schönes Wetter und Urlaub gehören fest zusammen. Daher ist Regenwetter für viele Urlauber bereits vor der Abreise eine der Hauptsorgen. Doch das InsurTech WETTERHELD hat nun eine Versicherungslösung dagegen entwickelt.

<p>Der lang ersehnte Urlaub beginnt, das Hotel ist bezogen, die Koffer ausgepackt – und es regnet. Gerade für Familien mit Kindern ist schlechtes Wetter im Urlaub ein großes Ärgernis, das die Urlaubsfreude schnell vergehen lässt. Insofern ist schlechtes Wetter bereits vor der Abreise eine der Hauptsorgen vieler Urlauber.</p><h5>Pro verregnetem Urlaubstag gibt es 100 Euro</h5><p>Doch Abhilfe in Form einer Versicherungslösung hat nun das Hamburger InsurTech WETTERHELD geschaffen. Bekannt geworden ist das Start-up mit einer parametrischen Dürreversicherung für die Land- und Forstwirtschaft. Mit der nun neu entwickelten Regenversicherung für Reisen erhalten Urlauber eine automatische Zahlung von 100 Euro pro verregnetem Urlaubstag. „Wir wollten schon immer eine Regenversicherung für Urlaubsreisen an den Start bringen, haben uns aber erst einmal auf größere Kunden aus der Landwirtschaft fokussiert. Währenddessen ist eine leistungsfähige digitale Versicherungsplattform entstanden, die wir nun auch Privatkunden für ihren Urlaub zugänglich machen“, so Nikolaus Haufler, Mitgründer und Geschäftsführer.</p><h5>Auch regenreiche Urlaubsorte sind versicherbar</h5><p>Zur Berechnung der zu zahlenden Versicherungsprämie wird auf den WETTERHELD-Servern in Echtzeit eine aufwendige Analyse der Wetterdaten am Urlaubsort durchgeführt, um das Regenrisiko möglichst exakt zu berechnen. Als Resultat erhalten Kunden ein individuelles Angebot für eine Versicherungslösung ab 3 Euro pro Tag. Und sogar regenreiche Reiseziele können laut Pressemitteilung des InsurTech versichert werden. Dafür werden Verträge mit Selbstbehalt angeboten, bei denen die Auszahlung nicht bereits ab dem ersten, sondern zum Beispiel erst ab dem zweiten verregneten Urlaubstag erfolgt. Der Vertrieb der Versicherung erfolgt auf der hauseigenen Webseite unter wetterheld.com. Außerdem arbeitet das Start-up auch mit Partnern aus der Reisebranche wie LMX Touristik sowie Hotelsicherer zusammen. Unterstützung erhält WETTERHELD mittlerweile vom europäischen Versicherer Wakam, welcher sich auf digitale Versicherungsmodelle spezialisiert hat. (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © engel.ac – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/47495C87-3E0D-40C2-A602-07BA44FDD6DA"></div>

 

Scalable Capital bietet 2,3% Zinsen auf Tagesgeld

Nachdem Trade Republic Anfang Januar 2% Zinsen auf das Verrechnungskonto eingeführt hat, reagiert Scalable Capital nun mit einem Gegenangebot. Der Münchner Neobroker bietet nun 2,3% aufs Tagesgeld – aber nicht für alle Kunden.

Scalable Capital holt zum Gegenschlag aus. Erst Anfang Januar überraschte der Berliner Online-Broker Trade Republic mit einem Zinssatz von 2% p. a. auf das Verrechnungskonto – jedoch mit dem Haken, dass laut AGB das Geld wieder an das Referenzkonto zurückgeschickt werden kann, wenn es sich mehr als 30 Tage ungenutzt auf dem Verrechnungskonto befindet.

Die Münchner wollten dabei offenbar nicht tatenlos zusehen und haben nun ihr eigenes Zinsangebot auf die Beine gestellt, wie Scalable Capital am Donnerstag, 26.01.2023, mitteilt.

2,3% Zinsen bei Scalable Capital

Ab dem 01.02.2023 gibt es bei Scalable 2,3% Zinsen p. a. aufs Tagesgeld, und zwar ab dem ersten Euro bis 100.000 Euro. Die Zinsen werden quartalsweise ausgezahlt und gelten bis auf Weiteres. Beachtet werden sollte aber: Die Zinsen gibt es nicht für jeden Kunden, sondern für bestehende und neue Abonnenten des Tarifmodells PRIME+, welches für 4,99 Euro pro Monat erhältlich ist.

Laut dem Unternehmen handelt es sich hierbei nun um den „höchsten Zins in Deutschland.“ Die PRIME+-Mitgliedschaft sei so attraktiv, dass „es quasi unverantwortlich ist, nicht Mitglied zu werden“, gibt sich Scalable-Gründer Erik Podzuweit selbstbewusst.

Wie schlägt sich das Angebot von Scalable Capital?

