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Neue Altersvorsorgeprodukte verantwortlich für Makler-Umsatzplus
19. November 2015

Neue Altersvorsorgeprodukte verantwortlich für Makler-Umsatzplus

Die Produktlandschaft im Bereich der privaten Altersvorsorge hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich verbreitert. Auf den Markt kamen Produkte mit neuer Garantiesystematik, anderen Fondsmotoren oder auch einer Indexunterlegung. Vermittler, die diese Produkte in ihr Portfolio aufgenommen haben, haben gute Chancen, Umsatzsteigerungen im Altersvorsorgegeschäft zu erzielen, hat eine aktuelle Studie ergeben.


Das Angebot an Altersvorsorgeprodukten hat sich deutlich erhöht: Aufgrund gesetzlicher Regulierungen wie etwa Solvency II und der Niedrigzinsphase haben Versicherer neue Produkte entwickelt. Den Vermittlern stehen dadurch vielseitige Produktvariationen für den Vertrieb zur Verfügung. Doch welche Produkte sind aus Sicht ungebundener Vermittler erfolgversprechend, um einerseits das eigene Maklergeschäft erfolgreich zu führen und andererseits den Kunden eine solide Altersvorsorge zu bieten? Es sind genau diese Neueinführungen: Laut der Studie „AssCompact Award 2015 Private Altersvorsorge“ werden aktuell am häufigsten fonds- und indexgebundene Produkte vermittelt. Und das sind auch die Produkte, denen auch zukünftig der größte Umsatztrend zugesprochen wird. Positiv eingestuft werden zudem Hybridprodukte bzw. moderne Klassik-Produkte. Klassische kapitalbildende Versicherungen und Anlageformen der Variable Annuities sehen die unabhängigen Vermittler hingegen kritisch.

Größere Akzeptanz bei jüngeren Maklern

Innerhalb der Befragten zeigen sich laut Studienleiter Dr. Christian Durchholz zudem zwei interessante Aspekte, die den Erfolg der neuen Produktarten unterstreichen. Er erklärt: „Zum einen geben die jüngeren Makler und Mehrfachvertreter an, fonds- und indexgebundene Produkte sowie Hybridprodukte häufiger zu vermitteln als die älteren Kolleginnen und Kollegen.“ Zum anderen könne man feststellen, dass Makler, die ihr Privates Vorsorge-Geschäft im vergangenen Jahr steigern konnten, ebenfalls signifikant häufiger diese Produktvarianten vermitteln. Das waren rund 16% der befragten Vermittler. Knapp die Hälfte gab dagegen an, dass sich ihr Privates Altersvorsorge-Geschäft schlechter entwickelte als 2014. Für 40% lief es in etwa gleich. (bh).

Lesen Sie auch: Ob klassisch oder fondsgebunden: Allianz ist der Favorit

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.





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