Ob das Angebot von Scalable Capital schon länger geplant war, oder als reine Reaktion auf die neue 2%-Zinspolitik von Trade Republic zu verstehen ist, ist nicht bekannt. Auf den ersten Blick scheint der Münchner Neobroker die Oberhand gewonnen zu haben. Doch so einfach, wie sie sich vermeintlich liest, ist die Sachlage nicht. Denn auch wenn Scalable einen etwas höheren Zinssatz anbietet, muss man bei den knapp 60 Euro Ausgaben, die jährlich für das PRIME+-Abo aufkommen, erst einmal rechnen.

Als simples Rechenbeispiel: Bei 10.000 Euro Anlage bei Scalable Capital werden 230 Euro in Zinsen ausgezahlt. Die 59,88 Euro für den PRIME+-Tarif müssen hiervon natürlich abgezogen werden, sodass am Ende effektiv von den 230 Euro genau 170,62 Euro übrig bleiben. Bei Trade Republic zum Vergleich werden bei 2% Zinsen auf 10.000 Euro 200 Euro ausgezahlt. In solchen Bereichen also operiert man mit dem Zinssatz von Trade Republic effektiver. Auch wenn auf die Erträge eine Kapitalertragssteuer von 25% erhoben würde (was erst bei Erträgen von über 1.000 Euro der Fall wäre), wäre das Angebot von Trade Republic hier immer noch stärker.

Höhere Summen bei Scalable besser untergebracht?

Bei niedrigeren Beträgen also fährt man, rein vom Zinssatz ausgehend, besser mit Trade Republic. Allerdings behält sich Trade Republic, wie oben beschrieben, vor, das Geld vom Verrechnungskonto bei 30 Tagen Nichtnutzung wieder zurückzuüberweisen.

Die Online-Plattform t3n.de weist außerdem darauf hin, dass der 2,3%-Zinssatz bei höheren Beträgen durchaus interessant sein kann. Scalable Capital zahlt die Zinsen bis zu einer Summe von 100.000 Euro aus – Trade Republic seine 2% nur bis 50.000 Euro. Bei solchen größeren Beträgen, die bspw. aufgrund einer Sondersituation gelagert werden müssen, würde sich der Zinssatz auch im direkten Vergleich eher rechnen.

Scalable Capital mit schlauem Marketing

Aus Vermarktungssicht sieht sich Scalable Capital allerdings nun in einer guten Position unter den Neobrokern. Zum einen steht es nun mit dem höchsten Zinssatz da, zum anderen werden Kunden, die lediglich das „gewöhnliche“ PRIME-Abo für 2,99 Euro im Monat ihr Eigen nennen, möglicherweise dazu verleitet, ein Upgrade auf den PRIME+-Tarif vorzunehmen. (mki)

Bild: © shevtsovy – stock.adobe.com

 

die Bayerische digitalisiert bAV mit Xempus

Das Münchner InsurTech Xempus und die Versicherungsgruppe die Bayerische erweitern ihre Zusammenarbeit in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Die Bayerische setzt nun auch in der Bestandsverwaltung auf die Funktionalitäten der Xempus-Plattform.

<p>Die Versicherungsgruppe die Bayerische setzt bereits seit einigen Jahren auf den XEMPUS advisor für die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerberatung in der bAV. Nun ist auch die Bestandsverwaltung über die Xempus-Plattform möglich. Ab sofort können Vermittler somit nicht nur die bAV-Tarife der Bayerischen digital beraten, sondern auch die Verträge und Kundendaten online verwalten. Auf der Xempus-Plattform sind Vertragsdaten für Vermittler und deren Arbeitgeberkunden direkt sichtbar. Geschäftsvorfälle lassen sich vollständig digital verwalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, alle Verträge per E-Signatur online und rechtskonform zu unterschreiben und zu übermitteln.</p><p>„Die Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung wird immer weiter steigen, denn gerade junge Menschen setzen keine großen Hoffnungen mehr in die gesetzliche Rente. Vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels ist es für Unternehmen im Sinne einer starken Arbeitgebermarke deshalb unerlässlich, überzeugende bAV-Angebote zu machen. Die Leistungsfähigkeit von Xempus erleichtert die Arbeit von Vermittlern und Arbeitgebern deshalb enorm,“ erklärt Ute Thoma, Leiterin des Geschäftsfeldes Unternehmensvorsorgewelt bei der Bayerischen. Der Versicherer will Prozesse so ressourcenschonend wie möglich gestalten. Die vollständige Digitalisierung der bAV mit Xempus sei daher ein logischer nächster Schritt, so Thoma weiter.</p><p>„Mit unserer Xempus-Plattform möchten wir betriebliche Vorsorge einfach, transparent und so effizient wie möglich machen. Wir freuen uns sehr, dass die Bayerische über uns jetzt vollständig die digitale bAV anbietet“, unterstreicht Malte Dummel, COO & CFO bei Xempus. „Die Versicherungsgruppe setzt bereits seit einigen Jahren auf den XEMPUS advisor für die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerberatung. Mit der Bestandsverwaltung wird die bAV nun komplett digital.“ (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © everythingpossible – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/C2CCA44C-2219-4D7E-B8BD-2DA9F781BCC1"></div>